Musik


Abnickergremium Tonhalle-Gesellschaft

Man stelle sich vor, einem Orchester entstehen wegen verschiedener ausserordentlicher Abgänge Kosten in der Höhe von mehreren Hunderttausend Franken und an der Mitgliedervesammlung wird nur über den falschen Neigungswinkel der neuen Stühle gesprochen. Dies geschah tatsächlich an der gestrigen Versammlung der Tonhalle-Gesellschaft, wie die NZZ berichtet. Die Kosten wurden zwar von einem anonymen Sponsor übernommen (siehe hier), dennoch wären da noch einige Fragen zu klären. Vor allem über die Rolle des entlassenen Intendanten Tyrgve Nordwall, dem Verursacher des Chaos. Anstatt dass sein Gebaren offen gelegt wurde, durfte er nochmals in einer Abschiedsrede über gewisse Zustände in der Tonhalle herziehen. Natürlich wurde auch die Jahres-Rechnung ohne Gegenstimme abgenickt. Zustände, wie man sie von der früheren Sowjetunion kennt.

Zum Thema:
Tonhallen-Knatsch: Anonymer Sponsor zahlt Abfindungen

Kommentare (2) zu “Abnickergremium Tonhalle-Gesellschaft”

  1. philipp meier schrieb:

    das passt doch zu dieser «elite». verwaltungsrätinnen und -räte nicken auch alles ab, was die ceo’s wollen/wünschen (sofern sie nicht beides in einer person sind). da nützt es nicht mal was, wenn aktionäre kritische fragen stellen.
    auf die «götter in weiss» folgen die «götter in grau»…

  2. Diego schrieb:

    Solange sie keine Pensionskassengelder von Arbeitern verschleudern, die 45 Jahre einbezahlt haben …