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	<title>Kommentare zu: Warum so viele  Leute in die Kulturbranche drÃ¤ngen</title>
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	<description>Das war der Blick auf ZÃ¼richs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
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		<title>Von: Reto</title>
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		<dc:creator>Reto</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 09:08:38 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht sind die Kulturschaffenden zu wenig frech.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sind die Kulturschaffenden zu wenig frech.</p>
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		<title>Von: sya</title>
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		<dc:creator>sya</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 09:17:27 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.artos-net.ch fÃ¼r die Seite ennet des RÃ¶schtigrabens, ansonsten gibt&#039;s kaum was vernÃ¼nftiges afaik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.artos-net.ch" rel="nofollow"></a><a href='http://www.artos-net.ch'>http://www.artos-net.ch</a> fÃ¼r die Seite ennet des RÃ¶schtigrabens, ansonsten gibt&#8217;s kaum was vernÃ¼nftiges afaik</p>
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		<title>Von: Julia</title>
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		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 13:21:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, ihr scheint euch ja recht gut auszukennen. wisst ihr dann zufÃ¤llig auch, wo man eben genau diese Jobs finden kann in der Schweiz, hinter den Kulissen, SÃ¤gemehl sammelnd? gibt es eine andere gute StellenbÃ¶rse fÃ¼r die Kulturbranche ausser kulturmanagement.org oder .net aus Dtl.?
wÃ¤re sehr dankbar fÃ¼r jeden Hinweis.
vielen Dank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ihr scheint euch ja recht gut auszukennen. wisst ihr dann zufÃ¤llig auch, wo man eben genau diese Jobs finden kann in der Schweiz, hinter den Kulissen, SÃ¤gemehl sammelnd? gibt es eine andere gute StellenbÃ¶rse fÃ¼r die Kulturbranche ausser kulturmanagement.org oder .net aus Dtl.?<br />
wÃ¤re sehr dankbar fÃ¼r jeden Hinweis.<br />
vielen Dank.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ((( rebell.tv ))) blog - Warum so viele Leute in die Kulturbranche drängen</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9801</link>
		<dc:creator>((( rebell.tv ))) blog - Warum so viele Leute in die Kulturbranche drängen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 20:37:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] rasple noch meine blogroll ab... und finde beikulturblog.ch diese tolle frage. und hervorragende kommentare. Freischaffende KÃ¼nstler verdienen in Deutschland durchschnittlich 900 Euro pro Monat, dennoch ist deren Anzahl in den letzten 15 Jahren von 58â€²460 auf Ã¼ber 152â€²000 gestiegen. Den angestellten KÃ¼nstlern geht es nicht viel besser, viele Kulturbetriebe bezahlen miserable LÃ¶hne. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] rasple noch meine blogroll ab&#8230; und finde beikulturblog.ch diese tolle frage. und hervorragende kommentare. Freischaffende KÃ¼nstler verdienen in Deutschland durchschnittlich 900 Euro pro Monat, dennoch ist deren Anzahl in den letzten 15 Jahren von 58â€²460 auf Ã¼ber 152â€²000 gestiegen. Den angestellten KÃ¼nstlern geht es nicht viel besser, viele Kulturbetriebe bezahlen miserable LÃ¶hne. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sam</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9371</link>
		<dc:creator>sam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 16:56:00 +0000</pubDate>
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		<description>@philippe meier. die ausnahme von der regel? warum wollen sie denn das dadahaus abschiessen? trotz seiner internationalen ausstrahlung? und bezÃ¼glich&quot; jammern&quot;: jammern finde ich selbstverstÃ¤ndlich auch eine sehr kreative energie. aber: diejenigen, die sich als elite sehen, spucken auf die demokratisierung der debatte im netz und die auflÃ¶sung der leitmedien. was wir kulturblogger vielleicht als kreative vertiefung der diskussion sehen, wird von der privilegierten elite als kleinbÃ¼rgerliches wÃ¼hlen im virtuellen komposthaufen empfunden, siehe http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/kakofonie_von_inhalten_1.588327.html ein meienbergsches geklÃ¶ne, das nur die unzufriedenen nÃ¶tig haben ( so sehe ich selber das nicht, viele der monopolisten aber schon )

