Bühne


Schauspielhaus: Allah rettet die Welt

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Nein, dieses Stück wird keine Muslime zu Proteststürmen animieren – obwohl der personifizierte Allah vorkommt. Grund zur Empörung haben eher die Katholiken, doch die scheinen in letzter Zeit etwas betroffenheitsfaul geworden zu sein. 
Sibylle Berg ordnet in ihrer Junk-Opera “Wünsch dir was!” Allah den guten Göttern zu. Mit Buddha und dem jüdischen Gott. Na ja, den einigermassen guten. 
Der Bösewicht ist für einmal der christliche. Er will seine missratene Welt zerstören, mischt sich in der Gestalt eines Pudels unter die Menschen und adoptiert den teuflischen Ralf - die gebärwillige Ulkfigur Maria (Fabienne Hadorn) fordert vergebens die Empfängnis.
Gott beauftragt Ralf, den Menschen die Seelen abzukaufen. Sieben braucht er, um die Welt zugrunde zu richten. Die Götter der andern Weltreligionen können ihn im letzten Moment noch stoppen.
Eine abgedrehte Geschichte, von Niklaus Helbling in Rocky-Horror-Show-Manier inszeniert, garniert mit Pepe-Lienhard-Elementen. Die Brisanz des Religions- und kaputte-Welt-Themas geht zwischen Showtreppe und Bollywood-Kullisse unter. Die Songs, komponiert von Markus Schönholzer, haben Kult-Potenzial (CD liegt dem Programmheft bei). Nur: an der Premiere im Schiffbau war der Anteil Berufszuschauer zu hoch, als dass sich das Publikum hätte mitreissen lassen können. Erst bei den Zugaben kam richtig Stimmung auf.
Man kann sich in ”Wünsch dir was!” durchaus amüsieren, wunschlos glücklich ist man damit dennoch nicht.

Film


Zurich Film Festival will Subventionen

“Auch uns wird die öffentliche Hand bald unterstützen müssen”, sagt Karl Spörri, Leiter des Zurich Film Festivals, im Facts. Er, der aus dem Nichts ein grossartiges Festival auf die Beine gestellt hat, der Meister im Sponsorenauftreiben, fragt nicht nur nach Subventionen, er meint, dass ihn der Staat in Zukunft unterstützen muss.
Welch eine Enttäuschung. Wie das Casinotheater in Winterthur war das Zurich Film Festival ein leuchtendes Beispiel dafür, dass es mit Engagement, Leidenschaft und Professionalität auch ohne Subventionen geht. Nicht, dass das Filmfestival die Unterstützung nicht verdient hätte, im Gegenteil, doch irgendwie ist es halt doch schöner, wenns alleine geht.
Zudem, mit Subventionen droht dem Festival ein ähnliches Schicksal wie Locarno: dass Politiker und Kulturbürokraten den Glamour des Filmfests für Selbstdarstellungszwecke missbrauchen. Selbstdarstellung ja, aber die soll an Filmfestivals jenen vorbehalten bleiben, die auch etwas mit Film zu tun haben - nämlich Schauspielern, Regisseuren und Produzenten.

Zum Thema:
Zurich Film Festival macht Pereira Konkurrenz
Will Locarno dem Zurich Film Festival eins auswischen?

Musik


Strafe für Falsch-Klatscher?

CultureVulture, der Kulturblog der britischen Zeitung The Guardian, beschäftigt sich mit einem Problem an klassischen Konzerten: Was tun mit den Dilletanten, die zum falschen Zeitpunkt applaudieren?

“At classical music concerts, there is almost nothing more aggravating than hearing a superb performance of, say, a Sibelius symphony with a crackling, climactic ending, only for some idiot to start applauding before the final note has died away.”

Die Autorin Charlotte Higgins liefert für die Anfänger gleich eine Anleitung, wann geklatscht werden darf:

“The end is not until the conductor relaxes from his final position and the rest of the orchestra does the same – string players lower their right arms, reeds are removed from mouths, and so forth.”

