Buchpreisbindung fällt, gut für die Branche
Aus, vorbei, die Buchpreisbindung gibts nicht mehr. Mit deutschem Geld haben die Verbände lange gegen die Abschaffung dieses alten Zopfs gekämpft – ohne zu merken, dass von einer Beibehaltung einzig die deutschen Online-Buchhändler und die Grossbuchhandlungen wie Orell Füssli oder Thalia profitieren. Jetzt erhalten findige (Klein-)Buchhändler die Chance, sich durch kreative Preisgestaltung von den andern abzuheben und Kunden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Verlieren werden jene Buchhändler, die weiterhin passiv vor ihren verstaubten Bücherregalen sitzen – doch die würden auch mit Buchpreisbindung früher oder später verschwinden. Der Entscheid des Bundesrats bringt neuen Schwung in die Branche, davon profitieren alle. Offen bleibt die Frage: wie reagiert nun Deutschland?
Zum Thema:
Buchlobby: Eine Million Franken für Buchpreisbindung
Falscher Hilfeschrei aus der Romandie
unkultur - Mein bescheidener Senf zur Abschaffung der Buchpreisbindung schrieb:
[...] unkultur – Mein bescheidener Senf zur Abschaffung der BuchpreisbindungunkulturKultur (Un-, Sub-, Nischen-), subjektiv & selektiv2007-05-03Mein bescheidener Senf zur Abschaffung der Buchpreisbindung Von unkultur @ 23:09 [ Literatur/Sprache ] Nachdem der Kulturblog und alle wichtigen Medien das Thema längst besprochen haben, muss unkultur doch noch Stellung beziehen. Das fällt mir allerdings nicht leicht, denn (1) kann ich die Argumente beider Seiten verstehen, und (2) ist es ein relativ komplexes Thema, mit dem ich mich noch nicht eingehend befasst habe. Dass es andere und bessere Wege gibt, um literarisches Schaffen zu fördern, stimmt wohl. Aber: Ich habe heute in einer Zeitung (oder war’s ein Blog?) gelesen, die Abschaffung der Buchpreisbindung wäre gerade für kleinere Buchhandlungen eine Chance, weil sie sich mittels „kreativer Preisgestaltung“ durchsetzen könnten. – Diese Aussage stimmt meiner Meinung nach nicht: Die kleinen Buchhandlungen können heute nur überleben, indem sie sich auf Nischenangebote spezialisieren. Gerade dort aber gibt es keine Bestseller, die in grossen Mengen und daher auch günstiger verkauft werden könnten. Die „Bestseller für Jedermann“ hingegen sind fest in den Händen der grossen Buchhandlungen. Der Überlebenskampf für die „Kleinen“ wird sich jetzt noch verschärfen.KommentareBis jetzt keine Kommentare zu diesem BeitragKommentar verfassenNameE-MailUrlIhr KommentarAnti-Spam Überprüfung (Code ins Eingabefeld übertragen) Auto-BR (Zeilenumbrüche werden <br>-Tags)INFOÜber michLETZTE BEITRÄGEMein bescheidener Senf…Die Echten, die Pseudo…Globalisierung retour:…Sprachmischereiunkultur rupft ein Hüh… KATEGORIEN AlleDada (im Alltag)ErdungsgarniturIn eigener SacheKluturbanauseKulturpolitikLiteratur/SpracheMusikPoetry SlamsStandortvorteil« Mai 2007 »MoDiMiDoFrSaSo 12345678910111213141516171819202122232425262728293031 SUCHE SuchenARCHIVMai 2007April 2007März 2007Februar 2007BLOGROLLabout ARTAlpha – das Weblog für…Aus dem nahen OstenAuswandererblogJournal für Kunst, Sex…KultpavillonKulturblogoffengesagt.chShortcut – A European …TraumperlentaucherKAYWA QR CodeWas ist das ?2021300476SMS Senden Sie ALERT 1300476 an die Nummer 202 (CHF 0.20/SMS)Um mehr zu erfahren… >>SERVICES Powered by KAYWA [...]
Geschrieben am 3. Mai 2007 um 23:12Uhr | Permalink
unkultur schrieb:
Och, jetzt ist das schon wieder passiert mit diesem hässlichen automatischen Eintrag! Keine Ahnung, was ich machen muss, um das zu vermeiden. Sorry….
Geschrieben am 4. Mai 2007 um 13:47Uhr | Permalink