Kunst/Museen, Politik
10. Mai 2007
Doris Fiala und 20 Minuten-Leser wollen Cabaret Voltaire abstrafen
Die Hirschhorn-Affäre wiederholt sich. Mitten in Zürich. FDP-Präsidentin Doris Fiala hat dem Stadtrat ein Postulat übergeben, wonach die Subventionen für das Cabaret Voltaire gestrichen werden sollen. Als Strafe für die Graffiti-Aktion der britischen Künstlergruppe C6. “Wenn Dada derart gaga handelt, sind Gelder besser für die Entfernung allfälliger illegaler Schmierereien einzusetzen”, sagte Fiala gegenüber 20 Minuten.
Das Pendlerblatt hat gleich eine Umfrage gestartet — und siehe da, auch die Mehrheit der 20min.ch Umfragemitmachern antwortet auf die Frage, ob das Cabaret Voltaire weiterhin subventioniert werden soll, mit nein (Stand 12:30 Uhr):

Die Subvention zugunsten des Cabaret Voltaire besteht darin, dass die Stadt den Betreibern das historische Gebäude an der Spiegelgasse kostenlos zur Verfügung stellt. Die Betriebskosten übernimmt zum grossen Teil die Swatch Group. Was würde eine Streichung der Subventionen bedeuten? Dass die Stadt dem Cabaret Voltaire zukünftig die Miete in Rechnung stellt? Oder sich gleich einen andern Mieter sucht?
Dada, in Zürich geboren, ist eine der einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Will nun Doris Fiala tatsächlich für etwas Wahlkampfpropaganda das Cabaret Voltaire opfern? Frau Fiala, das ist gaga!
Zum Thema:
Graffiti-Beauftragte: Kunst ist mir Wurst
unkultur schrieb:
Unglaublich, was Doris Fiala von sich gibt – und gut fürs Cabaret Voltaire! ich mache mir keine Sorgen; das Cabaret Voltaire wird weiterhin subventioniert werden und erhält durch solche – bewusst provozierte – Attacken nebenbei willkommene Publizität. Weiter so!
Geschrieben am 10. Mai 2007 um 14:51Uhr | Permalink
philipp meier schrieb:
hier eine kleine rechenübung: das cabaret voltaire erhält von der stadt zürich subventionen in einem umfang von 1/10 von dem, was die stadt jährlich für die entfernung von graffitis aufwendet. unser (zugegeben etwas verschlüsselte) vorschlag war eigentlich, dass wir die stadt zürich zu einer differenzierten («kuratorischen») entfernung der graffitis motivieren könnten; mit dem ziel, mindestens den betrag bei der graffiti-entfernung einzusparen, den die stadt für die miete der cabarettistischen räumlichkeiten aufwendet.
@unkultur: danke für die blumen. die «medienpartner» spielen fast zu gut mit…
Geschrieben am 10. Mai 2007 um 16:06Uhr | Permalink
sven schrieb:
ich hätte nicht gedacht, dass nach dem hirschbock von bieri nochmals jemand auf die idee kommt, kunstaktionen mit subventionskürzungen bestrafen zu wollen. voll daneben, nichts gelernt, ein regelrechtes fialasko. sie sollte mal ständerat bieri anrufen, der hat seine anti helvetia strafaktion bitterbös bereut hat…
Geschrieben am 10. Mai 2007 um 16:41Uhr | Permalink
Dem Dada soll das Geld entzogen werden : Der Mensch ohne Vorurtheil schrieb:
[...] (Gefunden bei: http://www.kulturblog.ch/2007/05/10/doris-fiala-und-20-minuten-leser-wollen-cabaret-voltaire-abstrafen/ [...]
Geschrieben am 18. Mai 2007 um 00:09Uhr | Permalink
Antoine Kuske schrieb:
Es ist immer wieder erstaundlich wie wenig die Zürcher PolitikerIn dazu lernen.
