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Zurich Film Festival macht Pereira Konkurrenz

Am 2. Oktober startet die 2. Ausgabe des Zurich Film Festivals. Die Organisatoren überraschen mit einer hervorragend besetzten Jury und einem vielversprechenden Programm. Das grösste Kunststück vollbringen die jungen Festivalmacher jedoch bei der Sponsorensuche. Schon im ersten Jahr konnten sie eine Million Franken akquirieren, dieses Jahr erscheint die Sponsorenliste endlos. Opernhausdirektor Alexander Pereira war bisher die unangefochtene Nummer Eins im Geldauftreiben. Das Zurich Film Festival holt in grossen Schritten auf.

Zum Thema: Will Locarno dem Zurich Film Festival eins auswischen?

Kommentare (6) zu “Zurich Film Festival macht Pereira Konkurrenz”

  1. Marc Hosiger schrieb:

    Zürich gibt sich richtig Mühe. Es ist unglaublich wenn man sich die Sponsorenliste anschaut. Sehr beeindruckend. Und, was das wichtigste ist, das Programm ist inhaltlich sehr beeindruckend. Ich bin sehr überascht!

    Marc

  2. Roger Ferrano schrieb:

    Karl Spoerri hat wirklich ein Programm auf die Beine gestellt das sich sehen lassen kann – das er dabei auch noch soviel Geld zusammengebracht hat ist wirklich beeindruckend.

  3. Nicole Brugger schrieb:

    Spoerri und sein Team sind sicher sehr unkonventionelle Wege gegangen. Trotzdem – nur mit Sponsoren können langfristig keine unabhänigen, freien Kulturprojekte überleben. Das Zurich Film Festival ist sicherlich ein Einzelfall. Ich hoffe einfach, dass Spoerri (der sicher ein genialer Verkäufer ist) mit seinem Festival jetzt nicht so eine Diskussion auslöst. Es gibt ja schliesslich auch kleinere Kulturprojekte für die sich die grossen Sponsoren nicht interessieren – hier muss der Staat weiterhin für die kulturelle Vielfalt sorgen.

  4. Marc Hosiger schrieb:

    Doch, diese Diskussion muss er sogar vom Zaun brechen und auch staatliche Gelder erhalten. Ich kann mir vorstellen, dass auch viele Touristen deswegen nach Zürich kommen und Zürich wiedermal im Ausland eine grosse Erwähnung findet (siehe internationale Presse des Festivals).

  5. philipp meier schrieb:

    aber hallo?!
    die streetparade lockt auch viele touristen nach zürich und findet grosse beachtung in der internationalen presse. warum kriegt die streetparade nix? in der clubkultur gibt es auch kunst und künstler. diese werden jedoch auch sonst nicht gefördert. wenn es bei staatlichen kulturgeldern um aufmerksamkeit und image von zürich in der welt gehen soll, dann kommt die clubkultur weit vor dem film…

  6. Mäggi schrieb:

    Das Programm von Schauspieler und Programmleiter Antoine Monot jr war wirklich beeindruckend. Ich bin mal sehr gespannt was er dieses Jahr auf die Leinwand zaubert und wen er nach Zürich holt.