@hanspeter gautschin. die entscheidende frage ist, wer diesen reichtum der kunst dann abschÃ¶pft. im theater sicher nicht die wertschÃ¶pfungsgeneratoren, sondern das bÃ¼rgerliche (deutsche)stadttheater. deshalb muss zur erreichung eines internationalen niveaus wie in belgien und holland mehr in eine freie szene umverteilt werden, die selbstverwaltete compagnies kennt, mit produktioneller eigenverantwortung. nur so fliessen die generierten ideelen und finanziellen werte zurÃ¼ck zu den kÃ¼nstlern und nicht in die bÃ¼rokratische verwaltung. hier wÃ¤ren markt- und wettbewerbssteigernde massnahmen durchaus angebracht.  das problem: diejenigen, die am meisten subventionen abkriegen ( schauspielhaus, opernhaus ) sind diejenigen, die einer aggressiven marktideologie - survival of the fittest - in ihrer kunst und Ã¤sthetik  zugeneigt sind, selber aber die fettesten schweine im subventionsmastbetrieb sind. (Ã¤hnlich wie die bauern). die freie szene, die am meisten neuwerte generiert, wagt aber nicht, ihre eigene wertschÃ¶pfung einmal in zahlen zu fassen, weil sie sich - auch ideologisch bedingt - martkfeindlich geben muss. da stimmt einiges gar nicht mehr und ist hÃ¶chst widersprÃ¼chlich. ich vermute eine baldige neuorientierung der kulturpolitik. die widersprÃ¼che werden immer krasser und offensichtlicher</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@philippe meier. die ausnahme von der regel? warum wollen sie denn das dadahaus abschiessen? trotz seiner internationalen ausstrahlung? und bezÃ¼glich&#8221; jammern&#8221;: jammern finde ich selbstverstÃ¤ndlich auch eine sehr kreative energie. aber: diejenigen, die sich als elite sehen, spucken auf die demokratisierung der debatte im netz und die auflÃ¶sung der leitmedien. was wir kulturblogger vielleicht als kreative vertiefung der diskussion sehen, wird von der privilegierten elite als kleinbÃ¼rgerliches wÃ¼hlen im virtuellen komposthaufen empfunden, siehe <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/kakofonie_von_inhalten_1.588327.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/kakofonie_von_inhalten_1.588327.html'>http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/kakofonie_von_inhalten_1.588327.html</a> ein meienbergsches geklÃ¶ne, das nur die unzufriedenen nÃ¶tig haben ( so sehe ich selber das nicht, viele der monopolisten aber schon )</p>
<p>@hanspeter gautschin. die entscheidende frage ist, wer diesen reichtum der kunst dann abschÃ¶pft. im theater sicher nicht die wertschÃ¶pfungsgeneratoren, sondern das bÃ¼rgerliche (deutsche)stadttheater. deshalb muss zur erreichung eines internationalen niveaus wie in belgien und holland mehr in eine freie szene umverteilt werden, die selbstverwaltete compagnies kennt, mit produktioneller eigenverantwortung. nur so fliessen die generierten ideelen und finanziellen werte zurÃ¼ck zu den kÃ¼nstlern und nicht in die bÃ¼rokratische verwaltung. hier wÃ¤ren markt- und wettbewerbssteigernde massnahmen durchaus angebracht.  das problem: diejenigen, die am meisten subventionen abkriegen ( schauspielhaus, opernhaus ) sind diejenigen, die einer aggressiven marktideologie &#8211; survival of the fittest &#8211; in ihrer kunst und Ã¤sthetik  zugeneigt sind, selber aber die fettesten schweine im subventionsmastbetrieb sind. (Ã¤hnlich wie die bauern). die freie szene, die am meisten neuwerte generiert, wagt aber nicht, ihre eigene wertschÃ¶pfung einmal in zahlen zu fassen, weil sie sich &#8211; auch ideologisch bedingt &#8211; martkfeindlich geben muss. da stimmt einiges gar nicht mehr und ist hÃ¶chst widersprÃ¼chlich. ich vermute eine baldige neuorientierung der kulturpolitik. die widersprÃ¼che werden immer krasser und offensichtlicher</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanspeter Gautschin</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9347</link>
		<dc:creator>Hanspeter Gautschin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 10:00:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, die liebe SVP â€“ immer ein Ã¼beraus gutes Totschlagargument, um eine mÃ¶gliche Diskussion zu erstickenâ€¦Wenn Sie beispielsweise einmal meine BeitrÃ¤ge im entsprechenden Blog studierten, wÃ¼rde Ihnen auffallen, dass ich mich â€“ fern aller SVP-Ideologie â€“ AUCH um das Wesen einer substantiellen Ã¶ffentlichen FÃ¶rderung Gedanken gemacht habe und immer wieder mache. Es brauchte halt gerade in der aktuellen Kunst- und KulturfÃ¶rderung - Kunst und Kultur wird ja zumeist von den KulturfunktionÃ¤ren bunt durcheinandergemischt - INNOVATIONEN. Ich finde es deshalb  persÃ¶nlich bemÃ¼hend, wenn immer wieder die kontrÃ¤re, SVP-ferne ideologische Leier von den â€šwahren Kultur- und Kunstverstehernâ€™ gespielt wird, ohne auch nur je andere Sichtweisen zu prÃ¼fen.

