Literatur, Politik


Verlage wollen Geld vom Staat

Gestern präsentierte die Buchlobby Schweiz ein Manifest, in dem 100 Verlage eine “aktive Politik für das Buch und Verlagsförderung” fordern. Unter anderem, “weil das Buch als Medium genauso Förderung braucht und verdient wie die anderen heute bereits geförderten Medien Film, Theater, Presse…” und “weil die Lesefähigkeit und der vertraute Umgang mit Büchern in allen Lebensphasen heute gefährdet ist.”
Der Punkt mit der gefährdeten Lesefähigkeit wird zwar von allen Experten dementiert (viele Junge lesen tatsächlich schlecht, früher war die Lesekompetenz aber noch schlechter), gegen eine aktive Leseförderung wird wohl dennoch niemand etwas einzuwenden haben.
Sollen nun aber Bundesmittel dazu beitragen, dass weiterhin Hunderte von mittelmässigen Büchern erscheinen, die niemand lesen will? Wem nützt das? Den leseschwachen Jugendlichen bestimmt nicht. Oder ist diese Bücherflut etwa das, was im Manifest ”kulturelle Vielfalt” genannt wird?
Literatur hat Förderung tatsächlich verdient. Die Frage ist nur, in welcher Form. Im Manifest ist darüber nichts zu erfahren.
Gut möglich, dass die Buchlobby nur dank der sehr wagen Formulierung hundert Verlage finden konnte, die bereit waren, das Papier zu unterschreiben. Denn: hinter vorgehaltener Hand befürworten längst nicht alle aufgeführten Verleger eine direkte Subventionierung der Branche.

Zum Thema: Sind Buchhändler alles Hypochonder?

Film


CH Filmpreis: Bideau drückt sich um Antwort

Einen Monat lang hat “Monsieur Cinema” Nicolas Bideau für die SF-Sendung Kulturplatz gebloggt. Seine Beiträge nicht sehr vielsagend, Kommentare gab es entsprechend wenige. Im Artikel vom 6. August versprach Bideau jedoch, ein heikles Thema zu behandeln:

“Auf die Fragen rund um den Schweizer Filmpreis in Solothurn und den Tag des Schweizer Films in Locarno werde ich nach dem kommenden Dienstag antworten.”

Im Artikel vom 22. August nochmal:

“Meinen nächsten Blog-Beitrag werde ich den anderen Kommentaren über die ‘Oscarisation’ des Schweizer Filmpreises in Solothurn widmen.”

Es ist bekannt, dass Bideau den Schweizer Filmpreis am liebsten von Solothurn nach Locarno verlegen möchte. Die Veranstaltung soll glamouröser werden und grössere Beachtung finden. Für die guten alten Solothurner Filmtage wäre dies ein schwerer Verlust. 
Beim Kulturplatz-Blog hat mittlerweile turnusgemäss ein neuer Blogger das Zepter, bzw. die Tasten, übernommen. Doch wie geht es weiter mit dem Filmpreis? Eine Antwort hat Bideau noch nicht geliefert. Fürchtet er die Reaktionen aus Solothurn?

Zum Thema: Mit Rauch das Interesse der Leute wecken

Kunst/Museen, Literatur


Stuckrad-Barres Wohnungs-Chaos online

Wer kennt das nicht: die Wohnung versinkt im Chaos, die Papierstapel türmen sich bis zur Decke, zum Wegschmeissen ist alles zu wichtig. Benjamin von Stuckrad-Barre beschreibt auf jetzt.de die Zustände in seiner Zürcher Wohnung:

“Sicherlich, wenn ich ein Ladekabel, frische Socken oder etwas bestimmtes Anderes, was auch immer, suchte, war das, als würde man ‘Sex’ googeln. Man findet im Wortsinn alles Mögliche, bis auf, nun gut, bzw. schlecht: das Benötigte.”

