Politik


Buurezmorge in der Tonhalle

Die Pro Helvetia startet ihr neues Programm für Volkskultur. Heute präsentierte die Stiftung zehn Projekte, die mit insgesamt 250′000 Franken gefördert werden. Die Zürcher Tonhalle, bereits mit Staatsgeld vollgepumt, erhält 25′000 Franken für eine “Tonhalle Stubete”. Buurezmorge im Haus der Hochkultur - die SVP darf sich als Trendsetterin verstehen. Und Ledergerbers Wunsch nach einem Volksmusikfestival kommt schneller als erwartet. 
Übrigens: Auch Lukas Bärfus geht unter die Volkskünstler. Mit Regisseur Livio Andreina und Musiker Daniel Fueter ist er an einer ”Alpen-Kammer-Opera” beteiligt.

Kommentare (3) zu “Buurezmorge in der Tonhalle”

  1. philipp meier schrieb:

    ich erkläre hiermit sven zum nachfolger von jean-pierre hoby (der geht doch bald, oder? / hm…, sorry, lieber sven…, zum stapi hats bis jetzt noch nicht gereicht…;)
    für alle, die nur bahnhof verstehen:
    http://www.kulturblog.ch/2007/03/29/pius-knusel-kulturforderung-wie-sozialhilfe/#comment-4502

    gestern gabs auf 10vor10 einen beitrag über das volkskulturengagement der pro helvetia. drei förderanwärter wurden vorgestellt…, und wer machte das rennen? zwei projekte, die nicht aus der volkskultur heraus entstanden sind, sondern von künstlerInnen/designerInnen stammen, die quasi dem klassischen pro-helvetia-pool entspringen. der «ernsthafteste» (im besten sinne!) kandidat, der der tradition des fahnenschwingens entspringt und dieses mit «neuen, wilden schwüngen» verjüngen wollte ging leer aus. da passt ja die stubete in der tonhalle gut in die reihe. und wenn es ein erfolg wird, dann soll es als jährliches festival stattfinden…; frei nach dem motto «no risk, more fun!».

  2. sven schrieb:

    danke philipp für den job, werde es mir überlegen! der stapi-job interessiert mich sowieso nicht, allein schon der gedanke, einen zwiebelmärit oder ein secheläuten eröffnen zu müssen, graust mich. und zum abgelehnten fahnenschwinger-projekt: ich kann mich philipp nur anschliessen! ich habe gestern vor dem TV nur den kopf geschüttelt. wir können ja den spiess umdrehen: am nächsten brünig-schwingen vertont steinbrüchel das sägemehl, kate wax legt im unspunnen-bierzelt auf und herpes ö deluxe treten mit den progressiven fahnenschwingern am oktoberfest in münchen auf. das mass wird so sicher voll sein. finanziert wird das ganze vom schweizerischen trachten- und jodelverein, der sich “neu” definieren und “junge” mitglieder gewinnen will.

  3. rb schrieb:

    Danke für den Hinweis auf den 10vor10-Beitrag. Für alle, die ihn wie ich verpasst haben, hier kann man ihn anschauen.