Film


Der Filmpreis als Staatsangelegenheit

Nächsten Dienstag gibt das Bundesamt für Kultur die Nominationen für den Schweizer Filmpreis bekannt. Und wo? Nein, nicht in einem Kino, auch nicht in einem Kulturzentrum — sondern im Bundeshaus.
Das ist das schöne an der Filmförderung: zwar spielt sie vom Betrag her im Vergleich zu anderen Sparten kaum eine Rolle, dafür ist sie eine Staatsangelegenheit. Es würde kaum erstaunen, wenn Bundesrat Pascal Couchepin persönlich den Medien die staatspolitisch wichtigen Änderungen beim Nominationsverfahren für den Filmpreis erläutern würde. Denn, wie an dieser Stelle bereits einmal geschrieben wurde: beim Film ist Kulturpolitik sexy.

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