Kunst/Museen, Sonstiges


Frauenstimmrecht nein

Wo wir doch schon bei Werbung und Kunst sind, in Zürich hängen zurzeit an einigen normalen APG Plakatstellen alte Frauenstimmrechtsplakate. Wer die hat aufhängen lassen, ist unbekannt. Schon in den Geschichtbüchern faszinieren die Plakate; in voller Grösse, ausserhalb des historischen Kontexts ist ihre Wirkung noch um einiges stärker.
Foto rb

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Nachtrag 28.08: Die Auflösung, wer hinter dieser Kampagne steckt hier

Kommentare (5) zu “Frauenstimmrecht nein”

  1. Play schrieb:

    Wo gesehen?
    bestPLAY

  2. philipp meier schrieb:

    apropos logos: waren ursprünglich nicht auch noch die urheber/auftraggeber der plakate darauf abgedruckt?
    das ist bestimmt eine werbeaktion der weltwoche

  3. rb schrieb:

    \”Wo gesehen?\” — Beide in Wiedikon, Nähe Schmiede.
    Die Weltwoche ist ein guter Vorschlag. Ganz im Sinne: \”Dahin wollen wir zurück\”. Ich tippe jedoch auf eine Aktion des Gleichstellungsbüros im Hinblick auf die Wahlen.

  4. philipp meier schrieb:

    @play: ich habe gestern abend eines bei der langstrassen-unterführung gesehen (vom limmatplatz kommend: eingang rechts, bei sielbrigem sbb-haus)
    @rb: da hast du bestimmt gut geraten…

  5. ib schrieb:

    Die Bekanntmachung (für die Jüngeren) oder Erinnerung (für die Älteren) der (un)sinnigen Argumente gegen das Frauenstimmrecht finde ich gut. Der beste Grund war, dass die Frauen sowieso den Männern sagten, was sie stimmen und wen sie wählen müssten, sie brauchten folglich nicht noch selbst das Stimmrecht, sonst würden die Resultate verfälscht. Die Logik war so überzeugend wie bei der Abstimmung über die Einführung der Sommerzeit: Damals kamen die Kühe durch die Umstellung so durcheinander, dass sie angeblich keine Milch mehr gaben. Welche Partei hatte damals die entsprechenden Parolen und Plakate lanciert??