Dass ungeübte Konzertgänger oft (fälschlicherweise) auch zwischen zwei Sätzen applaudieren, findet Higgins hingegen nicht so schlimm.
Die vielen Kommentare auf CultureVulture zeigen: das Klatsch-Problem scheint die Klassik-Gemeinde zu beschäftigen. Wahrscheinlich ist dies einer der Gründe, weshalb sich in die meisten Konzerthallen nur noch grauhaarige Zuhörer begeben: da sind einfach zu viele Konventionen. Es kommt sogar vor, dass ein Vorklatscher ins Publikum gesetzt wird - die Zuhörer werden wie bei einer TV-Show instruiert, nur nach seiner Vorgabe zu applaudieren.
Ist das wirklich im Sinn der Musik und der Musiker? Bei den Tonhalle-Late Konzerten in Zürich fällt auf, dass sich die Musiker und der Dirigent von den enthusiastischen aber oft falsch applaudierenden jungen Zuschauern mitreissen lassen wie sonst nie. An keinem Konzert sieht man die Musiker dermassen entspannt, dermassen freudvoll an den Instrumenten sitzen. Bei den Proms in London das selbe. Ist es nicht an der Zeit, dass sich auch die klassische Musik etwas lockerer gibt?

Film, Sonstiges


An den Wolken kratzen

(c) rb
Heute in Zürich-West: dunkle Wolken hinter dem “World Trade Center” (Plakat zum Film, links), dunkle Wolken hinter den Pfeilern für den “Prime Tower”.

Zum Thema: Zürichs kurzer Hochhausrekord

Kunst/Museen


Kunsthaus-Höllentor in London

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Fast 60 Jahre lang stand es neben dem Haupteingang des Kunsthauses; es war so normal, dass es kaum auffiel. Am 6. September wurde Rodins Höllentor abtransportiert. Die acht Tonnen schwere Bronzeskulptur ist nun eine der Hauptattraktionen der grossen Rodin-Ausstellung in der Royal Acadedmy.
In einer Tonbildschau auf guardian.co.uk geben sich die Londoner vom imposanten Werk begeistert. Also, sobald das Höllentor zurück in Zürich ist, heisst es: auch einmal genau hinschauen.

Literatur, Sonstiges


McMuschgs Sprachschelte

Es ist eine Alterskrankheit, bei vielen setzt sie schon früh ein: Veränderung reflexartig mit Verschlechterung gleichzusetzen. Auch Adolf Muschg ist daran erkrankt, wie ein im Tages-Anzeiger veröffentlichtes Referat über einen angeblichen Sprachverfall zeigt. Den jungen Menschen sei “der bewusste Umgang mit Sprache” abhanden gekommen:

“Viele Jugendliche sprechen heute ein – wie überall mit englischen Brocken versetztes – Abkürzungs-idiom, das als ’schweizerisch’ nur noch an seiner Phonetik zu erkennen ist, an Syntax und Wortschatz nicht mehr – von dem besonders reich gewesenen Modusgebrauch der älteren Mundart ganz zu schweigen.
Es wird mir an diesem Punkt nicht ganz leicht, ein Wort wie ‘Sprachverfall’ zu meiden.”

Einen Beweis für seine These hat Muschg nicht. Es handelt sich wohl bloss um ein Gefühl.
Um dies zu vertuschen, holt er einen imaginären Wissenschafter hervor:

“Einem neutralen Sprachforscher fiele es wohl nicht schwer, auf dieser neuen Stufe der Kommunikation ein faszinierendes Ausdrucksrepertoire auszumachen. Aber auch er würde wohl nicht leugnen, dass diese Sprache mit derjenigen, ‘die für dich dichtet und denkt’, nichts mehr gemein hat.”

