Bühne, Kunst/Museen, Politik


Kulturkrise in Zürich

Es brodelt in der Zürcher Kulturpolitik. Der Verwaltungsrat des Theaters am Neumarkt will den Noch-Direktor Wolfgang Reiter per “Übereinkunft” zum Schweigen bringen, der Leiter der Kulturpflege, Jean-Pierre Hoby, bezichtigt das Schauspielhaus (und damit auch seinen Chef Elmar Ledergerber) öffentlich, Zahlen “geschönt” zu haben und Stadtpräsident Elmar Ledergerber will das Cabaret Voltaire zu einer harmlosen, touristentauglichen Dada-Erinnerungstätte umwandeln. Immerhin, ein früheres Sorgenkind macht dem Stadtpräsidenten keine Probleme mehr: die Rote Fabrik. Die einstige Brutstätte der Rebellion liegt in einem Koma der Bedeutungslosigkeit.
Elmar Ledergerber muss bitter erkennen, dass sein Leitspruch ‘Erlaubt ist, was nicht stört’ in der Kultur nicht funktioniert. Seine Überzeugung, mit dem Managerhandbuch unter dem Arm gleichzeitig Zuschauererfolg, künstlerische Anerkennung und Ruhe erreichen zu können, war ein Trugschluss. Jetzt wäre die Zeit gekommen für einen Neuanfang. Zeit, für eine neue Leitung in der Kulturpflege und Zeit dafür, dass sich Ledergerber in der Kulturpolitik aus der vordersten Reihe zurückzieht und den Platz Leuten überlässt, für die Kultur mehr als bloss Standortmarketing bedeutet.

Nachtrag 5. Juli: Daniele Muscionico in der Weltwoche über Jean-Pierre Hoby hier.

Zum Thema:
Schauspielhaus: Kommt Baumann wieder
Schauspielhaus: Wie man Ergebnisse schönt
Cabaret Voltaire: Muss Philipp Meier gehen?
Neumarkt: Frustrierter Direktor packt aus

Bühne


Schauspielhaus: Kommt Baumann wieder?

Politiker und Schauspielhaus streiten sich um Zahlen, man ist sich uneins darüber, welche Fremdveranstaltungen zu den Zuschauerzahlen mitgezählt werden sollen und welche nicht. In der Spar- und Übergangssaison 04/05 gabs viele Gastspiele, die sind im Geschäftsbericht unter “Diverse Veranstaltungen” gelistet. 05/06 gabs nur noch wenige Gastspiele, dafür einen Tag der offenen Tür und die M4Music Veranstaltungen, die wurden dann ebenfalls unter “Diverse Veranstaltungen” aufgeführt und deren Zuschauerzahlen zum Gesamtergebnis mitgezählt. 
Doch eigentlich gehts nicht um Zahlen, sondern um Missgunst und Eitelkeiten — hier werden frühere Konflikte weitergetragen. Interessant ist vor allem, was am Rande dieses Hahnenkampfes kolportiert wurde: dass der frühere kaufmännische Direktor Marcel Müller seinen alten Job bis zu Hartmanns Abgang noch einmal interimistisch übernehmen soll. Eine merkwürdige Lösung. Nach Marc Baumanns Rücktritt wurde die Stelle gar nie ausgeschrieben. Es ist bekannt, dass Baumann gerne weitermachen würde — nur nicht mit Matthias Hartmann. Die Vermutung liegt nahe, dass Elmar Ledergerber mit der Interimslösung seinem Parteifreund die Möglichkeit zur Rückkehr offen lassen möchte.

Zum Thema:
Schauspielhaus: Wie man Ergebnisse schönt

Literatur


Zettelwirtschaft

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Mein hoch geschätzter Kein & Aber Verlag hat mir das “Absender unbekannt”-Buch zugestellt, ein wunderbarer Katalog gefundener Notizzettel. Jedes Fundstück bietet einen Türspalt breit Einblick in eine Lebenstragödie, einen emotionalen Ausbruch oder eine normale Alltagsmühe. Der Türspalt ist jedoch schmal genug, auf dass die Phantasie zu immer wieder neuen Höhenflügen animiert wird. Beispiele für gefunde Zettel, Mitteilungen und Briefe auf www.absender-unbekannt.de.
Die Fundstücke stammen grösstenteils aus den USA und wurden dort bereits veröffentlicht, “Absender unbekannt” ist bloss eine Übersetzung. Die Zettel sind jedoch dermassen liebevoll deutsch rekonstruiert, dass man davon kaum etwas merkt. So frage ich mich: wie haben die das gemacht? Hat Kein & Aber-Chef Peter Haag mal alle seine Mitarbeiter, inklusive deren Kinder und Grosseltern, zu sich nach Hause eingeladen — und alle mussten Zettel abschreiben? Oder gibt es Schreibstuben, die auf die Rekonstruktion von Alltags-Handschriften spezialisiert sind?
Für die nächste Ausgabe von “Absender unbekannt” stellt sich diese Frage nicht mehr. Kein & Aber hat im deutschsprachigen Raum zum Zettelsuchen und -einsenden aufgerufen.

