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	<title>Kommentare zu: Opernhaus: Homoki der neue Marthaler?</title>
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
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		<title>Von: angi</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14061</link>
		<dc:creator>angi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 08:54:59 +0000</pubDate>
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		<description>BösFux schreibt, Hartmann sei ein prima Kaufmann, nun kam aber doch bereits im ersten Jahr heraus, dass er den Etat stark überzogen hat und Rücklagen auflösen musste, auch in Bochum nahm er es mit dem Etat nicht sehr genau und überzog schon mal maßlos. Warum ist so jemand en guter Kaufmann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BösFux schreibt, Hartmann sei ein prima Kaufmann, nun kam aber doch bereits im ersten Jahr heraus, dass er den Etat stark überzogen hat und Rücklagen auflösen musste, auch in Bochum nahm er es mit dem Etat nicht sehr genau und überzog schon mal maßlos. Warum ist so jemand en guter Kaufmann?</p>
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		<title>Von: marcello</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14053</link>
		<dc:creator>marcello</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 21:02:08 +0000</pubDate>
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		<description>Auch bei Hartmann gibts Unterhosen und Nackte auf der Bühne, aber das scheint niemanden mehr zu stören bzw. das heisst dann enorme Ausdrucksbreite. Und wenn die &quot;Verkaufte Braut&quot; von Hartmann musikalisch war, dann bin ich Ballack.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei Hartmann gibts Unterhosen und Nackte auf der Bühne, aber das scheint niemanden mehr zu stören bzw. das heisst dann enorme Ausdrucksbreite. Und wenn die &#8220;Verkaufte Braut&#8221; von Hartmann musikalisch war, dann bin ich Ballack.</p>
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		<title>Von: BösFux</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14048</link>
		<dc:creator>BösFux</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 12:35:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Alberich: Hartmanns bitte was? Seine &quot;kühne musikalische Seite&quot;? Man kann sicher in guten Treuen geteilter Ansicht sein, was die Regiequalitäten Hartmanns betreffen, musikalische Kühnheit, ja überhaupt nur schon Musikalität würde ich ihm - erst Recht im Vergleich mit Marthaler! - nun aber definitiv nicht zusprechen wollen.
Was die Handy/Flaschen-Frage angeht: Menschen, die mit Hartmann arbeiten, scheinen sich an seiner fehlenden Aufmerksamkeit auf Proben weitaus öfter zu stören, als jene, die mit Marthaler arbeiten, daran, dass dieser den Probentag gerne mit einer Flasche Sancerre beginnt, um ihn dann mit Portwein fortzusetzen... Marthaler hat - was Alberich &quot;schmales Talent&quot; nennt - eine Handschrift, die man mag oder weniger, Hartmann - oben heisst dies &quot;enorme Ausdrucksbandbreite&quot; - inszeniert doch zumeist  gefällig-oberflächlich, und wird dafür (und dafür, dass er freilich ein prima Kaufmann ist) mit der Burgtheater-Intendanz belohnt. Das Ziel, welches er übrigens schon verfolgte, bevor er seine Warteschleife in Zürich angetreten hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alberich: Hartmanns bitte was? Seine &#8220;kühne musikalische Seite&#8221;? Man kann sicher in guten Treuen geteilter Ansicht sein, was die Regiequalitäten Hartmanns betreffen, musikalische Kühnheit, ja überhaupt nur schon Musikalität würde ich ihm &#8211; erst Recht im Vergleich mit Marthaler! &#8211; nun aber definitiv nicht zusprechen wollen.<br />
Was die Handy/Flaschen-Frage angeht: Menschen, die mit Hartmann arbeiten, scheinen sich an seiner fehlenden Aufmerksamkeit auf Proben weitaus öfter zu stören, als jene, die mit Marthaler arbeiten, daran, dass dieser den Probentag gerne mit einer Flasche Sancerre beginnt, um ihn dann mit Portwein fortzusetzen&#8230; Marthaler hat &#8211; was Alberich &#8220;schmales Talent&#8221; nennt &#8211; eine Handschrift, die man mag oder weniger, Hartmann &#8211; oben heisst dies &#8220;enorme Ausdrucksbandbreite&#8221; &#8211; inszeniert doch zumeist  gefällig-oberflächlich, und wird dafür (und dafür, dass er freilich ein prima Kaufmann ist) mit der Burgtheater-Intendanz belohnt. Das Ziel, welches er übrigens schon verfolgte, bevor er seine Warteschleife in Zürich angetreten hat.</p>
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		<title>Von: rb</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14043</link>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 08:02:12 +0000</pubDate>
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		<description>Das angebliche &quot;Unterhosentheater&quot; war v.a. ein Vorwand für die, die gar nie im Schauspielhaus waren. Wem Marthaler nicht gefällt -- dafür gibt es durchaus Gründe -- dann kaum wegen einer harmlosen Unterhosenszene.
