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	<title>Kommentare zu: ZKO: Pleite-Orchester mit grössten Inseraten</title>
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
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		<title>Von: Markus Tinner</title>
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		<dc:creator>Markus Tinner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 19:42:24 +0000</pubDate>
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		<description>Die Wirkung dieses Blogs kann tatsächlich schädigend sein. Dieser Beitrag müsste an sich gelöscht werden. Die Antworten zu den aufgeworfenen Fragen hat der Stadtrat schon am 28. Mai 2008 veröffentlicht und kann nachgelesen werden unter: www.gemeinderat-zuerich.ch, Geschäft Nr. 2008/152. Die kritisierte Werbeaktion belastete das jährliche Werbebudget des ZKO von 700&#039;000 Franken gerade einmal mit 2&#039;500 Franken. Das konnte Bandle vielleicht noch nicht wissen, als er seinen Artikel schrieb. Er hätte aber nicht übersehen dürfen, dass der Gemeinderat der Subventionserhöhung unter der Bedingung eines Massnahmeplans zustimmte, der ausdrücklich zum Ziel hatte, die Einnahmen und die Auslastung „durch ein effektives Marketing, eine offensive Kommunikation und durch die Präsenz des Orchesters in der Stadt und der Region“ zu erhöhen. Auch das ist nachzulesen unter der angebebenen Webseite des Gemeinderates. Die Geschäftsnummer dazu ist GR Nr. 2007/590.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirkung dieses Blogs kann tatsächlich schädigend sein. Dieser Beitrag müsste an sich gelöscht werden. Die Antworten zu den aufgeworfenen Fragen hat der Stadtrat schon am 28. Mai 2008 veröffentlicht und kann nachgelesen werden unter: <a href="http://www.gemeinderat-zuerich.ch" rel="nofollow"></a><a href='http://www.gemeinderat-zuerich.ch'>http://www.gemeinderat-zuerich.ch</a>, Geschäft Nr. 2008/152. Die kritisierte Werbeaktion belastete das jährliche Werbebudget des ZKO von 700&#8242;000 Franken gerade einmal mit 2&#8242;500 Franken. Das konnte Bandle vielleicht noch nicht wissen, als er seinen Artikel schrieb. Er hätte aber nicht übersehen dürfen, dass der Gemeinderat der Subventionserhöhung unter der Bedingung eines Massnahmeplans zustimmte, der ausdrücklich zum Ziel hatte, die Einnahmen und die Auslastung „durch ein effektives Marketing, eine offensive Kommunikation und durch die Präsenz des Orchesters in der Stadt und der Region“ zu erhöhen. Auch das ist nachzulesen unter der angebebenen Webseite des Gemeinderates. Die Geschäftsnummer dazu ist GR Nr. 2007/590.</p>
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		<title>Von: lk</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/02/16/zko-pleite-orchester-mit-grossten-inseraten/comment-page-1/#comment-24900</link>
		<dc:creator>lk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 14:42:21 +0000</pubDate>
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		<description>Spannend wäre ja eher ein Artikel, wofür es ein ZKO überhaupt braucht - wurden Kammerensembles mitte des 20. Jahrhunderts vor allem dazu gegründet, die Musik eines Bach, Mozart oder Haydn aufzuführen (die Riesen-Sinfonieorchester schienen dazu nicht mehr angebracht), so wird dies heute von Barock-Orchestern, spielend auf historischen Instrumenten übernommen - mit zunehmendem Erfolg beim Publikum. Das Kammerorchester scheint diesem Trend insofern Folge leisten zu wollen, als man ab und zu Solisten aus der Alte-Musik-Szene einlädt (Maurice Steeger...), oder mal irgendwo hinten ein Cembalo mitspielen lässt. Andere Kammerochester sehen sich mit dem selben Problem konfrontiert - beim Kammerorchester Basel spielen ja schon einige veritable Alte-Musik-Spezialisten mit, und das Orchester orientiert sich in Richtung &quot;historisch informierte&quot; Praxis. Und anscheinend wird auch im OCLausanne schon eifrig diskutiert, höre ich jedenfalls... Dabei ist