Bühne, Politik


Fehlentscheid: Kunstpreis für Spoerli

Heinz Spoerli erhält den Zürcher Kunstpreis, dotiert mit 50′000 Franken. Nicht gerade ein mutiger Entscheid, im Gegenteil, damit wird der künstlerische Stillstand, die reine Ästhetisierung ausgezeichnet. Spoerlis ‘Neoklassisches Ballett’ ist längst nur noch Kopie seiner selbst, da ist keine Idee mehr dahinter, Hauptsache es schaut schön aus. Spoerlis Tänzer gehören zwar zur Spitzenklasse (kein Wunder, nirgends verdienen Tänzer so viel wie in Zürich), Künstler mit Eigensinn, mit Charakter werden jedoch aussortiert, die passen nicht in Spoerlis normierte Welt. Seine Art der Erneuerung des klassischen Balletts mag vor Jahrzehnten interessant gewesen sein, heute wirkt sie oft nur noch lächerlich. Bewegungen, die den strengen alten Regeln des akademischen Tanzes entsprechen, modern und bunt aufgepeppt – der Kitschgehalt ist da durchaus mit Rondo Veneziano vergleichbar. Die Kritik bleibt jedoch immer höflich bis euphorisch, Spoerlis Arbeit öffentlich zu hinterfragen und zu kritisieren gehört sich offenbar nicht.
Um auch noch Positives zu erwähnen: In den letzten Jahren ist Spoerli immer wieder aus den fensterlosen Ballettsälen im Kellergeschoss des Opernhauses herausgetreten, hat seine Truppe an der Streetparade auf einem eigenen Love-Mobile tanzen lassen oder hat ohne Gage fürs Casinotheater Winterthur eine Choreographie einstudiert. Da hat Spoerli bewiesen: eigentlich wäre er offen für Veränderung — nur auf der Opernhausbühne merkt man davon nichts.

Bühne


400asa: TV-Theater im Massage Salon

Foto rb
Eigentlich wollten 400asa ihr neues Stück im Rigiblick zeigen, doch auf dem Weg dorthin, am Rigiplatz, entdeckten sie den alten Massage Salon. Da spielen sie nun “Der Sender” (Text: Tim Zulauf), nach dem Oscargekrönten Film “Network” von Sidney Lumet. In dem engen Raum gibts kaum Technik, für die Beleuchtung sorgen normale Wohnzimmerlampen, die Zuschauer sitzen auf Klappstühlen. Und obwohl der Schauplatz vorwiegend ein TV-Studio ist, verzichten die medienerprobten Theaterleute auf Bildschirme oder Beamer. Theater ganz simpel, ganz nah, ein seltenes Erlebnis. Bemerkenswert: beide Frauen im Ensemble sind sichtbar schwanger — und strotzen im Spiel nur so vor Kraft (eine von ihnen preist lauthals die Kinderlosigkeit). An der Premiere war auch ein Experte zu Gast: Ex-Tagesschau-Sprecher Charles Clerc beobachtete genau, wie der bereits ausrangierte Nachrichtensprecher auf der Bühne plötzlich neue Quotenrekorde erreicht.

Zum Thema:
Wo sind die Theater- und Kunst-Trailer?

Bühne


Schauspielhaus: Wie man Ergebnisse schönt

Nach einer Interpellation hat der Stadtrat widersprüchliche Zahlen aus dem Schauspielhaus-Geschäftsbericht der ersten Hartmann-Saison präzisiert. In der NZZ heisst es dazu:

“Aus den Interpellationsantworten des Stadtrates geht nun hervor, dass die Zuschauerzahlen für die regulären Vorstellungen im Pfauen und in den beiden Schiffbau-Hallen nicht zu-, sondern abnahmen. So wurden in der Saison 2005/06 lediglich 130 230 Tickets ausgestellt. In der vorherigen Saison waren es noch 138 779.”

Wie kommt es, dass im Jahresbericht von steigenden Zuschauerzahlen die Rede ist?

Es seien “mehr Personen bei den «Übrigen Veranstaltungen» gezählt worden, nämlich 19 879 gegenüber 3341 im Vorjahr. (…) Dazu gehören etwa die von der Migros getragenen M4Music-Anlässe, die Verleihung des Kunstpreises oder der Tag der offenen Türe.”