Seit den Tagen von ‘Sigi the Piggy’ hat sich nicht wirklich viel verändert.
Geschrieben am 22. Mai 2007 um 22:31Uhr | Permalink
jeani remettre schrieb:
frau fiala hat recht.das cabaret soll geschlossen werden.die linken lutscher bekommen alles bezahlt,so wie früher in der ddr.
Geschrieben am 27. Februar 2008 um 03:33Uhr | Permalink
dorakoster schrieb:
ja gut,schliesst das cabaret ,im rathaus ist es sogar gratis.
Geschrieben am 27. Februar 2008 um 03:36Uhr | Permalink
Linker Lutscher schrieb:
Wer hier mit Kunstaktionen die die schönen Vorgärtchen verwüstet, wird früher oder später immer mit Subventionskürzung bestraft. Es ist dabei ziemlich egal, ob die, die darüber entscheiden, nun links oder rechts stehen. Rache ist zeit- und parteilos.
Erstaunlich jedoch ist, mit welchen kleinkarierten, belanglosen Anliegen eine Partei Wahlkampfpropaganda macht. Ich bin positiv überrascht, dass doch 77% dies auch so sehen.
Geschrieben am 27. Februar 2008 um 09:22Uhr | Permalink
jeani remettre schrieb:
hallo linker lutscher,alle,auch die parteilosen werden sehr bald am letzten eiswürfel lutschen.dada,gaga oder sonst was wahnsinniges von menschen erdachtes wird zur grossen vereinigung,selbst wenn es nur schnee von gestern ist. du hast recht mit deiner aussage,rache ist zeitlos,die rache der vier elemente zum beispiel.wir treffen uns im schmelzwasser unserer taten. ich schenke dir eine schwimmweste ohne parteibuch,und eine meiner federn für einen unbeschwehrten flug ,weg vom gruppendruck.dorakoster oiseau bleu alias jeani remettre.
Geschrieben am 5. März 2008 um 21:45Uhr | Permalink
knaller schrieb:
ernst heller die krienserzwetschge,so nennt man ihn in kriens,er würde gerne zu gunsten seiner nery stiftung auftreten.dada blabla aus dem vatikan.bedingung. hübsche ministranten denen er das zusammengeschwindelte geld in gottes mamen wieder heimlich zusteckt. cabaret vatikan.rache ist zeitlos.
Geschrieben am 17. März 2008 um 18:07Uhr | Permalink
ernst heller schrieb:
ich würde gerne eine schau abziehen im namen gottes.brauche das geld für meine kleinen jungs.cabaret vatikan.
Geschrieben am 17. März 2008 um 18:14Uhr | Permalink
knaller schrieb:
das gehirn eines intellektuellen ist eine subventionierte giftküche.
Geschrieben am 18. März 2008 um 17:57Uhr | Permalink
anti schlatter schrieb:
beat schlatter könnte seine zigarettenstummel auf die köpfe der voltair gäste schmeissen .die besucher vom rindermarkt in zürich finden es nicht witzig oder komisch was der aufgedunsene angebliche komiker da aus dem fenster schmeisst.gaga bla bla –entschlattert das fernsehen und die bühnen.
Geschrieben am 30. April 2008 um 21:03Uhr | Permalink
unglaublich schrieb:
kaum sind die Subventionen gesprochen, wird in der neuen Börse vom subventionierten Cabaret Voltaire Geld verbrennt. Das geht doch nicht!
Geschrieben am 15. November 2008 um 16:55Uhr | Permalink
Subventionen schrieb:
Das verbrannte Geld kam wohl nicht aus dem Subventionstopf. Abgesehen davon wurde schon an der Expo02 in Harald Szeemanns Austellung Geld geschreddert – in Nationalbanken ein ganz normaler Vorgang und niemand schreit «Skandal!»
Geschrieben am 15. November 2008 um 23:01Uhr | Permalink