Das mit den Kleidern ist ein bisschen zugespitzt, doch ich hatte von alten, abtrünnigen Schauspielhausbesuchern oft als Grund gehört, dass sie sich im Foyer nicht mehr zu Hause, bzw. wohl fühlten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das angebliche &#8220;Unterhosentheater&#8221; war v.a. ein Vorwand für die, die gar nie im Schauspielhaus waren. Wem Marthaler nicht gefällt &#8212; dafür gibt es durchaus Gründe &#8212; dann kaum wegen einer harmlosen Unterhosenszene.<br />
Das mit den Kleidern ist ein bisschen zugespitzt, doch ich hatte von alten, abtrünnigen Schauspielhausbesuchern oft als Grund gehört, dass sie sich im Foyer nicht mehr zu Hause, bzw. wohl fühlten.</p>
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		<title>Von: alberich</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14042</link>
		<dc:creator>alberich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:28:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch beides Quatsch: Das Schauspielhauspublikum hat sich sicher nicht an der Kleidung der Besucher gestört, sondern eher an den Unterhosen auf der Bühne - die Ringiers&amp;Co. kamen ja auch nie in der gleichen Kluft in den Pfauen wie ins Opernhaus.
Und wer Hartmann als mittelklassig bezeichnet, verkennt seine enorme Ausdrucksbandbreite und seine kühne musikalische Seite (selbst bei Kleist zu bestaunen). Marthaler hingegen ist ein schmales Talent, das nur eine einzige künstlerische Linie kennt - und lieber einer der ab und zu mit dem Handy spielt, als einer, der mit der Flasche spielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch beides Quatsch: Das Schauspielhauspublikum hat sich sicher nicht an der Kleidung der Besucher gestört, sondern eher an den Unterhosen auf der Bühne &#8211; die Ringiers&amp;Co. kamen ja auch nie in der gleichen Kluft in den Pfauen wie ins Opernhaus.<br />
Und wer Hartmann als mittelklassig bezeichnet, verkennt seine enorme Ausdrucksbandbreite und seine kühne musikalische Seite (selbst bei Kleist zu bestaunen). Marthaler hingegen ist ein schmales Talent, das nur eine einzige künstlerische Linie kennt &#8211; und lieber einer der ab und zu mit dem Handy spielt, als einer, der mit der Flasche spielt.</p>
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		<title>Von: BösFux</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/comment-page-1/#comment-14020</link>
		<dc:creator>BösFux</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 17:57:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/06/25/opernhaus-homoki-der-neue-marthaler/#comment-14020</guid>
		<description>Ganz abgesehen davon, dass Marthaler-Nachfolger Matthias Hartmann ein künstlerisch mittelklassiger, dafür umso respektloser agierender Karrierist ist, der es vorzieht, auf Endproben Fussball zu schauen bzw. sich Handy-Computerspielen hinzugeben, ist m.E. keine merkliche Verbesserung der Kleiderordnung im Pfauen-Foyer zu erkennen, so sie sich denn im Zeiten Marthalers tatsächlich verschlechtert haben sollte. Mutatis mutandis ist nicht zu befürchten, dass Herrn Homokis Heraufkunft am Zürcher Opernhimmel ähnliches bewirken wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz abgesehen davon, dass Marthaler-Nachfolger Matthias Hartmann ein künstlerisch mittelklassiger, dafür umso respektloser agierender Karrierist ist, der es vorzieht, auf Endproben Fussball zu schauen bzw. sich Handy-Computerspielen hinzugeben, ist m.E. keine merkliche Verbesserung der Kleiderordnung im Pfauen-Foyer zu erkennen, so sie sich denn im Zeiten Marthalers tatsächlich verschlechtert haben sollte. Mutatis mutandis ist nicht zu befürchten, dass Herrn Homokis Heraufkunft am Zürcher Opernhimmel ähnliches bewirken wird.</p>
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