Film
24. Januar 2007
CH-Filmpreise: Gutschweizerisch verstreut
Die Verleihung des Schweizer Filmpreises sollte von diesem Jahr an zu einer glamourösen Veranstaltung werden – wie eine Oscar-Verleihung. Heute Abend war es endlich so weit; ob sich auch alle geladenen Gäste an die Vorgabe “Abendkleidung” gehalten haben, weiss ich nicht, ich war nicht dabei.
Die Jury jedenfalls hat gutschweizerisch entschieden: Nicht wie bei den Oscars, wo der grosse Sieger gleich mehrere goldene Männchen mit nach Hause nehmen kann, gab’s in Solothurn pro Film maximal eine Auszeichnung (Gewinner hier) - obwohl von den Nominierungen her mehrere Preise für denselben Film durchaus möglich gewesen wären. Die 600′000 Franken Preisgeld müssen offenbar breit gestreut werden, sonst gibts zu viel Unmut in der Szene. Nur seltsam: weder ein Tessiner noch ein rätoromanischer Film hat irgendeinen Sonderpreis erhalten.
Klaus schrieb:
Ich glaub es gibt keinen rätoromanischen Film. Und einen Tessiner Film habe ich kürzlich gesehen, der hat aber sicher keinen Preis verdient! Nein im Ernst: Filme sollen doch Preise kriegen weil sie gut sind und nicht weil sie rätoromanisch sind – oder?
PS: Es haben sich nicht alle Gäste an die Vorgabe “Abendkleidung” gehalten – aber die meisten.
Geschrieben am 17. Juli 2007 um 17:53Uhr | Permalink