Appenzeller Kabarett-Tage: Simon Enzler wie Claude Nobs
Noch Jahre nach ihrem Auftritt am Jazzfestival Montreux schwärmen viele Weltstars von der Gastfreundschaft des Festivaldirektors Claude Nobs, der die Künstler jeweils in seinem Chalet “le Picotin” hoch über dem Genfersee bewirtet. Ähnlich ist das an den Appenzeller Kabarett-Tagen, die am Wochenende zum achten Mal durchgeführt wurden. Nach den Vorstellungen lädt Simon Enzler Künstler und Gäste zu sich nach Hause. Enzler wohnt ausserhalb Appenzells in einem umgebauten Stall, wunderschön; keine Frage mehr über seine Inspirationsquelle. Apropos Quelle: In der grosszügigen Küche ist ein Zapfhahn installiert, das Bier sprudelt endlos, ein kleines Paradies. Als Jurymitglied der Kabaretttage durfte ich am Wochenende an einer von Enzlers Partys dabei sein. Nicht, dass es da irgendetwas über Viktor Giacobbos oder Beat Schlatters Verhalten um drei Uhr morgens zu erzählen gäbe, doch wie sich die Organisatoren Simon Enzler und Marcel Walker um die Gäste kümmern, ist grandios. Kein Wunder, hört man immer wieder Kabarettisten aus dem In- und Ausland von Appenzell schwärmen.
Übrigens: um “de goldig Biberflade” spielten Heinz de Specht, Reto Zeller und das Duo Hinterletscht. Den Biberflade nach Hause nehmen durfte das Duo Hinterletscht.
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