Und so kam er auf die Idee, sein gesamtes Chaos einzuscannen. Der Computer war schnell voll, externe Festplatten mussten her - und in der Wohnung war plötzlich wieder Platz.
Die Aufräumaktion ist nun ein Kunstprojekt. Ein Teil der Festplatte kann man sich hier ansehen, den Rest an einer Ausstellung in Hamburg .
Herr Stuckrad, als ebenfalls am Wohnungs-Chaos Leidender eine kleine Frage: Können Sie mir Ihren Scanner leihen?

Bühne


Verlogenes Theater

Wolfgang Reiters Vertrag als Direktor des Theaters am Neumarkt wird nicht verlängert (siehe hier). Im Tagi zeigt er sich darüber schwer enttäuscht. Grundsätzlich über den Theaterbetrieb sagt er:

“Mich stört am Theater eine gewisse Verlogenheit. Auf der Bühne säuselt man humanitär mit Schiller und Co., hinter der Bühne schaut es ganz anders aus. Da wird mit Mitarbeitern oft gar nicht human umgegangen. Ich will das, was wir auf der Bühne zeigen, auch im Betrieb umsetzen.”

Dem kann wohl jeder aus der Szene zustimmen. Im Theater ist’s nicht anders wie in der Kirche - in den meisten Fällen gilt die Regel: je Moralapostel, desto verlogen.

Bühne


Weggespülte Träume

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Trist, sehr trist sah es heute am Theaterspektakel aus. Sogar die Tagesschau hatte Mitleid. Und drinnen? Die Voraussetzungen waren gut in der Spielstätte Nord: Das Zelthaus war praktisch ausverkauft, und auf dem Programm stand die Gruppe Zuhe Niao um Regisseur Zhang Xian, ”einer der bekanntesten Avantgarde-Künstler Shanghais”. Ein Mann, “dessen Werke immer wieder verboten wurden”. Das kann ja nur ein spannender Abend werden – denkt man.
Doch es kommt anders. Zu Beginn liegen vier Performer regungslos am Boden, bedeckt von weissen Laken. Ihre Träume werden an die Wand projiziert, dazu das Geräusch einer Toilettenspülung. So geht das in einem unfreien Land: die Träume kann man gleich mit allem andern Ballast das Klo runterspülen. Denn aussprechen darf man sie nicht, verwirklichen erst recht nicht. Wie Xian und seine Truppe das Thema weiter behandeln, könnte ebensogut das Resultat eines Theater-Weekends der Amnestie-International-Sektion Stäfa sein. In Arbeitsuniform wird im strengen Gleichschritt getanzt, bis einer erschöpft liegen bleibt. Oder die gequälten Arbeiter werden fotografiert – natürlich wie Schwerverbrecher. Das geht Szene für Szene so weiter, zusammengewürfelte Einzelteile, wirklich packend oder berührend wird das nie. Nur selten erhalten die jungen Performer die Gelegenheit zu zeigen, dass sie eigentlich hervorragende Bewegungskünstler wären.
Nach einer Stunde ist fertig. Der Vorteil am schlechten Wetter: fürs Bier danach muss man keine zwei Minuten anstehen.

Bühne


Reiters gescheitertes Experiment

Der Direktor des Theaters am Neumarkt, Wolfgang Reiter, muss gehen. Sein Vertrag wird nicht verlängert, wie der Tagi heute berichtet.
Sein Kollege vom Schauspielhaus, Matthias Hartmann, sagte kürzlich, 50 Prozent der Produktionen dürfen und müssen scheitern, will man nicht einfach Mainstream produzieren. Unter Reiter war die Durchfallquote einiges höher. Und auch vom Profil her war das Theater nie wirklich greifbar. Dennoch, mit einem Direktorenwechsel verlässt auch das Ensemble das Haus – und das schmerzt (zumindest bei einigen Mitgliedern).
Auf den neuen Direktor wartet eine schwierige Aufgabe. Zum einen, weil die kleinen experimentellen Bühnen ohnehin in der Krise stecken (siehe hier). Und auch weil die Neumarkt-Direktoren noch immer an dem genialen Duo Hesse/Müller gemessen werden.
Hier zwei Vorschläge für die Nachfolge:
- Der Dauerkandidat Stephan Müller, ihn zurückzuholen wäre die sicherste und einfachste Lösung (falls er denn will). 
- Risikoreicher, dafür umso interessanter wäre, das Theater einer freien Truppe wie “Schauplatz International” zu überlassen. Verfügt eine solche Truppe noch über eine starke kommunikative Persönlichkeit an der Spitze, könnte eine solche Lösung am ehesten für die dringend notwendigen Impulse sorgen.