Apropos DJ Bobo, die Kasselruther Spatzen oder Rolf Knie: Das war erstens ihre eigene Entscheidung, mit Kitsch und Kommerz die Welt zu beglÃ¼cken. Das ist dann eben Unterhaltungs-Kommerz. Einig gehe ich jedoch mit Ihnen, dass die KUNST FreirÃ¤ume braucht. Kunst ist m.E. als  Forschungsprojekt der experimentellen Wahrnehmungs- und (vielleicht sogar) Sozialpsychologie zu verstehen.

Und noch zur Frage: Soll der Markt alleine Ã¼ber den Erfolg bestimmen? Ja, zum Teufel auch. Wer ist denn der Markt? Leiden auch Sie schon unter dem Sachzwang wie die Top-Manager der Wirtschaft, welche sich von einem ominÃ¶sen Markt gegÃ¤ngelt fÃ¼hlen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die liebe SVP â€“ immer ein Ã¼beraus gutes Totschlagargument, um eine mÃ¶gliche Diskussion zu erstickenâ€¦Wenn Sie beispielsweise einmal meine BeitrÃ¤ge im entsprechenden Blog studierten, wÃ¼rde Ihnen auffallen, dass ich mich â€“ fern aller SVP-Ideologie â€“ AUCH um das Wesen einer substantiellen Ã¶ffentlichen FÃ¶rderung Gedanken gemacht habe und immer wieder mache. Es brauchte halt gerade in der aktuellen Kunst- und KulturfÃ¶rderung &#8211; Kunst und Kultur wird ja zumeist von den KulturfunktionÃ¤ren bunt durcheinandergemischt &#8211; INNOVATIONEN. Ich finde es deshalb  persÃ¶nlich bemÃ¼hend, wenn immer wieder die kontrÃ¤re, SVP-ferne ideologische Leier von den â€šwahren Kultur- und Kunstverstehernâ€™ gespielt wird, ohne auch nur je andere Sichtweisen zu prÃ¼fen.</p>
<p>Apropos DJ Bobo, die Kasselruther Spatzen oder Rolf Knie: Das war erstens ihre eigene Entscheidung, mit Kitsch und Kommerz die Welt zu beglÃ¼cken. Das ist dann eben Unterhaltungs-Kommerz. Einig gehe ich jedoch mit Ihnen, dass die KUNST FreirÃ¤ume braucht. Kunst ist m.E. als  Forschungsprojekt der experimentellen Wahrnehmungs- und (vielleicht sogar) Sozialpsychologie zu verstehen.</p>
<p>Und noch zur Frage: Soll der Markt alleine Ã¼ber den Erfolg bestimmen? Ja, zum Teufel auch. Wer ist denn der Markt? Leiden auch Sie schon unter dem Sachzwang wie die Top-Manager der Wirtschaft, welche sich von einem ominÃ¶sen Markt gegÃ¤ngelt fÃ¼hlen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: EinHeini</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9346</link>
		<dc:creator>EinHeini</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 08:53:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Hanspeter Gautschin: PlÃ¤dieren Sie also fÃ¼r ein Â«neues UnternehmertumÂ» im Kulturbereich, so wie das die SVP dies anfangs Februar 2007 getan hat, als diese die Kulturschaffenden aufforderte, quasi selbstÃ¤ndig in der Kulturszene zu agieren; ihre Projekte Ã¼ber Gelder bei Privaten zu finanzieren?  