Muschg liegt falsch. Alle Studien zur Lese- und Sprachkompetenz ergeben: Die Lesefähigkeit der Leute nimmt seit Jahrzehnten zu (eine der Studien hier: Adult Literacy and Lifeskills Servey). Zwar lesen und schreiben viele Schulabgänger erschreckend schlecht, doch früher war die Situation keineswegs besser, im Gegenteil. Pflegte einst das arbeitende Volk dafür umso mehr mündlich eine Sprache, “die für dich dichtet und denkt”? Schwer vorstellbar. 
Muschgs Fazit: die Schweizer Mundart habe sich zu einer “McSprache” entwickelt, “die man nur darum nicht oberflächlich nennen kann, weil ihr jeder Begriff für kulturelle Tiefe fehlt.” McSprache? Einen etwas originelleren und treffenderen Ausdruck hätte man vom Literaten Muschg schon erwarten dürfen. Der Gedanke der ”McDonaldisierung der Welt” war vor 15 Jahren überraschend, heute löst er nur noch Gähnen aus.

Literatur


Schreiben und Geld

Was verdient ein Schriftsteller? Diesem Thema widmet sich die Ausstellung “Brotlos?” im Literaturmuseum Strauhof. Das Fragezeichen wäre eigentlich überflüssig. Etwa 90 Literaten leben in der Schweiz vom Schreiben, der Grossteil von ihnen muss mit einem Einkommen von 2000 bis 3000 Franken pro Monat auskommen.
Anhand zahlreicher Schriftsteller wird der vielfältige Zusammenhang zwischen Schreiben und Geld aufgezeigt. Picken wir doch Friedrich Dürrenmatt heraus. Der soll gesagt haben:

“Überhaupt tut es dem Schriftsteller gut,
sich nach dem Markt zu richten.
Geldverdienen ist ein schriftstellerischer Stimulans”

Dürrenmatt hatte gut reden. Zu Beginn der Karriere war zwar auch er arm dran und auf Hilfsaktionen angewiesen, bald wurde er aber zum Grossverdiener. “Er leistete sich in Neuchâtel zwei Wohnhäuser mit Swimmingpool, grosse Autos, einen legendären Weinkeller und eine Sekretärin, die ihm das Büro machte und seine Manuskripte abtippte”, heisst es in der Ausstellung.
Weiter erfährt man, dass nur etwa 10 Prozent des Ladenpreises eines Buchs an den Autor gehen, dass 10′000 verkaufte Exemplare in der Deutschschweiz bereits als Bestseller gilt und dass die öffentliche Hand in der Schweiz gut 10 Millionen Franken für die Literaturförderung ausgibt, dazu kommen noch mindestens 3 Millionen von Stiftungen.
Dürrenmatt ist und bleibt ein Sonderfall (Martin Suter dürfte ihm wohl vom Lebensstil her am nächsten kommen) - in den meisten Fällen kann man sich an Ludwig Börne halten. Er meinte:

“Meine Armut ist so gross, dass ich in Gefahr bin, ein Dichter zu werden.”

Kunst/Museen, Sonstiges


Sind Freitag-Taschen dadaistisch?

Die New York Times brachte vorgestern einen Artikel über den aus Containern bestehenden Dada-Shop im Zürcher Kreis 5 (Bilder und Infos hier). Über die Taschen aus alten Lastwagenplanen schreibt das Weltblatt:

“The materials, the often collagelike form and the playful, inscrutable designs (some with letters and numbers) suggest portable bits of Dada, the movement founded in Zurich during World War I. This wasn’t lost on the curators at the Museum of Modern Art in New York, who, when MoMA reopened in 2004, featured a Freitag bag in its design gallery.”

In Zürich (und anderswo) trägt demnach jeder zweite – noch so biedere - Student ein Stück Dada mit sich.

