Literatur
12. März 2007
Ruth Schweikert mit Kopftuch

Huch… ist Ruth Schweikert zum Islam konvertiert? Oder spielt sie in einem Krippenspiel die Jungfrau Maria? Nein, die Schriftstellerin weilt zurzeit mit Baby in Teheran und spricht im Auftrag der Pro Helvetia über Schweizer Literatur. Dabei traf sie auch auf einen anderen Schweizer, Stephan M. Seydel (rechts im Bild), der zurzeit mit seiner rebell.tv-Karawane im Iran unterwegs ist (Interview hier).
Stephan hat die Pro-Helvetia-Veranstaltung besucht und fand sie – die Veranstaltung, nicht Ruth Schweikert - ”fürchterlich”:
“die fokussierung auf schweizschweizschweiz ist unerträglich. die deutsch-, französisch-, italienisch-sprechenden quartiere der kleinstadt schweiz sind so winzig und sie beziehen sich nicht einmal auf eine wichtige werte-tradition (liberal, von unten nach oben, humanistisch…), sondern platt und *nationalistisch* auf willkürliche, geografische, politische grenzen… fürchterlich…”
Wäre mal wieder ein Grund, sich über die Auslandsaktivitäten der Pro Helvetia Gedanken zu machen. Doch das ein andermal…
Übrigens: Ruth Schweikert ist diesen Monat Gastbloggerin auf dem Kulturplatz-Blog.