Subventionsausbau: Wann platzt die Blase?
Die Stadt Zürich baut bei den Kultursubventionen weiter aus, wie letzte Woche vermeldet wurde. Für die Periode 2009 bis 2012 beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine ganze Reihe von Subventionserhöhungen. Bereits im Januar stimmte der Gemeinderat einer Tranche von Subventionserhöhungen zu, einige Wenige erhielten gleichviel wie bisher, Kürzungen musste niemand befürchten, egal wie gut oder schlecht gearbeitet wurde – ausser das Cabaret Voltaire, an dem SVP und FDP ein Exempel statuieren möchten.
Kulturchef Jean-Pierre Hoby möchte es sich in seinen letzten Jahren vor der Pensionierung mit niemandem mehr verscherzen. Allen ein bisschen mehr zu geben ist gemütlicher als Prioritäten zu setzen und für gewisse Institutionen auch mal einen schmerzhaften Entscheid zu treffen. Nach seinem Abtritt, wenn die Steuerausfälle durch die gebeutelte UBS so richtig spürbar werden, könnte für einige, die sich heute über den Geldsegen freuen, die Subventionsblase platzen.
philipp meier schrieb:
apropos «die lebenswerteste stadt» (pardon, lieber rb, das hat nun keinen ganz direkten bezug zu obenstehendem): die stadt bern ist neuerdings in die top-ten der lebenswertesten städte aufgestiegen. spätestens jetzt sollten wir wissen, welcher «lebenswert» hier gemeint ist…;)
Geschrieben am 15. Juli 2008 um 10:30Uhr | Permalink
sikantis schrieb:
Als ehemalige Zürcherin meine ich, dass Kultur immer unterstützt werden sollte. Solange Geld in unserer Gesellschaft ein Wert-Mittel ist, geschieht es eben durch Geld.
Geschrieben am 17. Juli 2008 um 04:40Uhr | Permalink