Soll der Markt alleine Ã¼ber den Erfolg bestimmen? Oder anders gefragt: Schafen DJ Bobo, die Kasselruther Spatzen oder Rolf Knie neben materiellen Werten auch Nutzen fÃ¼r die Gesellschaft?

Es gilt in meinen Augen nach wie vor klar zu trennen: Der kreative Prozess an und fÃ¼r sich  ist &quot;heillig&quot; - um kreativ sein zu kÃ¶nnen, sich vertieft Auseinander zu setzen und etwas Bleibendes zu schaffen braucht es Zeit und Muse und letzen Endes ist Zeit Geld. Distribution, Marketing etc. sind dann Mittel und Weg, den Markt zu durchdringen. 

VergegenwÃ¤rtigen wir uns die Dimensionen des heutigen Kulturmarktes Schweiz, zeigt sich auch in aller Deutlichkeit, dass Kulturpolitik nicht losgelÃ¶st von Ã¶konomischen ZusammenhÃ¤ngen auf stark nach wirtschaftlichen Prinzipien funktionierende Kultursegmente einwirken kann. 

Wo lokale KÃ¼nstler neben internationalen Konzernen agieren, kommt staatlichen FÃ¶rdermassnahmen eine zentrale Rolle zu. 

Die FÃ¶rderung muss fÃ¼r die Wirtschaft uninteressante Bereiche wie die Kreation, also die Schaffensphase der KÃ¼nstler, schÃ¼tzen. 

Nochmals: KÃ¼nstler brauchen vom Staat geschaffene FreirÃ¤ume, damit sie ein Niveau und OriginalitÃ¤t erreichen, denn sie sollen auf dem Markt bestehen und eine breite Ã–ffentlichkeit erreichen kÃ¶nnen. 

Nicht ganz ohne Grund gibt es deshalb in Frankreich oder Deutschland Sozialvorsorgeeinrichtungen fÃ¼r KÃ¼nstler (aber selbstverstÃ¤ndlich nicht fÃ¼r alle).

Deshalb sind die Forderungen von Suisseculture http://www.suisseculture.ch/docs/comm/pc070228d.htm durchaus stringent und berechtigt.