Zum Containerbau: Vor ein paar Tagen war an dieser Stelle von Zürcher Hochhhausplänen die Rede. Im NYT-Artikel wird erklärt, was in Zürich als hohes Gebäude gilt:

“The store is in a new building that is bold yet perfectly compatible with the neighborhood. It sits beside an elevated highway and railroad tracks (by the hip restaurant Rosso) and is made of 17 rusted shipping containers in a pile 85 feet high — which, in Zurich, ranks as a tall building.”

Kunst/Museen


Qualifizierter Künstler gesucht

Ein Künstler braucht heutzutage ein ähnlich komplexes Anforderungsprofil wie ein IT-Spezialist. Aus einem Stelleninserat der Hochschule für Kunst und Gestaltung (HGKZ):

Wir suchen eine qualifizierte Künstlerin/einen qualifizierten Künstler mit Kernkompetenzen in
- Dreidimensionaler Kunst
- Ortspezifischer und raumbasierter Kunst (Site & Space)
- Kunst des Öffentlichen, Kunst im öffentlichen Raum (New Public Art)
- und mit nachhaltigen Interesse für hochschulpolische Fragen.

Wann ist ein Künstler eigentlich qualifiziert?
Übrigens, beim Inserat geht es um eine “Dozentur für künstlerische Praxis”.

Bühne


Experiment vs. Klassiker

Das Theater am Neumarkt ist am Mittwoch mit einem Experiment in die Saison gestartet, das Schauspielhaus am Donnerstag mit einem Klassiker. Das Experiment scheitert, der Klassiker überzeugt.
In “Hotel Disparu” im Neumarkt können die Schauspieler selber wählen, welche Szenen sie in welcher Reihenfolge spielen. Doch weder die Personen in der Hotellobby noch sonst irgend etwas macht in dem Stück eine Entwicklung durch. So ist es einerlei, wann was gespielt wird. Nach 90 Minuten wird das Licht mitten in der Szene ausgeschaltet, dies hätte auch nach 32, 57 oder 123 Minuten getan werden können.
In Heinrich von Kleists ”Amphitryon” im Pfauen gibt es einiges zu lachen, dennoch ist Matthias Hartmanns Inszenierung ergreifend. Nicht nur dank den Schulklassen dürfte das Stück zum Renner werden. Auf der Bühne stehen lauter Stars, erwähnenswert sind vor allem Michael Maertens als Amphitryon und Robert Hunger-Bühler als Amphitryons göttliches Ebenbild. Die beiden gleichen sich wie eine Bowlingkugel einem Basketball – und dennoch funktioniert das.
Hat nun der Klassiker gewonnen? Blöde Frage. Experimente sind zum Scheitern da. Muss aber eine Empfehlung her, so würde ich in diesem Fall sagen: lieber ein schöner Palast als ein heruntergekommenes Hotel.

Sonstiges


Zürichs kurzer Hochhausrekord

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“Primetower – das höchste Gebäude der Schweiz”, so bewerben die Verantwortlichen das geplante Hochhaus auf dem Zürcher Maag-Areal (Bild links). 126 Meter hoch soll es werden und damit das bisher höchste Haus der Schweiz, den Basler Messeturm, um 21 Meter überragen. Die Bauarbeiten haben noch nicht begonnen – und bereits kündet Basel bereits einen noch höheren Turm an. Der Roche-Hauptsitz soll 160 Meter hoch werden. Auch von den Architekten her kann Basel mit den bekannteren Namen auftrumpfen, der spiralförmige Turm ist ein Entwurf der Stararchitekten Herzog & de Meuron.

Film


Zurich Film Festival macht Pereira Konkurrenz

Am 2. Oktober startet die 2. Ausgabe des Zurich Film Festivals. Die Organisatoren überraschen mit einer hervorragend besetzten Jury und einem vielversprechenden Programm. Das grösste Kunststück vollbringen die jungen Festivalmacher jedoch bei der Sponsorensuche. Schon im ersten Jahr konnten sie eine Million Franken akquirieren, dieses Jahr erscheint die Sponsorenliste endlos. Opernhausdirektor Alexander Pereira war bisher die unangefochtene Nummer Eins im Geldauftreiben. Das Zurich Film Festival holt in grossen Schritten auf.

