Film


20 Prozent Rendite bei Schweizer Filmen?

Mit Finanz-Investitionen in Schweizer Filme will Thomas Sterchi, Verwaltungsratspräsident der Condor Films, Renditen von bis zu 20 Prozent erzielen. Dies sagte Sterchi an einer schwach besuchten Diskussionsrunde im Rahmen des Zurich Film Festivals heute im Theater am Neumarkt. Wie soll das funktionieren, schliesslich kommt in der Schweiz kein einziger Kinofilm ganz ohne Subventionen aus?
Sterchi will seinen privaten Filmfonds als zusätzliche Geldquelle neben der staatlichen Finanzierung wissen, nicht als Ersatz. Mit andern Worten: Der Staat übernimmt den Grossteil der Kosten, zinsfrei oder gar à fonds perdu – Private sichern sich nachher den Gewinn. Ein Geschäftsmodell, das an jenes der FIFA erinnert. Entsprechend zurückhaltend nahm Daniel Waser von der Zürcher Filmstiftung den Vorschlag auf. Er will dazu nur Hand bieten, wenn die Filmstiftung gegenüber dem privaten Filmfonds als Gläubiger nicht benachteiligt wird.
Allgemein gilt: Private Investitionen in Filme oder andere kulturelle Projekte sind sinnvoll und begrüssenswert. Jedoch nur, wenn Sie aus Leidenschaft und aus Überzeugung für die Sache getätigt werden. Als reines Renditeobjekt ist die Kultur untauglich.

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Kommentar (1) zu “20 Prozent Rendite bei Schweizer Filmen?”

  1. Thomas Gerber » Blog Archive » untauglich… schrieb:

    [...] via Kulturblog [...]