Kunst/Museen


Dada-Streit: Kommerz siegt über Kunst

In einem Mail an die Presse hat das Cabaret Voltaire, die Geburtsstätte der Dada-Bewegung, seine Kapitulation im Markenstreit bekannt gegeben. Hier das Mail im Wortlaut:

Die Firma Ifemy’s, Inhaberin der Marken “Dada”, “Damani Dada” und “Dada Supreme” (u.a.), droht damit, die noch vorhandenen T-Shirts der aktuellen Ausstellung “Boutique Damani” im Cabaret Voltaire zu beschlagnahmen. Weil sich das Cabaret Voltaire ganz schlicht keinen Gerichtsgang leisten kann (und auch aus Rücksicht auf die Partnerin Swatch), werden wir den Anliegen der Gegenpartei entgegen kommen und ab sofort
1. auf das Verkaufen der restlichen rund zwanzig Shirts verzichten, und
2. in der Ausstellung darauf hinweisen, dass mit der “Boutique Damani”
angeblich Markenrechte verletzt wurden, und explizit den Namen der Inhaberin der (Kleider)Marken “Dada”, “Damani Dada” und “Dada Supreme»” nennen.

Schade, der Kommerz hat einmal mehr über die Kunst gesiegt. Dennoch, lieber Philipp* , es war eine tolle Aktion, und dass ihr bis kurz vor Ausstellungsende durchgehalten habt, verdient Respekt.

*Philipp Meier ist Direktor des Cabaret Voltaire und trägt mit seinen Kommentaren viel zur Attraktivität von kulturblog.ch bei (heute ist er übrigens auch auf der Leserbriefseite der NZZ präsent).

Bühne


Theater-Oscars: Kostümpreis für Nackte

Wieder einmal küren ausgewählte Theaterkritiker in der Zeitschrift “Theater heute” die besten Inszenierungen, Schauspieler etc. Die Schweizer Bühnen gehen heuer leer aus. Egal, ausserhalb der Szene interessiert dies sowieso niemanden.
Wie kurios das Urteil der Jury zuweilen ausfällt, lässt sich anhand des Preises für den besten Kostümbildner aufzeigen. Die Nachrichtenagentur dpa (hier via Die Welt) schreibt: 

“Zur ‘Inszenierung des Jahres’ wurde Jürgen Goschs Version von Shakespeares ‘Macbeth’ am Düsseldorfer Schauspielhaus gewählt. Das Stück war stark umstritten, weil beinahe alle Darsteller nackt auf der Bühne stehen und sich mit Blut und Kot beschmieren.”

Einige Zeilen weiter: 

“Als ‘Kostümbildner des Jahres’ machte Johannes Schütz für die Ausstattung von Goschs ‘Macbeth’-Darstellern das Rennen.”

Und wir dachten immer, “Des Kaiser neue Kleider” sei bloss ein Märchen.

Nachtrag (14:15): Die Schweizer Bühnen gehen zwar leer aus, ausgezeichnet werden dafür zwei in Deutschland arbeitende Schweizer: Muriel Gerstner als “Bühnenbildnerin des Jahres” (“Dunkel lockende Welt”) und Roger Vontobel  als ”bester Nachwuchsregisseur” für seine Inszenierungen in München, Stuttgart und Essen.

