Fällt das Opernhaus mit der UBS?
Wenn bei der Eröffnung einer Autogarage der Höhepunkt die Anwesenheit der Miss Schweiz ist, so mag das ein Erfolg sein. Wenn dies jedoch beim Zürcher Opernball zutrifft, dann steht es nicht gut um diese Institution.
Auch Marcel Ospel soll am Ball gewesen sein, und als Hausherr Alexander Pereira die UBS als Sponsor erwähnt habe, sei ein lautes Raunen durch die Ränge gegangen. Hat der schwindende Glanz des Opernballs mit dem Fall der UBS einen Zusammenhang? Offenbar will sich niemand mehr der Gefahr aussetzen, zusammen mit Ospel abgelichtet zu werden. Nicht zu vergessen: der abgesägte UBS-CEO Peter Wuffli sitzt noch immer im Verwaltungsrat des Opernhauses.
Nächstes Wochenende ist die Gala 08 im Casinotheater Winterthur, mittlerweile eine ernst zunemende Konkurrenz für den Opernball. Auch dort wird Ospel wahrscheinlich anwesend sein, er kennt Direktor Paul Burkhalter noch aus Basel. Trotzdem könnte es sein, dass erstmals mehr Leute mit Rang und Namen an der Winterthurer Gala als am Zürcher Opernhaus sind. Das Fernduell Giacobbo vs. Pereira um Sponsoren und Promis gilt es in Zukunft genauer zu beobachten.
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