Kunst/Museen


In leere Vitrinen gucken

(c) rb
Heute lud das Museum Rietberg zum Tag der offenen Tür. Erstmals konnte man sich den Neubau von innen ansehen. Ein leeres Museum - eigentlich ebenso spannend wie ein volles. Der grosse Ausstellungsaal erinnert an eine noble Turnhalle, in den kleineren Räumen stehen Vitrinen, den Inhalt muss man sich selber erdenken. 
Das ist er also, der neue “Leuchtturm” (Ledergerber), der eigentlich ein Leuchtkeller ist. Die Front sieht aus wie der Eingang zu einem Luxus-Hamam (Bild), per Holztreppe gehts dann in die Tiefe, die eleganten Ausstellungsräume befinden sich in den zwei Untergeschossen. Ein gelungener Erweiterungsbau, passend zu diesem Museum, in dem sich das Zürcher Bildungsbürgertum einen Blick in ferne Kulturen erhascht.

Kommentare (3) zu “In leere Vitrinen gucken”

  1. Kopfschttüttler schrieb:

    Also hätte ich nicht gewusst, dass es ein leeres Museum ist… ich hätte es wohl tatsächlich für Kunst gehalten! :-)

  2. philipp meier schrieb:

    apropos «leere kunst»: salzburg hat abgestimmt! in den nächsten fünf jahren dürfte im stadtzentrum keine zeitgenössische kunst mehr ausgestellt werden.

  3. rb schrieb:

    Tatsächlich, unglaubliche 90,8 Prozent stimmten für ein Verbot zeitgenössischer Kunst in Salzburg. Allerdings lag die Stimmbeteiligung bei unter 2 Prozent. Siehe hier: http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id110908-/news_detail.html