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	<title>Kommentare zu: Mehr privates Geld in Luzern als in Zürich?</title>
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 May 2009 19:42:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: rb</title>
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		<dc:creator>rb</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 10:39:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, da verpasst Zürich den Anschluss. Das neue Opernhaus in Luzern soll eine modulare Halle sein, in der beliebig Wände eingeschoben und Sitze platziert werden können. Zürich bleibt auf seinem steifen, unflexiblen, musealen Guckkasten-Opernhaus sitzen. 
Zum Geld: nach dem Erfolg mit dem KKL hat sich in Luzern offenbar so etwas wie eine Mäzenatenkultur gebildet, die Reichen haben Freude daran gefunden, grossen kulturellen Projekten auf die Beine zu verhelfen. Aus Basel kennen wir das schon. In Zürich fehlt diese Kultur (noch). Alle schmeissen zwar Pereira Geld nach, doch nachhaltig ist das nicht.
Die Kunsthaus-Erweiterung wäre doch die Möglichkeit zur Wende. Die Zürcher (Neu)Reichen sollten sie zu 100 Prozent selber finanzieren, inkl. Betriebskosten. Die staatlichen Gelder bliebe dann für die andere, unbequemere Kultur übrig, mit der sich Private nicht gerne schmücken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da verpasst Zürich den Anschluss. Das neue Opernhaus in Luzern soll eine modulare Halle sein, in der beliebig Wände eingeschoben und Sitze platziert werden können. Zürich bleibt auf seinem steifen, unflexiblen, musealen Guckkasten-Opernhaus sitzen.<br />
Zum Geld: nach dem Erfolg mit dem KKL hat sich in Luzern offenbar so etwas wie eine Mäzenatenkultur gebildet, die Reichen haben Freude daran gefunden, grossen kulturellen Projekten auf die Beine zu verhelfen. Aus Basel kennen wir das schon. In Zürich fehlt diese Kultur (noch). Alle schmeissen zwar Pereira Geld nach, doch nachhaltig ist das nicht.<br />
Die Kunsthaus-Erweiterung wäre doch die Möglichkeit zur Wende. Die Zürcher (Neu)Reichen sollten sie zu 100 Prozent selber finanzieren, inkl. Betriebskosten. Die staatlichen Gelder bliebe dann für die andere, unbequemere Kultur übrig, mit der sich Private nicht gerne schmücken.</p>
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		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/29/mehr-privates-geld-als-in-luzern-als-in-zurich/comment-page-1/#comment-7778</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 08:03:21 +0000</pubDate>
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		<description>@rb: könnte es sein, dass zürich viel mehr (grosse und kleine) institutionen hat, die bereits von privaten unterstützt werden? wobei: wenn man die gewinne der hiesigen firmen mit denen aus luzern vergleicht...; wobei, zum zweiten: wenn man die innerschweiz (inkl. zug;) zu luzern zählt, dann hinkt der vergleich vielleicht gar nicht mehr. spannend wäre auch herauszufinden, wieviele «private» zürcher ins luzerner opernhaus «investieren». vielleicht finden die privaten, dass ein zeitgenössisches opernhaus wichtiger ist, als der anbau eines museums. und sowieso: zürich scheint auch hier den zug zu verpassen. die zeitgenössische oper hält nicht am opernhaus zürich einzug..., sondern in luzern. ein weiteres mal fallen wir in diesem leiterlispiel auf feld eins zurück (bahnhofstrasse); als ob es zürich west nie gegeben hat. willkommen in monaco!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rb: könnte es sein, dass zürich viel mehr (grosse und kleine) institutionen hat, die bereits von privaten unterstützt werden? wobei: wenn man die gewinne der hiesigen firmen mit denen aus luzern vergleicht&#8230;; wobei, zum zweiten: wenn man die innerschweiz (inkl. zug;) zu luzern zählt, dann hinkt der vergleich vielleicht gar nicht mehr. spannend wäre auch herauszufinden, wieviele «private» zürcher ins luzerner opernhaus «investieren». vielleicht finden die privaten, dass ein zeitgenössisches opernhaus wichtiger ist, als der anbau eines museums. und sowieso: zürich scheint auch hier den zug zu verpassen. die zeitgenössische oper hält nicht am opernhaus zürich einzug&#8230;, sondern in luzern. ein weiteres mal fallen wir in diesem leiterlispiel auf feld eins zurück (bahnhofstrasse); als ob es zürich west nie gegeben hat. willkommen in monaco!</p>
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		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/08/29/mehr-privates-geld-als-in-luzern-als-in-zurich/comment-page-1/#comment-7759</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 14:03:51 +0000</pubDate>
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		<description>mein persönlicher refrain zu diesem alten lied: und in der öffentlichkeit (politik/medien) wird keine diskussion darüber stattfinden, welches zürich durch dieses projekt in welche welt hinaus getragen werden soll. 
es ist ein fakt: die jugendunruhen, besetzte häuser und illegale bars und clubs haben zürich ultimativ in die sphäre der lebenswertesten städte der welt katapultiert. beispielsweise in die clubkultur hat die stadt jedoch noch beinahe nix investiert. «ist eh alles nur kommerz!» höre ich grad jemanden schimpfen. wie würde denn wohl unsere kunst- und theaterlandschaft ohne staatliche gelder aussehen???
ich befürchte, dass google ein einzelfall bleiben wird. schade eigentlich! der aufbruch wäre zu schön gewesen. statt dessen heisst es bald: zurück auf feld eins, an die bahnhofstrasse; bei deren weihnachtsbeleuchtung das innerste des heutigen zürichs zu tage tritt: zuwenig geduld und zuviel geld um etwas unbequemes aushalten zu können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mein persönlicher refrain zu diesem alten lied: und in der öffentlichkeit (politik/medien) wird keine diskussion darüber stattfinden, welches zürich durch dieses projekt in welche welt hinaus getragen werden soll.<br />
es ist ein fakt: die jugendunruhen, besetzte häuser und illegale bars und clubs haben zürich ultimativ in die sphäre der lebenswertesten städte der welt katapultiert. beispielsweise in die clubkultur hat die stadt jedoch noch beinahe nix investiert. «ist eh alles nur kommerz!» höre ich grad jemanden schimpfen. wie würde denn wohl unsere kunst- und theaterlandschaft ohne staatliche gelder aussehen???<br />
ich befürchte, dass google ein einzelfall bleiben wird. schade eigentlich! der aufbruch wäre zu schön gewesen. statt dessen heisst es bald: zurück auf feld eins, an die bahnhofstrasse; bei deren weihnachtsbeleuchtung das innerste des heutigen zürichs zu tage tritt: zuwenig geduld und zuviel geld um etwas unbequemes aushalten zu können.</p>
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