Bühne


Schauspielhaus: Hartmann trötzelt

Schauspielhaus-Direktor Matthias Hartmann will weg von Zürich. Möglichst rasch. Nur blöd muss er noch bis 2009 bleiben. Also trötzelt er herum und sabotiert die Zusammenarbeit mit der kaufmännischen Leitung, wie der Tages-Anzeiger heute schreibt:

“Hartmann schmollt. Dringliche Entscheidungen, etwa der Abschluss von Verträgen, verzögern sich, weil beide Direktoren [der künstlerische und kaufmännische Direktor] unterschreiben müssen. Eine Weihnachtsfeier, die der kaufmännische Direktor für das gesamte Personal organisieren will, sabotiert der künstlerische Direktor, mit einer gleichzeitigen Feier fürs Ensemble. Ausserdem schwänzt er Repräsentationstermine und beschimpft Gewerkschafter auf Radio 24 als ‘fette Arschlöcher’.”

Eine unangenehme Vorstellung, dass dies nun noch drei Jahre so weiter gehen könnte.

Nachtrag 20.01: Die Weltwoche bezichtigt den Tages-Anzeiger, bewusst Falschmeldungen zu verbreiten:

“Aber wie man ihn [Hartmann] nun erledigt, ist Intrigenarbeit vom Feinsten. Besonders der Tages-Anzeiger lässt nichts unversucht, um den ‘neoliberalen’ Hartmann mit Indiskretionen (aus Baumanns Büro?) zu demontieren. So soll er eine Weihnachtsfeier für getreue Ensemblemitglieder organisiert und die von Baumann organisierte offizielle Feier sabotiert haben. Die mehrfach bezeugte Wahrheit ist, dass Hartmann an beiden Festen zugegen war. Auch dass er Verträge liegenlasse und Repräsentationsanlässe schwänze, sind nachweislich Falschmeldungen.”

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