Filmemacher will Schadenersatz von Leuenberger
Dokumentarfilmer Norbert Wiedmer wollte Bundespräsident Moritz Leuenberger ein Jahr lang mit der Kamera begleiten und daraus einen Dokumentarfilm machen. Leuenberger war erst begeistert (was denn sonst, wenn eine Kamera in der Nähe ist), dann drängte ihn der neidische Kulturminister Pascal Couchepin dazu, das Projekt abzublasen. Laut Tages-Anzeiger hat Wiedmer nun Klage eingereicht und verlangt vom Bundespräsidenten 100′000 Franken Schadenersatz. Denn, so gross sei sein Aufwand bis zur Absage gewesen. Man ist geneigt zu sagen: gerne bezahlen wir die 100′000 Franken, wenn uns damit dieser Film erspart bleibt.