Spoerlis Apostroph

Heinz Spoerli wirbt im Opernhaus-Magazin für seinen neuen Kalender; zwölf Monate kitschig-grazile Körperkunst. Die Fotos… na ja, über Geschmack lässt sich streiten. Über den Genitiv-Apostroph nicht. Aber Spoerli ist ja schliesslich Tanz- und nicht Rechtschreibeexperte.
m+p schrieb:
Das Anprangern des Genitiv-Apostrophs hast Du elegant verpackt. Die Unsitte verbreitet sich bei Namen – und wird sicher bald im Duden erscheinen.
Geschrieben am 5. November 2006 um 08:38Uhr | Permalink
Drücken Sie eine Taste… nein, nicht diese! « Blaue Realität schrieb:
[...] Aber wo wir schon dabei sind: Das Apostroph hat es noch schwerer. Viele Leute wissen, daß es dieses Zeichen gibt, manche sogar daß es im Englischen als Genitiv benutzt wird (wenn auch nicht alle); die wenigsten benutzen es richtig. Und meist ist es gar kein Apostroph, der da bemüht wird, sondern ein vergewaltigter Akut-Akzent. Damit kann man sogar sehr schöne, weil originelle, Werbemaßnahmen verhunzen: Freenet hat dieser Tage eine Kampagne auf der Domain iphone.de gestartet. Erstmal kann Apple da wenig machen, denn Freenet besitzt diese Wortmarke schon eine geraume Weile. Da läßt sich wohl ein wenig Kapital aus dem Hype schlagen, muß man sich dort gedacht haben. Dumm nur, daß die Verantwortlichen meinen Eintrag nicht gelesen haben: [...]
Geschrieben am 20. Oktober 2007 um 16:34Uhr | Permalink