Auch die Abozahlen sind von 3273 in der Saison 2004/05 auf 2805 in gesunken. Dennoch vermeldet der Geschäftsbericht “stabile Abozahlen”. Die Begründung:

“Der Stadtrat verweist in seiner Antwort darauf, dass in der ganzen deutschsprachigen Theaterwelt Abonnementsverkäufe rückläufig seien.”

Das kommt wohl heraus, wenn die Buchführer so kreativ sein wollen, wie die Künstler — oder haben da die Künstler Buch geführt?

Nachtrag 27. Juni: Das Schauspielhaus bittet fünf Tage nach dem Bericht der NZZ um die Veröffentlichung dieser Richtigstellung: hier

Bühne


Rimini Protokoll macht Dürrenmatt-Nostalgie

Das Regiekollektiv Rimini Protokoll rekonstruiert am Schauspielhaus die Uraufführung von Dürrenmatts “Der Besuch der alten Dame”. Dabei folgen Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel exakt der Dramaturgie des Originalstücks. Die Zeitzeugen diskutieren, welcher Schauspieler an der Uraufführung 1956 wie auf die Bühne getreten war. Und erzählen Anekdoten aus ihrem Leben, die genau zur jeweiligen Szene passen.
Andere Stücke von Rimini-Protokoll sind so konstruiert, dass sich aus den persönlichen Geschichten der Darsteller das übergeordnete Thema ergibt, hier verläuft es umgekehrt. Dass in diesem Fall das übergeordnete Thema zudem ein historisches Ereignis ist, macht das Ganze besonders heikel: das Dokumentartheater wird zum Nostalgieabend.
Im zweiten Teil spielen Kinder Theater. Der Perspektivenwechsel sollte wohl die Zeitlosigkeit des Stücks betonen. Denn Dürrenmatt wollte mit der “alten Dame” an die Motive der Tragödiendichter der griechischen Antike anknüpfen – und die sind bekanntlich immerwährend. Retten kann das den Abend nicht mehr. Rimini Protokoll war schon viel besser.

Zum Thema:
Karl Marx auf der Bühne

Kunst/Museen, Politik


Cabaret Voltaire: Muss Philipp Meier gehen?

Dem Stadtpräsidenten ist das Cabaret Voltaire zu unbequem, er hat dem Trägerverein per Brief seine “grosse Besorgnis” mitgeteilt, schreibt die WoZ. Dabei geht es vor allem um Direktor Philipp Meier. Jean-Pierre Hoby: “Es gab eine Anfangsphase, in der es galt, das Cabaret Voltaire bekannt zu machen. Jetzt muss diese Happeningwelle, dieser Aktionismus ein Ende haben, wir brauchen eine vertiefte Auseinandersetzung mit Kunst.” Aha — und darum will die Stadt Philipp Meier nun also loshaben. Das Cabaret Voltaire ist aus einer Eigeninitiative entstanden, die Stadt unterstützt das Haus mit 300′000 Franken jährlich. Falls es irgendwie geht, sollte das Cabaret Voltaire freiwillig auf die 300′000 Franken verzichten – und dann erst recht einen Aktionitis- und Happeningtsunami über das Ledergerber-Pereira-Städtchen herziehen lassen.

Nachtrag: Gespräch zum Thema mit Philipp Meier auf rebell.tv hier.

Zum Thema:
Cabaret Voltaire: Keine RAF-T-Shirts mehr
Doris Fiala und 20Minuten-Leser wollen Cabaret Voltaire abstrafen
Graffiti-Beauftragte: Kunst ist mir Wurst
Wanze in der Oper

Sonstiges


Swiss Re: Eine Gurke für Zürich?

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Die Swiss Re will ihren Hauptsitz am Mythenquai 50 abreissen und einen Neubau erstellen. Wie der aussehen soll, ist noch nicht bekannt — eine Gurke, wie die Swiss Re den Londonern hingepflanzt hat, wirds wohl nicht werden (trotz meiner schönen Fotomontage). Ein repräsentativer Bau eines internationalen Grossarchitekten darf aber durchaus erwartet werden. Viel liegt an dem Standort am See jedoch nicht drin, zu viele Vorschriften und Interessensvertreter verhindern dort einen grossen Wurf, das zeigte sich auch beim nicht wirklich überzeugenden Modell für das neue Kongresshaus.

Nachtrag 20.06: Siehe auch NZZ von heute: “So soll das schöne neue Zürich aussehen

Kunst/Museen


Trendtier Giraffe

© Peter Friedl Courtesy the artist; International Academy of Art Palestine, Ramallah / Foto: Egbert Trogemann / documenta GmbH zoomuseum2.jpg
“Eine Giraffe ist der Star”, schreibt stern.de zur Documenta12 in Kassel. Das ausgestopfte Tier des österreichischen Künstlers Peter Friedl soll bei einem Bombenangriff in den Palästinensergebieten getötet worden sein.
Eine ausgestopfte Giraffe ist im hiesigen Zoologischen Museum (Bild rechts) schon lange eine Attraktion. Ob sie auch eine solch abenteuerliche Geschichte wie ihr Artgenosse hinter sich hat? Wer weiss. Jedenfalls schaut sie dermassen alt und abgewetzt aus, als habe sie ebenfalls schon sehr viel miterlebt.

