Film


Neue Geldquelle für Filmemacher

Liebe Filmemacher, die lästige Suche nach Geld hat ein Ende. Auf einem Podium heute am Zurich Film Festival sagte Urs Rohner, früherer Pro7sat1-Chef und heute irgend ein hohes Tier bei der Credit Suisse Group, er würde gerne privat Filmprojekte unterstützen. Das kam so: da Banken Filmemachern keine Kredite erteilen, riet Rohner, sie sollen sich doch an private Filmliebhaber wenden. “Auch ich würde mich für ein gutes Projekt privat engagieren.”
Also, nehmt den Herrn Rohner beim Wort! (Nebenbei ist er übrigens auch Verwaltungsrat im Opernhaus.)

Alle Beiträge zum Zurich Film Festival hier.

Kommentare (3) zu “Neue Geldquelle für Filmemacher”

  1. Sally schrieb:

    Super, und Herr Rohner möchte dann gleich mitreden im Drehbuch, und auf dem Filmset dabei sein, schliesslich ist es ja dann “sein” Film… Vielleicht möcht er auch gleich mitspielen? Und sicher liegt die künstlerische Freiheit dann auch bei ihm, inhaltlich wie auch in der filmischen Umsetzung. So hat er uns doch gleich auch noch viel Arbeit abgenommen.
    Vielen Dank!

  2. philipp meier schrieb:

    hoppla…, das könnte ich z.t. auch unterschreiben.
    und sonst? die religion kapitalismus funktioniert so, dass denen die haben immer noch mehr gegeben wird (steuererleichterung für grossaktionäre; budget-aufstockung opernhaus; automatischer teuerungsausglich am schauspielhaus, kunsthauserweiterung; etc.pp.)

  3. Tomson schrieb:

    Na na na. Herr Rohner ist ein absoluter Filmkenner und Liebhaber. Er hat die Pro7Sat1 Media AG sozusagen ins Leben gerufen und lange geleitet und war früher als Anwalt bei den grossen Filmdeals in USA dabei.

    Ich würde ihm absolut zutrauen einen Film zu produzieren. Und ja… der Produzent spricht dann inhaltlich mit. Das ist (übrigens) immer so…