â€žNicht alles, was zÃ¤hlt, kann gezÃ¤hlt werden, und nicht alles was gezÃ¤hlt werden kann, zÃ¤hlt..â€œ  
Albert Einstein</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hanspeter Gautschin: PlÃ¤dieren Sie also fÃ¼r ein Â«neues UnternehmertumÂ» im Kulturbereich, so wie das die SVP dies anfangs Februar 2007 getan hat, als diese die Kulturschaffenden aufforderte, quasi selbstÃ¤ndig in der Kulturszene zu agieren; ihre Projekte Ã¼ber Gelder bei Privaten zu finanzieren?  </p>
<p>Soll der Markt alleine Ã¼ber den Erfolg bestimmen? Oder anders gefragt: Schafen DJ Bobo, die Kasselruther Spatzen oder Rolf Knie neben materiellen Werten auch Nutzen fÃ¼r die Gesellschaft?</p>
<p>Es gilt in meinen Augen nach wie vor klar zu trennen: Der kreative Prozess an und fÃ¼r sich  ist &#8220;heillig&#8221; &#8211; um kreativ sein zu kÃ¶nnen, sich vertieft Auseinander zu setzen und etwas Bleibendes zu schaffen braucht es Zeit und Muse und letzen Endes ist Zeit Geld. Distribution, Marketing etc. sind dann Mittel und Weg, den Markt zu durchdringen. </p>
<p>VergegenwÃ¤rtigen wir uns die Dimensionen des heutigen Kulturmarktes Schweiz, zeigt sich auch in aller Deutlichkeit, dass Kulturpolitik nicht losgelÃ¶st von Ã¶konomischen ZusammenhÃ¤ngen auf stark nach wirtschaftlichen Prinzipien funktionierende Kultursegmente einwirken kann. </p>
<p>Wo lokale KÃ¼nstler neben internationalen Konzernen agieren, kommt staatlichen FÃ¶rdermassnahmen eine zentrale Rolle zu. </p>
<p>Die FÃ¶rderung muss fÃ¼r die Wirtschaft uninteressante Bereiche wie die Kreation, also die Schaffensphase der KÃ¼nstler, schÃ¼tzen. </p>
<p>Nochmals: KÃ¼nstler brauchen vom Staat geschaffene FreirÃ¤ume, damit sie ein Niveau und OriginalitÃ¤t erreichen, denn sie sollen auf dem Markt bestehen und eine breite Ã–ffentlichkeit erreichen kÃ¶nnen. </p>
<p>Nicht ganz ohne Grund gibt es deshalb in Frankreich oder Deutschland Sozialvorsorgeeinrichtungen fÃ¼r KÃ¼nstler (aber selbstverstÃ¤ndlich nicht fÃ¼r alle).</p>
<p>Deshalb sind die Forderungen von Suisseculture <a href="http://www.suisseculture.ch/docs/comm/pc070228d.htm" rel="nofollow"></a><a href='http://www.suisseculture.ch/docs/comm/pc070228d.htm'>http://www.suisseculture.ch/docs/comm/pc070228d.htm</a> durchaus stringent und berechtigt.</p>
<p>â€žNicht alles, was zÃ¤hlt, kann gezÃ¤hlt werden, und nicht alles was gezÃ¤hlt werden kann, zÃ¤hlt..â€œ<br />
Albert Einstein</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanspeter Gautschin</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9343</link>
		<dc:creator>Hanspeter Gautschin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 18:34:08 +0000</pubDate>
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		<description>@EinHeini: Apropos soziale Sicherheit: Handwerker und andere Berufsgattungen mÃ¼ssen - sofern sie selbstÃ¤ndig erwerbend sind - selbst fÃ¼r ihre soziale Sicherheit (vor)sorgen.  Die Ablieferung von AHV-BeitrÃ¤gen ist jedoch auch bei SelbstÃ¤ndigerwerbenden zwingend. Anonsten steht&#039;s ihnen frei, fÃ¼rs Alter vorzusorgen. Im Ã¼brigen finde ich, dass es ja ein freier Entscheid ist, sich als KÃ¼nstler zu betÃ¤tigen. 
Und dann noch: Wir assoziieren gerne KÃ¼nstlerdasein mit Armut und vergessen dabei, dass gerade in diesem Bereich unerhÃ¶rter Reichtum geschaffen wird - ideell und eben auch materiell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@EinHeini: Apropos soziale Sicherheit: Handwerker und andere Berufsgattungen mÃ¼ssen &#8211; sofern sie selbstÃ¤ndig erwerbend sind &#8211; selbst fÃ¼r ihre soziale Sicherheit (vor)sorgen.  Die Ablieferung von AHV-BeitrÃ¤gen ist jedoch auch bei SelbstÃ¤ndigerwerbenden zwingend. Anonsten steht&#8217;s ihnen frei, fÃ¼rs Alter vorzusorgen. Im Ã¼brigen finde ich, dass es ja ein freier Entscheid ist, sich als KÃ¼nstler zu betÃ¤tigen.<br />
Und dann noch: Wir assoziieren gerne KÃ¼nstlerdasein mit Armut und vergessen dabei, dass gerade in diesem Bereich unerhÃ¶rter Reichtum geschaffen wird &#8211; ideell und eben auch materiell.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EinHeini</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9342</link>
		<dc:creator>EinHeini</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 16:57:23 +0000</pubDate>
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		<description>KÃ¼nstler sollen sich vereinigen, um ihre Anliegen zu formulieren und ein Minimum an sozialer Sicherheit einzufordern, wie das andere BerufstÃ¤tige Gruppen auch tun. 

Wenn der KÃ¼nstler alt ist, soll er nicht minder leben mÃ¼ssen als ein Handwerker oder andere Berufsgattungen auch, auch wenn er nicht bloss &quot;sinnvolle&quot;, unmittelbare Werte schafft. 

Gelder und Jobs sind beschrÃ¤nkt - Kulturmacher zu sein, ist und bleibt ein prekÃ¤rer Lebensentwurf. Aber jeder hat ja selber die Wahl. Achtung bei der Berufwahl! 

