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Zürichs kurzer Hochhausrekord

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“Primetower – das höchste Gebäude der Schweiz”, so bewerben die Verantwortlichen das geplante Hochhaus auf dem Zürcher Maag-Areal (Bild links). 126 Meter hoch soll es werden und damit das bisher höchste Haus der Schweiz, den Basler Messeturm, um 21 Meter überragen. Die Bauarbeiten haben noch nicht begonnen – und bereits kündet Basel bereits einen noch höheren Turm an. Der Roche-Hauptsitz soll 160 Meter hoch werden. Auch von den Architekten her kann Basel mit den bekannteren Namen auftrumpfen, der spiralförmige Turm ist ein Entwurf der Stararchitekten Herzog & de Meuron.

Kommentare (6) zu “Zürichs kurzer Hochhausrekord”

  1. philipp meier schrieb:

    bin zurück, aus mostindien, bauernhofferien, sehr empfehlenswert, nicht nur weil nähe zu rebell.tv-homebase.
    nun kommentar zu obenstehendem: umso absurder mutete es (nach wie vor) an, dass elmar ledergerber im (bald nicht mehr aktuellen) leitbild ein museum(mehr!) für architektur und städtebau plant. in zürich? um wenigstens im museum zu zeigen, zu was zürich nicht fähig ist?
    derweil bleibt die clubkultur nach wie vor unter grossem kommerziellen druck (v.a. dank massiven behördlichen/polizeilichen auflage) und der post/dadaismus hängt immer noch am hungertuch (stadt zahlt nur die miete), obwohl beispielsweise die wahre weltmetropole new york zürich noch so gerne das geburtsrecht des dadaismus streitig machen möchte (siehe http://www.moma.org/exhibitions/2006/index.html).

  2. audiomiditweaker schrieb:

    Oh je wollte auch schon was dazu bloggen, da wollen alle hoch hinaus… echt und dieser Turm von Babel tschuldigung Turm von Basel, diese riesen Teile passen doch nicht in unsere winzigen Städte!! Und das dieser HB Büroghetto shice angenommen wurde schockiert mich. Sogar die Tagesschau zeigte diese (hoffentlich) übertriebene graphische animation mit den gigantischen(!) Aussmassen die dieses architektonische unding annehmen könnte…

  3. rb schrieb:

    Das seh ich nicht so. Zürich ist eine Stadt, Zürich-West der urbanste Teil dieser Stadt, da kann und soll bis zum Himmel hinauf gebaut werden – v.a., wenn die Gebäude architektonisch etwas hergeben. Finde es seltsam, dass sich viele (sonst so cool-urbane) Kreis-5-Bewohner zu diesem Thema äussern, als lebten sie auf dem Land.
    Lieber in diesen urbanen Gebieten wird richtig in die Höhe gebaut, als dass ausserhalb immer mehr Grünflächen zubetoniert werden!

  4. philipp meier schrieb:

    dem kann ich mich nur anschliessen.
    das problem ist nur, dass sich die stadtoberen keine gedanken machen, wie die günstigen zwischennutzungsmöglichkeiten in den niedergewalzten industriequartiere (notabene der nährboden für die boomtown der 90er-jahre) ersetzt werden könnten. auch eine aufgestrebte boomtown braucht bluterfrischungen…

  5. philipp meier schrieb:

    und: stellt euch mal einen kreis 4 ohne ausländer vor. mit der neuen überbauung am hb (und der forcierten aufwertung namens «langstrasse plus») wird es die dort bald nicht mehr geben. das muss nicht schlecht sein. die leben heute bereits grösstenteils in schwammendingen. aber: das sollte man sich bewusst sein…

  6. audiomiditweaker schrieb:

    Ja ok das hardbrücke teil geht ja noch… aber was ist mit dem Bahnhof Riesen!? Das könnte so lange schatten werfen, da hat man aber im kreis 5 und Umgebung keinen Seeblick mehr von den geilen zürcher dachterassen…