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	<title>Kommentare zu: Plakatstreit: Hoby als allmächtige Instanz</title>
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 May 2009 19:42:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/22/plakatstreit-hoby-als-allmachtige-instanz/comment-page-1/#comment-7538</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 09:34:21 +0000</pubDate>
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		<description>ich bin trotzdem erstaunt, dass die hintergrundtapete eines ausstellungsflyer scheinbar mehr zündstoff liefert als die z.zt. visuell unseren alltag stark prägenden schwarze-schafe-raus-plakate. und sowieso: im gegensatz zur svp fährt die shedhalle keineswegs eine hyperaktiven provokationskurs. dass sie einen solchen einschlägt, wenn es quasi als «legitime antwort» auf der hand liegt, dann finde ist das nicht mehr als konsequent!!!

@rb: dann bleibt nur noch die frage: wofür brauchen wir ausstellungen? als bestätigung, dass seerosen und alpen schön, fischli und weiss lustig sind? ich fände es jedenfalls viel schlimmer, wenn die kunst/kultur nicht mehr auf gesellschaftliches/politisches reagieren würde...; da nehme ich gerne in kauf, wenn diese reaktion möglicherweise etwas überdreht oder plump rüber kommt.

immerhin: ein blick in die leserbriefseite des heutige tages-anzeigers wirkt beruhigend...!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin trotzdem erstaunt, dass die hintergrundtapete eines ausstellungsflyer scheinbar mehr zündstoff liefert als die z.zt. visuell unseren alltag stark prägenden schwarze-schafe-raus-plakate. und sowieso: im gegensatz zur svp fährt die shedhalle keineswegs eine hyperaktiven provokationskurs. dass sie einen solchen einschlägt, wenn es quasi als «legitime antwort» auf der hand liegt, dann finde ist das nicht mehr als konsequent!!!</p>
<p>@rb: dann bleibt nur noch die frage: wofür brauchen wir ausstellungen? als bestätigung, dass seerosen und alpen schön, fischli und weiss lustig sind? ich fände es jedenfalls viel schlimmer, wenn die kunst/kultur nicht mehr auf gesellschaftliches/politisches reagieren würde&#8230;; da nehme ich gerne in kauf, wenn diese reaktion möglicherweise etwas überdreht oder plump rüber kommt.</p>
<p>immerhin: ein blick in die leserbriefseite des heutige tages-anzeigers wirkt beruhigend&#8230;!</p>
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		<title>Von: rb</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/22/plakatstreit-hoby-als-allmachtige-instanz/comment-page-1/#comment-7525</link>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 19:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ Philipp. Ja, es geht hier um die Ankündigung (Werbung) einer Ausstellung, ich habe auch nur über die Ankündigung geschrieben und wie sie auf mich gewirkt hat. Nämlich dass ein eigentlich spannendes Thema dann im Hintergrund darauf reduziert wird, Parallelen zwischen nicht genehmen Zeitungen/Parteien und dem Nationalsozialismus aufzuzeigen. In dieser Animation von der Ausstellung-Site übrigens auch:
&lt;img src=&quot;http://www.fascho-dieausstellung.ch/templates/rt_pixel/images/fascho_ani.gif&quot;/&gt;
Dass aber die SVP Stiefel- und schwarze-Schafe-Inserate macht, weiss ich schon lange — und wie bös’ die Weltwoche ist, ebenfalls (schliesslich habe ich sie abonniert), dafür brauche ich keine Ausstellung.
Wenn die Ausstellung aber vielschichtiger ist als das — was ich ja sehr hoffe und von dem ich nach dem Lesen der Stellungnahme auch überzeugt bin — dann hat die Ankündigung/Werbung zumindest bei mir erst recht versagt, weil sie einen völlig falschen Eindruck erweckte (und zwar schon vor der Medienkampagne, ich hatte das Plakat einige Tage vor dem Tagi-Artikel in der Roten Fabrik gesehen). Alles in allem wurde aber dank der grossen Medienaufmerksamkeit daraus aber doch noch eine äusserst erfolgreiche Werbekampagne — das kriegt sonst nur das Cabaret Voltaire hin ;-).
