Kunst/Museen
29. Januar 2007
Kunst ähnlich wie Hedge-Funds

Am Paradeplatz haben nicht mehr nur zwei Grossbanken ihren Hauptsitz, sondern auch eine Kunstgalerie. Und auf der “Geld und Anlage”-Seite der NZZ ist nicht mehr nur von Aktien, Optionen und Rohstoffen die Rede, sondern auch von Monet und Warhol. Zumindest heute. In der Grafik oben wird die Preisentwicklung von Kunstgegenständen mit jener von Aktien verglichen. Was die Kunst den Investoren bedeutet, kommt in diesem Text-Abschnitt besonders klar zum Ausdruck:
“Kunstfonds verlangen oft Gebühren, wie sie sonst nur bei Hedge-Funds üblich sind (z. B. 2% Management- Fee plus eine erfolgsabhängige Gebühr von 20%), und bei manchem Fonds, ist das Vermögen der Anleger eine Zeitlang ‘gesperrt’, kann also beispielsweise während dreier Jahre nicht abgezogen werden. Die Kunstgegenstände eines Fonds werden in Lagerhallen gehalten, so dass der Anleger nicht einmal in den Genuss der Kunst kommt, in die er investiert.”