Politik, Sonstiges


Lohnrückgang bei Künstlern

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Zwischen 2002 und 2004 haben Angestellte im Bereich Kultur und Unterhaltung einen Lohnrückgang von durchschnittlich 8 Prozent hinnehmen müssen, berichtete gestern die Tagesschau. Keine Ahnung, wie sie auf diese Zahl kommt (beim Lohnrechner des Gewerkschaftsbundes sind die Löhne deses Bereichs ausgeklammert). Der Rückgang erscheint aber durchaus realistisch. 
In der Kultur ist die Entwicklung nicht anders als in der übrigen Wirtschaft. Wenige Top-Verdiener erhalten immer mehr, die Masse kann sich, wenns gut geht, auf demselben Lohnniveau halten. Der Unterschied: in der Kultur werden jene, die überrissene Star-Gagen bezahlen, vom Staat dafür noch belohnt (siehe hier).

Kommentare (2) zu “Lohnrückgang bei Künstlern”

  1. bd schrieb:

    Wie sagt man so schön? Kunst ist kein Beruf sondern eine Berufung. In diesem Sinne: frohes Hungern. Ihr hungert doch auch, nicht wahr?

    Falls ihr an einem Linkaustausch interessiert seid, bitte melden!

  2. philipp meier schrieb:

    hier sind alle medien (zeitungen/tv/radio) mitgemeint.
    in der kunst siehts folgendermassen aus (musterbeispiel helmhaus):
    - wenn künstler ein werk aus ihrem atelier im museum zeigen, kriegen sie 0.-
    - wenn künstler extra fürs museum ein werk kreieren, werden die minimalen spesen gedeckt (gage: 0.-)
    - wenn künstler eine raum-/hausfüllende installation machen (bekanntlich v.a. renommierte künstler), dann kriegen sie auch eine gage, weil der handwerker, der die installation baut auch marktüblich bezahlt wird.