Literatur


Bestseller passwortgeschützt

Früher veröffentlichte der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV jede Woche die Bestsellerlisten auf www.swissbooks.ch. Seit kurzem sind sie nicht mehr frei einsehbar, ein Passwort ist nötig. Weshalb? Wahrscheinlich will der Verband mit dem Verkauf der Listen an Zeitungen und Zeitschriften Kasse machen. 
Für ein bisschen Geld den Zugang zu den Bestsellerlisten einschränken? Wäre sehr kurzfristig gedacht. Schliesslich dienen Bestsellerlisten in erster Linie der Verkaufsförderung.

Bühne


Theater: Die Kleinen verlieren massiv

Das Statistische Jahrbuch der Stadt Zürich zeigt eine alarmierende Entwicklung auf: die drei kleineren, experimentellen Bühnen Zürichs haben in den letzten zehn Jahren massiv Zuschauer verloren. 

Theater Winkelwiese
1994/95 ->  12′317 Eintritte
2004/05 ->    3′777 Eintritte

Theater am Neumarkt
1994/95 ->  31′576 Eintritte
2004/05 ->  16′627 Eintritte

Theaterhaus Gessnerallee
1994      ->  31′099 Eintritte
2004/05 ->  20′712 Eintritte

Überschattet vom Zuschauer-Exodus am Schauspielhaus während der Marthaler-Ära wurde der Publikums-Schwund bei den kleineren Theatern kaum wahr genommen. Nun ist höchste Zeit, dass diese Entwicklung aufgehalten wird, sonst können sich diese Häuser ihre Kassendamen bald sparen.
Übrigens: die Theater mit leichterer Kost wie das Theater am Hechtplatz oder das Miller’s Studio gewannen im selben Zeitraum Zuschauer hinzu.

Bühne


Theaterspektakel: Ein Hoch auf Köbi

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Liebe Fussballfans, hier geht es für einmal nicht um Köbi national. Sondern um ”Köbi regional”, wie er sich nennt. Dabei ist das stark untertrieben. Köbi reist durch ganz Europa von Festival zu Festival. Seit Jahren ist er Stammgast am Zürcher Theaterspektakel. Und wenn er nicht gerade an einem Festival spielt, so findet man ihn irgendwo zwischen Bürkliplatz und Utoquai am Jonglieren, Balancieren oder Seillaufen.
Köbi ist ein Original, ein liebenswürdiger Chaot und ein hervorragender Artist. Jedes Jahr zeigt er noch schwierigere Kunststücke. Nur die Stilnoten, na ja, das ist halt Köbi.
Legendär ist sein Auftritt am Schweizerischen Jonglierfestival in Olten 1999, als er einen Salto zeigen wollte und vor mehreren hundert Zuschauern prompt von der Bühne stürzte. Doch Köbi wäre nicht Köbi, wenn er sich nicht wieder aufgerappelt und seine Show zu Ende gespielt hätte.
Köbi wohnt zwar in Uster, ist aber aus Zürich kaum mehr wegzudenken. Jetzt, während des Theaterspektakels, ist wieder seine grosse Zeit. Köbi, wir wünschen dir viele prall gefüllte Hüte!

Literatur


Fall Grass: Muschg redet mit “geistigem Anstand”

Gestern fragten wir noch verwundert: Wo ist im Fall Grass Adolf Muschg? Der hat doch sonst zu allem und jedem etwas zu sagen. Und siehe da, heute schon meldet er sich zu Wort. Und zwar ausgiebig in der FAZ. Dabei nimmt er seinen Kollegen in Schutz. Hier zwei Abschnitte:

“Es kümmerte mich nicht sehr, in welcher Uniform er dem abscheulichen Zweifrontenkrieg der letzten Kriegsmonate entgangen war; Hauptsache, daß er es tat. Ihn muß es sehr wohl und nachhaltig bekümmert haben. Die Scham des Überlebenden ist keine deutsche Spezialität, und da sie bestimmte, auch ehrenhafte Tabus begleitet, habe ich, glaube ich, auch verstanden, warum ein halbes Jahrhundert vergehen mußte, bevor ein dem Krieg seines Führers mit genauer Not Entronnener sich herausnahm, von Glück zu reden.”