So, jetzt habe ich doch noch viel (unseriöses?) über diese Werbung geschrieben, dabei wollte ich mich doch hauptsächlich zur Reaktion Hobys äussern…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Philipp. Ja, es geht hier um die Ankündigung (Werbung) einer Ausstellung, ich habe auch nur über die Ankündigung geschrieben und wie sie auf mich gewirkt hat. Nämlich dass ein eigentlich spannendes Thema dann im Hintergrund darauf reduziert wird, Parallelen zwischen nicht genehmen Zeitungen/Parteien und dem Nationalsozialismus aufzuzeigen. In dieser Animation von der Ausstellung-Site übrigens auch:<br />
<img src="http://www.fascho-dieausstellung.ch/templates/rt_pixel/images/fascho_ani.gif"/><br />
Dass aber die SVP Stiefel- und schwarze-Schafe-Inserate macht, weiss ich schon lange — und wie bös’ die Weltwoche ist, ebenfalls (schliesslich habe ich sie abonniert), dafür brauche ich keine Ausstellung.<br />
Wenn die Ausstellung aber vielschichtiger ist als das — was ich ja sehr hoffe und von dem ich nach dem Lesen der Stellungnahme auch überzeugt bin — dann hat die Ankündigung/Werbung zumindest bei mir erst recht versagt, weil sie einen völlig falschen Eindruck erweckte (und zwar schon vor der Medienkampagne, ich hatte das Plakat einige Tage vor dem Tagi-Artikel in der Roten Fabrik gesehen). Alles in allem wurde aber dank der grossen Medienaufmerksamkeit daraus aber doch noch eine äusserst erfolgreiche Werbekampagne — das kriegt sonst nur das Cabaret Voltaire hin ;-).<br />
So, jetzt habe ich doch noch viel (unseriöses?) über diese Werbung geschrieben, dabei wollte ich mich doch hauptsächlich zur Reaktion Hobys äussern…</p>
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		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/22/plakatstreit-hoby-als-allmachtige-instanz/comment-page-1/#comment-7520</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 13:51:40 +0000</pubDate>
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		<description>und noch eine kritik @rb: das plakat hat verschiedene text- und symbol-/bildebenen. wenn du darin «alles was einem nicht ganz genehm ist als faschismus abzutun» liest, dann bleibst du auf dem durch die medien in den vordergrund gerückten hintergrund (tapete) hängen. zum eigentlichen vordergrund: «fascho!» als gassenslang hat eine ähnliche bedeutung wie beispielsweise «homo!» oder...., um deutlicher/konkreter zu werden, ganz simpel: «arschloch!»
und: «berichte aus dem alltag» verweist uns auf die latenten und teilweise gut verpackten «faschistischen ansätze» in unserem alltag.
des weiteren: es geht hier um die ankündigung einer ausstellung. so gesehen bleiben alle voreiligen berichterstatter und aufschreier auf der oberfläche hängen. ähm...., darf ich in diesem zusammenhang das wort «unseriös» verwenden....? darf ich wirklich...???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und noch eine kritik @rb: das plakat hat verschiedene text- und symbol-/bildebenen. wenn du darin «alles was einem nicht ganz genehm ist als faschismus abzutun» liest, dann bleibst du auf dem durch die medien in den vordergrund gerückten hintergrund (tapete) hängen. zum eigentlichen vordergrund: «fascho!» als gassenslang hat eine ähnliche bedeutung wie beispielsweise «homo!» oder&#8230;., um deutlicher/konkreter zu werden, ganz simpel: «arschloch!»<br />
und: «berichte aus dem alltag» verweist uns auf die latenten und teilweise gut verpackten «faschistischen ansätze» in unserem alltag.<br />
des weiteren: es geht hier um die ankündigung einer ausstellung. so gesehen bleiben alle voreiligen berichterstatter und aufschreier auf der oberfläche hängen. ähm&#8230;., darf ich in diesem zusammenhang das wort «unseriös» verwenden&#8230;.? darf ich wirklich&#8230;???</p>
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		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/22/plakatstreit-hoby-als-allmachtige-instanz/comment-page-1/#comment-7518</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 12:27:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2007/08/22/plakatstreit-hoby-als-allmachtige-instanz/#comment-7518</guid>
		<description>WIR LEBEN ZÜRICH: NO RISK! NO FUN!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WIR LEBEN ZÜRICH: NO RISK! NO FUN!</p>
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