Zum Thema: Will Locarno dem Zurich Film Festival eins auswischen?

Kunst/Museen


Sebstzensur: Keine Fötus-Möwe in Hamburg

Ein Kopf eines menschlichen Fötus befestigt an einem Möwenkörper (Bild) sorgte vor einem Jahr im Kunstmuseum Bern für heftige Diskussionen. Nach Protesten, Drohungen und einer Klage von religiösen Fanatikern wurde das Werk namens Ruan vorübergehend aus der China-Ausstellung entfernt, eine umfassende Debatte zum Thema ‘Was darf Kunst?’ nahm ihren Anfang.
Die Ausstellung Mahjong mit Werken aus der Sammlung des früheren Schweizer Botschafters in China, Uli Sigg, ist nun auch in Hamburg zu sehen. Nur: Ruan fehlt, wie der Welt zu entnehmen ist:

“Der Hamburger Kurator Christoph Heinrich hält das Werk in seiner Ausstellung für verzichtbar, denn er will nicht, dass die Diskussion über eine Arbeit alle anderen dominiert. ‘Es gibt Werke, für die lohnt es sich, auf die Barrikaden zu gehen’, sagt Heinrich. ‘Für dieses lohnt es sich nicht.’”

Mit anderen Worten: um einer Auseinandersetzung auszuweichen übt die Kunsthalle Hamburg Selbstzensur. Ein fataler Entscheid. Einmal mehr haben die religösen Fanatiker gesiegt.

Bühne, Politik


Wenn die Kulturbürokratie tanzt

Tanz ist eine hochkomplexe Sache. Die Tanzschaffenden verbringen mehr Zeit damit, ihr Metier zu bereden denn es auszuführen. Das wiederum gefällt den Kulturbeamten, schliesslich leben die vom Berichte Schreiben und komplexe Themenfelder Ausdiskutieren. Wenn nun Tanzschaffende und Kulturbürokraten aufeinandertreffen, so entstehen Dinge wie das hier (zum Vergrössern anklicken):
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Die Grafik ist Teil des Schlussberichts “Projekt Tanz”, der heute veröffentlicht wurde. Vier Jahre hat das Gremium bestehend aus Tanzschaffenden und Vertretern des Bundesamts für Kultur (BAK) und der Pro Helvetia am Inhalt des 46 Seiten umfassenden Papiers gearbeitet. Das BAK meint in einer Medienmitteilung durchaus treffend: “Diese erfreuliche Zusammenarbeit über die föderalistischen Grenzen hinaus ist in diesem Ausmass erstmalig.”

Zum Thema: Die Bedürfnisse der meistgehätschelten Kultursparte

Kunst/Museen, Sonstiges


Linz: Martin Heller sorgt für Aufregung

Martin Heller, Ex-Direktor des Züricher Museums für Gestaltung, als Pipilotti-Ersatz an der Expo02 schweizweit bekannt geworden, kümmert sich nun um das Programm der Kulturhauptstadt Linz 2009. Erst geriet er in die Schlagzeilen, weil das von ihm präsentierte Logo der Kulturhauptstadt jenem eines Jugendorchesters zum Verwechseln ähnlich war. Nun das: Nachdem rebell.tv über einige nicht sehr sympathische Verhaltenszüge Hellers berichtet hatte, schaltete die unabhängige Site linz09.org einen Werbebanner für rebell.tv auf (kostenlos und ohne den Rebellen zu fragen! siehe hier). Zudem lässt sich eine gewisse Frau Kappmeyer auf rebell.tv in einem heftigen Kommentar über Heller aus. Sorgt Heller in Linz tatsächlich “zunehmend für Unruhe und Unzufriedenheit”? Wird sich Heller unter diesen Umständen bis 2009 halten können?