“Eine nicht kritische, lediglich verurteilende Öffentlichkeit [begnügt sich] damit, einen, den sie sich, offenbar widerwillig genug, als Autorität gefallen lassen mußte, bei der ersten Gelegenheit ebenso zwanghaft zu demontieren und die Anschwärzung bis zur Nachrede des Opportunismus zu treiben. Warum hat er so lange geschwiegen? Natürlich um sich die Aussicht auf den Nobelpreis nicht zu verderben. Warum redet er jetzt? Natürlich um sein Buch besser zu verkaufen. So versucht man einem Autor, der für die Glaubwürdigkeit Deutschlands in der Welt exemplarisch eingestanden ist, aus der Mehrschichtigkeit seines Lebens, der Vieldeutigkeit seines Textes am Ende nichts weiter zu drehen als einen Strick.”

Interessanter ist jedoch, dass Muschg am Ende des Artikels für die Wörter “common sense” und “bon sens” eine deutsche Übersetzung finden will. Sein Vorschlag: “geistiger Anstand”.
Da kann ich nur sagen: geistig unanständig bleibe ich beim gesunden Menschenverstand.

Bühne


Aufstand der Minenarbeiter am Theaterspektakel

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Nein, das ist er nicht, der Aufstand der Minenarbeiter, sondern einer der vielen Strassenkünstler am Theaterspektakel. Endlich hat es begonnen, mit grandiosem Wetter und einem starken Stück auf der Seebühne. “1907. El año de la flor negra” ist Theater mit einfachsten Ausdrucksmitteln. Masken-, Schatten- und Marionettenspiel, das sieht man hierzulande in den hochsubventionierten Theatern nur noch selten. Der Videobeamer hat alles verdrängt. Die chilenische Truppe “La Patogallina” macht bewusst, was man dadurch verpasst. Sie erzählt eindrücklich wie sich die Arbeiter in den Salpeter-Minen 1907 gewehrt hatten und dies zum Teil mit dem Tod bezahlen mussten. Und keine einzige Sekunde vermisst man den Beamer.

Literatur


Fall Grass: wo ist Adolf Muschg?

Sonst hat er zu jedem Thema etwas zu sagen, doch beim SS-Geständnis von Günter Grass ist er wohl der einzige Intellektuelle, der schweigt (bisher zumindest). Was ist los mit Adolf Muschg? Letztes Jahr hat er uns mit “Eikan, du bist spät” wieder einmal einen lesenswerten Schinken beschert - trotz oder gerade wegen der vielen eher peinlichen Sexszenen. Jetzt ist Muschg still. Vielleicht hat er ja aus dem Fall Grass gelernt: je mehr man sich als Moralist aufführt, desto grösser die Fallhöhe.  

Bühne


Blogs auf der Bühne

Wie Unkraut vermehren sich Blogs im Internet (kulturblog.ch nicht ausgenommen), nun spriessen sie auch noch darüber hinaus. Am Edinburgh Festival sind gleich vier Stücke zu sehen, die auf Blogs beruhen, wie The Guardian berichtet. Ob das berühmte “Baghdad Burning”-Blog eines Mädchens aus dem Irak oder ein Blog über Beziehungsprobleme, alles wird dramatisiert. Funktioniert dies auch? The Guardian ist skeptisch. 
Tatsächlich hört es sich an wie eine kurzlebige Modeerscheinung. Für die Blogger-Community ist es aber eine neue Herausforderung. Liebe Kollegen, der Wettbewerb kann beginnen: welches deutschsprachige Blog schafft es als erster auf die Bühne?