Selber dumm, wer sich falsch entscheidet. Egal ob Akademiker, Handwerker oder Autodidakten - EntlÃ¶hnung sagt immer auch etwas Ã¼ber die WertschÃ¤tzung der getanen Arbeit, respektive der Kultur(sparte) aus. 

Und ist es nicht ein unbeschriebenes Gesetz, dass je mehr Willige auf dem (deregulierten) Kultur-Arbeitsmarkt drÃ¤ngen, desto mehr finden wir Praktikas mit Stellenbeschrieben, die eigentlich keine Praktikas mehr sind? Da werden Stellen einfach nur noch saisonal besetzt oder zentrale kulturelle Dienstleistungen im Stundenansatz abgegolten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>KÃ¼nstler sollen sich vereinigen, um ihre Anliegen zu formulieren und ein Minimum an sozialer Sicherheit einzufordern, wie das andere BerufstÃ¤tige Gruppen auch tun. </p>
<p>Wenn der KÃ¼nstler alt ist, soll er nicht minder leben mÃ¼ssen als ein Handwerker oder andere Berufsgattungen auch, auch wenn er nicht bloss &#8220;sinnvolle&#8221;, unmittelbare Werte schafft. </p>
<p>Gelder und Jobs sind beschrÃ¤nkt &#8211; Kulturmacher zu sein, ist und bleibt ein prekÃ¤rer Lebensentwurf. Aber jeder hat ja selber die Wahl. Achtung bei der Berufwahl! </p>
<p>Selber dumm, wer sich falsch entscheidet. Egal ob Akademiker, Handwerker oder Autodidakten &#8211; EntlÃ¶hnung sagt immer auch etwas Ã¼ber die WertschÃ¤tzung der getanen Arbeit, respektive der Kultur(sparte) aus. </p>
<p>Und ist es nicht ein unbeschriebenes Gesetz, dass je mehr Willige auf dem (deregulierten) Kultur-Arbeitsmarkt drÃ¤ngen, desto mehr finden wir Praktikas mit Stellenbeschrieben, die eigentlich keine Praktikas mehr sind? Da werden Stellen einfach nur noch saisonal besetzt oder zentrale kulturelle Dienstleistungen im Stundenansatz abgegolten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: philipp meier</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2007/11/19/warum-so-viele-leute-in-die-kulturbranche-drangen/comment-page-1/#comment-9340</link>
		<dc:creator>philipp meier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 12:07:14 +0000</pubDate>
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		<description>als ob alles besser wÃ¤re, wenn Â«experten des fachsÂ» gelder und jobs verteilen wÃ¼rden.

ein Â«gejammerÂ» ist scheinbar ein Â«minderwertiger diskussionsbeitragÂ».

die gelder und jobs sind beschrÃ¤nkt (punkt!)

bin ich als nichtakademiker, respektive ausgebildeter handwerker nun die ausnahme, die die regel bestÃ¤tigt oder ein beispiel dafÃ¼r, dass es auch anders mÃ¶glich ist?

das wiederkehrende abspulen bisher dagewesenem finde ich Ã¼brigens nicht fÃ¶rderungswÃ¼rdig (worunter viele kunstformen fallen)

@sam: wozu sollten sich welche kÃ¼nstler vereinigen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>als ob alles besser wÃ¤re, wenn Â«experten des fachsÂ» gelder und jobs verteilen wÃ¼rden.</p>
<p>ein Â«gejammerÂ» ist scheinbar ein Â«minderwertiger diskussionsbeitragÂ».</p>
<p>die gelder und jobs sind beschrÃ¤nkt (punkt!)</p>
<p>bin ich als nichtakademiker, respektive ausgebildeter handwerker nun die ausnahme, die die regel bestÃ¤tigt oder ein beispiel dafÃ¼r, dass es auch anders mÃ¶glich ist?</p>
<p>das wiederkehrende abspulen bisher dagewesenem finde ich Ã¼brigens nicht fÃ¶rderungswÃ¼rdig (worunter viele kunstformen fallen)</p>
<p>@sam: wozu sollten sich welche kÃ¼nstler vereinigen?</p>
]]></content:encoded>
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