Politik
22. Mai 2008
Kräht der Hahn auf dem Mist…
Pro Helvetia-Direktor Pius Knüsel äussert sich heute im Tages-Anzeiger zur möglichen Integration des Pro-Helvetia-Gesetzes in das Kulturfördergesetz:
“Man könnte sagen, dies ist das Ende der Pro Helvetia. Es gibt aber auch eine andere Interpretation: Wenn die Kommission nun ein Konzept nachliefert, das die Autonomie der Pro Helvetia stärkt, dann ist die Fusion der beiden Gesetze keine Katastrophe.”
Etwas weiter hinten in der Zeitung steht etwas mit ähnlich hoher Aussagekraft:
“Mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit wird der Juni wärmer als normal.”
BGB schrieb:
Kräht der Bauer auf dem Mist, hat sich der Güggel wohl verpisst.
Aus dem TA-Artikel:
Vor drei Jahren hat Pro Helvetia in Paris die Hirschhorn-Ausstellung unterstützt, was für einen riesigen politischen Wirbel und die Kürzung Ihres Budgets sorgte. Bereuen Sie diese Ausstellung heute manchmal?
Nein. Die ganze Diskussion hat dazu beigetragen, die Frage zu klären, was Kulturförderung soll. Und die Echos der Debatte hallen noch heute hörbar nach.
Echos – Volkskultur für morgen? Es grüsst recht herzlich die Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei.
Geschrieben am 22. Mai 2008 um 16:43Uhr | Permalink
Cumulus schrieb:
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt, wie es ist.
Kräht der Hahn doch auf dem Huhn, hat das mit dem Wetter nichts zu tun …
Nochmal aus dem TA-Artikel zitiert:
Mit dem neuen Gesetz kann der Bundesrat der Pro Helvetia strategische Ziele vorgeben. Ist dies ebenfalls ein Angriff auf die Autonomie der Pro Helvetia?
Wir fürchten, dass damit die Politik viel stärker ins Tagesgeschäft eingreifen kann – wie es bei Hirschhorn der Fall war. Wenn sich der Bundesrat etwa aus politischen Gründen mit einem Land gut stellen will, könnte er der Pro Helvetia vorschreiben, dort in den nächsten vier Jahren zehn Prozent ihres Budgets einzusetzen.
Denkbar wäre etwa ein Kulturprogramm in China, da Frau BR Leuthard in China handfeste Interessen geltend macht, siehe hierzu das selbe Blatt
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/771159.html
Geschrieben am 22. Mai 2008 um 16:49Uhr | Permalink