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Euro08: Kultur darf Fussball nicht konkurrenzieren

Zum Begleitprogramm der Fussball-EM im Sommer gehören auch einige kulturelle Veranstaltungen, wie Stadtpräsident Elmar Ledergerber gestern bekannt gab. Bereits wurden 50 Projekte eingereicht. Wichtig sei, dass diese einen Bezug zu Zürich herstellen und den Fussball nicht direkt konkurrenzieren, erklärte er gemäss Tages-Anzeiger. Den Fussball nicht konkurrenzieren? Es wäre tatsächlich schlecht fürs Image der Stadt, wenn das Stadion plötzlich leer wäre, weil alle Fans lieber ein Theaterstück schauen gehen…

Kommentare (5) zu “Euro08: Kultur darf Fussball nicht konkurrenzieren”

  1. unkultur schrieb:

    Im Juni wird die Kultur in die Rolle des netten Beigemüses gedrängt, das ist schon mal klar.
    Die EM wäre dafür das ideale Tummelfeld für vielbeachtete künstlerische Guerilla-Aktionen… Edvard Kunzt, bitnik & Co., Ihr seid gefragt!

  2. philipp meier schrieb:

    @unkultur: du wirst wahrscheinlich nicht enttäuscht werden (ohne damit einen bezug zu den von dir genannten gruppen herzustellen)
    die svp wird jedoch ziemlich sicher allen die show stehlen: eine woche vor dem anpfiff der EM findet bekanntlich die abstimmung zur einbürgerungsinitiative statt (siehe z.b. http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/834941.html)

  3. unkultur schrieb:

    Schön, dann lohnt es sich vielleicht trotzdem, Fussball zu schauen! (nicht wegen der SVP natürlich ;-)

  4. philipp meier schrieb:

    ob die aktionen was mit «fussball schauen» zu tun haben, bleibe dahin gestellt…;)

  5. unkultur schrieb:

    Eine Idee:
    http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/02/10/aktionskunst-vom-feinsten/

    Der Idealfall wäre natürlich, zwei Fussballmannschaften zum Mitmachen zu bringen ;-)