Zum Thema:
Tote Tiere gucken

Bühne, Sonstiges


Kulturblog als Video

Diese anonyme Meldung erreicht uns heute Morgen: ”ein versuch, den kulturblog zum sprechen zu bringen. noch nicht wirklich überzeugend.” Inszeniert wird hier der viel diskutierte Beitrag übers Theater am Neumarkt. Ich finds grossartig, so sollte der gesamte Blog sein!

Übrigens: das Martha-Vögeli kommt mir irgendwie bekannt vor…

Kunst/Museen


Faster! Bigger! Better!

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Kürzlich wurde bekannt, dass die Genferin Silvie Fleury neu zu den Top 100 Künstlern der Welt gehört (in einem dämlichen Ranking eines Wirtschaftsblatts). Eine Version von Fleurys Neonwerk “Faster! Bigger! Better!” hängt im Eingangsbereich des Ringier-Pressehauses an der Dufourstrasse (oder hing zumindest dort, als ich da noch arbeitete). Ein Schlachtruf, der angesichts der Vorgänge in dem Haus eine Wirkung erzielt, die wohl mit jener eines nordkoreanischen Propagandaplakats vergleichbar ist.
Sich ins Pressehaus einzuschleichen, ist für Kunstinteressierte durchaus lohnenswert. Allein im Eingangsbereich hängen neben der Fleury ein Paris-Foto von Fischli/Weiss und ein Leuchtbild von Jeff Walls. Im ganzen Haus gibts Kunst aus der grossartigen Sammlung von Michael Ringier zu sehen — nur nicht in den Redaktionsräumen. Die tollsten Werke soll es ganz oben in Teppichetage geben, doch dorthin habe ich es nie geschafft.

Bühne


Narzissen: Katja Früh weit unter ihrem Wert

“Lüthi und Blanc”-Autorin Katja Früh verarbeitet im Casinotheater Winterthur mit acht weiblichen “Lüthi und Blanc”-Stars die Absetzung der Schoggi-Soap. Wie schon bei der gescheiterten TV-Serie “Flamingo” schreibt sie nur für Frauen, es sind mehrheitlich wieder die selben. Die Voraussetzungen für ein bissiges Stück wären gegeben, nur: wer will schon einen Abend lang eine dümmliche Tonia Maria Zindel anschauen? Wer eine Gruppe von intrigierenden Frauen, die alle nicht geschickt hinterhältig vorgehen, sondern grob wie Rammbockräuber? Schwache Dialoge, keine Entwicklung der Figuren, geschweige denn der Beziehungen untereinander — da hat sich Katja Früh weit unter ihrem Wert geschlagen. Schade.

Bühne


Neumarkt-Diskussion auf kulturblog.ch

Für alle neu zugeschalteten, hier ist eine hitzige Diskussion über das Theater am Neumarkt im Gange, sehr lesenswert: http://www.kulturblog.ch/2007/06/07/neumarkt-frustrierter-direktor-packt-aus/

Heute antwortet Neumarkt-Direktor Wolfgang Reiter auf die Stellungnahme des Verwaltungsrats. Darin stellt er einiges klar — die Rolle des Verwaltungsrats erscheint immer zwielichtiger. Hier nochmals eine Übersicht über die Geschehnisse:

7. Juni: Wolfgang Reiters Interview im Tages-Anzeiger (hier)
12. Juni: Stellungnahme des Verwaltungsrats (hier)
14. Juni: Reaktion von Reiter auf die Stellungnahme (hier)

Bühne


Im Rausch Robert Lepages

Es ist Sternstunde des Theaterschaffens, Robert Lepages “The Dragons’ Trilogy” von 1987. Das Remake ist zurzeit im Schiffbau zu sehen, fünfeinhalb Stunden grandioses Bildertheater, eine Reise über Generationen und Kontinente. Mit einer einfachen, dichten Sprache und einem hoch präzisen Spiel erzeugt Lepage eine Spannung, die keinen Augenblick nachlässt, wie ein Rausch. Ein Familienepos voller Freud und Leid, ein Brückenschlag zwischen Nordamerika und Fernost, hoch fragil, immer kurz vor den Zusammenbruch.
Nur 140 Leute haben Platz in der grossen Schiffbauhalle, selten habe ich mich als Zuschauer dermassen privilegiert gefühlt. Das ist wahrer Luxus, der benebelt, macht süchtig, wenn ich könnte, würde ich heute gleich wieder hingehen…