Kunst/Museen, Politik


Cabaret Voltaire darf auf Volksabstimmung hoffen

Sollte der Stadtrat demnächst den Kredit für das Cabaret Voltaire erneuern, so will die SVP das Referendum dagegen ergreifen. Eine Volksabstimmung wäre das Beste, was dem Cabaret Voltaire passieren kann. Erstens würde dies dem Dada-Haus zu einer unbezahlbaren Publizität verhelfen, zweitens wären mit einer gewonnenen Volksabstimmung alle Legitimationsfragen vom Tisch. Und dass die Abstimmung zu gewinnen ist, zeigen die Resultate der letzten drei städtischen Kulturabstimmungen, bei denen es um viel höhere Beträge ging:  

2000: Umbau Kunsthaus, 73% ja
2002: Erhöhung Subventionen Schauspielhaus,  53 % ja
2004: Zürcher Filmstiftung, 54 % ja

Wenn man bedenkt, wie klein der Anteil der Bevölkerung ist, die die Kulturinstitutionen nutzen, so sind diese Resultate erstaunlich. Für das Cabaret Voltaire dürfte ein ähnliches Resultat zu erwarten sein, wie 2002 beim Ja für das Marthaler-Schauspielhaus.
(siehe auch rebell.tv)

Zum Thema:
Cabaret Voltaire in Not

Kommentare (2) zu “Cabaret Voltaire darf auf Volksabstimmung hoffen”

  1. philipp meier schrieb:

    der stadtrat hat bereits entschieden (siehe weisung ans parlament). ergo: der GEMEINDERAT wird demnächst entscheiden.
    vorher tröpfelt hier langsam (aber sicher?) das geld rein: nach andy rihs (50′000.-) und der volkart stiftung (30′000) hat inzwischen ein anonymer spender weitere 50′000.- zugesichert (immer pro jahr, und ab sept.08 auf drei jahre).
    des weiteren wird interbrand zintzmeyer & lux in den nächsten tagen eine studie präsentieren, die endlich schwarz auf weiss den grossen internationalen bekanntheitsgrad des cabaret voltaire belegen wird.
    wir arbeiten also daran, dass die obgenannten prophezeiungen von rb sich selbst erfüllen…:)

  2. Hanspeter Gautschin schrieb:

    Find’ ich super und ein grosses Kompliment an Philipp Meier für sein erfolgreiches Fundraising.