die Situation für das ZKO nicht so leicht, in Basel ist man ja sehr nahe an der &quot;Szene&quot; (Schola Cantorum), während in Zürich in Sachen Barock kaum etwas geht - naja, andersherum bekommt man so von dieser Seite her zumindest keine Konkurrenz: Zürcher Alte-Musik-Ensembles wie das &quot;Ensemble Turicum&quot; oder das &quot;Zürcher Barockorchester&quot; erreichen leider nicht eine Qualität, die eine umfangreiche staatliche finanzielle Unterstützung rechtfertigen würden. Bei diesen Ensembles fehlt eine qualitätsichernde Struktur, da spielen gegenseitige Sympathie, Freundschaft und Beziehungen die Hauptrollen in der Auswahl der mitwirkenden Musiker. Wie auch immer, da beim ZKO ein grundlegener Wandel in Sachen historische Aufführungspraxis auch von den mitspielenden Musikern nicht zu erwarten ist (und wohl auch kaum glücken würde), bliebe als Repertoire die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts - mitunter fantastische Literatur, aber leider nicht sehr geschätzt von einem Grossteil des Publikums (eher geduldet... sofern der Rest des Programms Altbekanntes/beliebtes enthält). Ich glaube also, dass das ZKO seinen eingeschlagenen Weg weiterverfolgen wird, mit grossen Inseraten und ach so &quot;unkonventionellen&quot; Ideen von sich reden zu machen versucht, dabei aber weiterhin auf die selbe althergebrachte Art und Weise musiziert, Populäres aus dem &quot;Klassik&quot;-Repertoire routiniert und ziemlich unintelligent &#039;runtergespielt wird (einer meiner Vorschreiber spricht von &quot;Hochkultur&quot;, hört, hört...). Ist bequemer für alle Beteiligten so, solange die Subventionen noch fliessen natürlich. So gesehen ist das Orchester zumindest ein ganz akzeptabler Sozialplan für die Mitglieder...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannend wäre ja eher ein Artikel, wofür es ein ZKO überhaupt braucht &#8211; wurden Kammerensembles mitte des 20. Jahrhunderts vor allem dazu gegründet, die Musik eines Bach, Mozart oder Haydn aufzuführen (die Riesen-Sinfonieorchester schienen dazu nicht mehr angebracht), so wird dies heute von Barock-Orchestern, spielend auf historischen Instrumenten übernommen &#8211; mit zunehmendem Erfolg beim Publikum. Das Kammerorchester scheint diesem Trend insofern Folge leisten zu wollen, als man ab und zu Solisten aus der Alte-Musik-Szene einlädt (Maurice Steeger&#8230;), oder mal irgendwo hinten ein Cembalo mitspielen lässt. Andere Kammerochester sehen sich mit dem selben Problem konfrontiert &#8211; beim Kammerorchester Basel spielen ja schon einige veritable Alte-Musik-Spezialisten mit, und das Orchester orientiert sich in Richtung &#8220;historisch informierte&#8221; Praxis. Und anscheinend wird auch im OCLausanne schon eifrig diskutiert, höre ich jedenfalls&#8230; Dabei ist die Situation für das ZKO nicht so leicht, in Basel ist man ja sehr nahe an der &#8220;Szene&#8221; (Schola Cantorum), während in Zürich in Sachen Barock kaum etwas geht &#8211; naja, andersherum bekommt man so von dieser Seite her zumindest keine Konkurrenz: Zürcher Alte-Musik-Ensembles wie das &#8220;Ensemble Turicum&#8221; oder das &#8220;Zürcher Barockorchester&#8221; erreichen leider nicht eine Qualität, die eine umfangreiche staatliche finanzielle Unterstützung rechtfertigen würden. Bei diesen Ensembles fehlt eine qualitätsichernde Struktur, da spielen gegenseitige Sympathie, Freundschaft und Beziehungen die Hauptrollen in der Auswahl der mitwirkenden Musiker. Wie auch immer, da beim ZKO ein grundlegener Wandel in Sachen historische Aufführungspraxis auch von den mitspielenden Musikern nicht zu erwarten ist (und wohl auch kaum glücken würde), bliebe als Repertoire die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts &#8211; mitunter fantastische Literatur, aber leider nicht sehr geschätzt von einem Grossteil des Publikums (eher geduldet&#8230; sofern der Rest des Programms Altbekanntes/beliebtes enthält). Ich glaube