Bühne, Musik


Kein Opernhaus-Geld für Spoerli-Ballett an der Street Parade

Die Tänzer des Spoerli-Balletts tanzen nächste Woche an der Street Parade. Opernhaus-Chef Alexander Pereira gab die Truppe nur ungern frei. “Pereira wollte sicher sein, dass das Opernhaus keine Subventionen für die Parade hergibt”, sagt Heinz Spoerli in der NZZ am Sonntag. 
Eben wurden die Opernhaus-Subventionen wieder erhöht (siehe hier), doch das Techno-Volk soll nichts davon haben. Pereira geht es kaum ums Geld, ein Street Parade Auftritt des Balletts kostet nicht viel. Seine Sorge liegt wohl ganz woanders: Er will es nicht mit seiner Züriberg-Klientel verscherzen, für die die Techno-Beats bloss Lärmverschmutzung akustische Belästigung sind. 

Kommentare (4) zu “Kein Opernhaus-Geld für Spoerli-Ballett an der Street Parade”

  1. philipp meier schrieb:

    und ich dachte schon, dass dies das neue «opernhaus-late»-konzept sei; um ein junges publikum anzusprechen. die goldküste scheint also noch nicht am aussterben zu sein (oder kaufen die jeweils prestigemässig gleich 10 eintritte für einen?)
    spörrli ist offener, als ich dachte. sogar musikalisch ist er more up to date als loris-melikoff & co: ihm steht hip hop (also der wahre sound der jungen) näher, als techno; der übrigens «dank» der «konsequenten» programmierung der streetparade-macher schneller altert, als einem ex-techno-head wie mir lieb sein kann…

  2. rb schrieb:

    Spoerli ist tatsächlich offener als man denkt. Nur schade, hat er sich mit seinem \”neo-klassischen\” Ballett mittlerweile dermassen festgefahren, dass kaum mehr etwas Spannendes entsteht.

  3. monarch schrieb:

    Ist mit der «Lärmverschmutzung» die akustische Belästigung gemeint? Sorry, konnte nicht umhin … ;-)

  4. rb schrieb:

    Wird übernommer, Herr Monarch.