also, dass das ZKO seinen eingeschlagenen Weg weiterverfolgen wird, mit grossen Inseraten und ach so &#8220;unkonventionellen&#8221; Ideen von sich reden zu machen versucht, dabei aber weiterhin auf die selbe althergebrachte Art und Weise musiziert, Populäres aus dem &#8220;Klassik&#8221;-Repertoire routiniert und ziemlich unintelligent &#8216;runtergespielt wird (einer meiner Vorschreiber spricht von &#8220;Hochkultur&#8221;, hört, hört&#8230;). Ist bequemer für alle Beteiligten so, solange die Subventionen noch fliessen natürlich. So gesehen ist das Orchester zumindest ein ganz akzeptabler Sozialplan für die Mitglieder&#8230;</p>
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		<title>Von: BWL</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/02/16/zko-pleite-orchester-mit-grossten-inseraten/comment-page-1/#comment-21955</link>
		<dc:creator>BWL</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:05:08 +0000</pubDate>
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		<description>Kultur hat eben so viel mit Geld zu tun wie Sport, Wissenschaft oder Politik. Dies hier ist aber ein Blog, der es sich die Aufgabe macht, die Hochkultur zu demontieren. Daher wird nur über Finanzielles berichtet. Und dies kann man getrost im Wirtschaftsteil machen. Wer über «Kultur» berichtet, soll auch auf die Inhalte der Kunst eingehen. Im neoliberalen Denken ist es leider zur Untugend geworden, jegliche Inhalte auf ihren ökonomischen Wert abzuklopfen (obwohl kulturelle Werte nicht wirklich messbar sind). Und gegen die Ökonomisierung der Lebenswelt wehre ich mich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kultur hat eben so viel mit Geld zu tun wie Sport, Wissenschaft oder Politik. Dies hier ist aber ein Blog, der es sich die Aufgabe macht, die Hochkultur zu demontieren. Daher wird nur über Finanzielles berichtet. Und dies kann man getrost im Wirtschaftsteil machen. Wer über «Kultur» berichtet, soll auch auf die Inhalte der Kunst eingehen. Im neoliberalen Denken ist es leider zur Untugend geworden, jegliche Inhalte auf ihren ökonomischen Wert abzuklopfen (obwohl kulturelle Werte nicht wirklich messbar sind). Und gegen die Ökonomisierung der Lebenswelt wehre ich mich.</p>
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		<title>Von: New BWL</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/02/16/zko-pleite-orchester-mit-grossten-inseraten/comment-page-1/#comment-21787</link>
		<dc:creator>New BWL</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:05:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hat Kultur nicht auch mit Geld zu tun?
Die Verwendung von Geldern für KUNST wird doch in diesem Beitrag klug von Bandle beobachtet.
Was hat das im Wirtschaftsteil zu suchen?

Und seit wann schreiben Leser wie Oberlehrer wohin Artikel gehören? (Der Kommentar gehört also in den Bereich Pädagogik?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Kultur nicht auch mit Geld zu tun?<br />
Die Verwendung von Geldern für KUNST wird doch in diesem Beitrag klug von Bandle beobachtet.<br />
Was hat das im Wirtschaftsteil zu suchen?</p>
<p>Und seit wann schreiben Leser wie Oberlehrer wohin Artikel gehören? (Der Kommentar gehört also in den Bereich Pädagogik?)</p>
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		<title>Von: BWL</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/02/16/zko-pleite-orchester-mit-grossten-inseraten/comment-page-1/#comment-20924</link>
		<dc:creator>BWL</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 22:39:27 +0000</pubDate>
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		<description>Das hat mit Kultur nichts zu tun, sondern mit BWL. Also bitte im Wirtschaftsteil über solche Dinge schreiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das hat mit Kultur nichts zu tun, sondern mit BWL. Also bitte im Wirtschaftsteil über solche Dinge schreiben!</p>
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