<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: SBVV gegen Ex Libris: Verzweiflungstat</title>
	<atom:link href="http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/</link>
	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 May 2009 19:42:24 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Kai Jerzö</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-24793</link>
		<dc:creator>Kai Jerzö</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 14:39:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-24793</guid>
		<description>***Zur Diskussion und zum gegenseitigen Respekt***
Ich würde es begrüssen, wenn ich als treuer kulturblog.ch-Leser ein bisschen mehr Respekt von Seiten Herrn Bandles in Richtung seiner Lesern verspürte. Immerhin verbringen die Kommentarschreiber dankenswerte Argumente in die Diskussion ein und investieren viel Zeit, Ihre Ausführungen verständlich zu formulieren.

Mit Verlaub, Herr Bandle, sie scheinen mir etwas mimosenhaft zu agieren, und wenn Sie Leserbriefschreiber-Namen wie &quot;Urs&quot; ohne Einwände akzeptieren (der Sie in seinem Kommentar lobt, versteht sich --&gt; wer ist eigentlich Urs?!), dann sollten Sie doch bitte auch die anderen leben lassen, die anonym (aber durchaus anständig schreiben) und sich Aussagen wie &quot;Lieber unbekannter Schreiber (darf ich auch Feigling sagen?)&quot; verbieten. Das steht einem Tages-Anzeiger nicht gut an und verleitet Menschen wie einen Roger Huber dazu, mit seltsam anmutenden Sätzen wie &quot;ich kann wenigstens zu meinen Aussagen stehen und verstecke mich hinter einem dümmlichen Pseudonym&quot; Ihrem Beispiel zu folgen.

***Zum eigentlichen Thema der Buchpreisbindung***
Ich finde den ersten sachlichen Kommentar von Dani Landolf vom SBVV hervorragend und möchte auf seine letzte Aussage betreffend der Umrechnungskurse Euro-Schweizer Franken zurückkommen.

Es wird in der ganzen sehr emotional geführten Diskussion, sowohl in den eidgenössischen Räten und Kommissionen wie auch in Medien-Diskussionen leider durchgehend die Buchpreisbindung mit dem Umrechnungskurs Franken-Euro vermischt. Die beiden Sachen haben miteinander wenig bis gar nichts zu tun. Alleine die Umrechnungskurse sind aber schuld an den höheren Preisen in der Schweiz.
Das scheint ausser Dani Landolf niemand zu begreifen.

Denn Verlage können es sich heute gar nicht leisten, Bücher teuer anzubieten, da die Absätze darunter leiden. Alle mittleren und kleinen Schweizer und deutschen Verlage, von denen ich Zahlen kenne (einige Dutzend Verlage sind das), kalkulieren äusserst spitz und kommen frühestens bei der Hälfte der verkauften Auflage überhaupt in schwarze Zahlen. Demgegenüber stehen Geldrückläufe nach 180 bis 200 Tagen und ein blindes Remissionsrecht des Handels. Gewinne sind in dieser Branche nur bei den ganz grossen Playern möglich, die anderen zahlen ein Leben lang Schulden ab, finanzieren sich über ein Erbe, oder überlegen sich jede hohe Startauflage dreimal.

Ich würde mir wünschen, wenn in Sache Buchpreisbindungsgesetz vermehrt fundiert und auf Fakten abgestützt diskutiert wird, statt in populistischer Manier alles zu einem ungeniessbaren Brei zu vermengen. Und wenn denn endlich klar würde, dass das Buch als Medium politische Unterstützung braucht. Bücher als blosse Ware zu (de)klassieren ist armselig und der Stellung einer Nation wie der Schweiz, die sich allein mit Geist und Bildung überhaupt erst international etablieren konnte, sehr abträglich.

Ein Verlag ist heute verpflichtet, einen gebundenen Europreis für Deutschland anzugeben und er muss dabei auch Wechselkursschwankungen berücksichtigen. Noch gibt es kein Modell für tagesaktuelle Preise. (Wie rechnen Sie sowas ab?) Als Schweizer Verlag haben Sie besonders schwierig, weil die protektionistischen Schweizer Zölle Ihnen das Leben schwer machen (Ausfuhr und Einfuhr von Waren nur gegen &quot;Strafzoll&quot;), vor allem wenn Sie für den deutschen Markt produzieren. Im Gegensatz zu Deutschland haben wir auch seit langem keine ermässigten Posttarife mehr, was eine Katastrophe ist. Dies führt zum Beispiel dazu, dass ich meine Bücher aus Deutschland in die Schweiz versende (!!!) via meine Deutsche Auslieferung, das kommt summa summarum billiger als ein Versand von Zürich nach Zürich.

Es geht schon lange nicht mehr ums Sparen, es geht um die Existenz der Vielfalt von Inhalten, die eine Vielfalt von Verlagen und verschiedenen Denkansätzen braucht.
Es gibt wohl nur noch ganz wenige Industriezweige, in denen so viele Idealisten und Kulturinteressierte (von den Autoren/Fotografen/Illustratoren über die Verleger bis hin zu den sehr schlecht bezahlten Buchhändlerinnen) zu so tiefen Löhnen arbeiten. Und Rationalisierungspotential ist nur sehr wenig vorhanden, denn Ideen und Inhalte und Übersetzungen lassen sich schlecht rationalisieren.

Sie täuschen sich, preiswerter lassen sich Bücher (mit Inhalten) nicht mehr herstellen. Das sollten Sie als Journalist eigentlich wissen, spart sich Ihre Branche (Zeitungen) doch gerade zu Tode und entlässt jeden Hintergrundjournalisten, der etwas Zeit braucht für Recherchen. Sie müssen Unmengen eines Titels absetzen, dass sich ein Buch rechnet. Die Idee, dass man hier noch mehr rauspressen könnte, ist kontraproduktiv, illusorisch und zeugt von einem sehr begrenzten Weltverständnis. (&quot;Es ist alles schon so schön eingerichtet, drehen wir ein wenig an den Reglern, dann kommt mehr Milch aus der Kuh...&quot;)

Heute schon wird kein einziges Buch mehr, dass ohne Subventionen oder Querfinanzierung auskommen muss, in der Schweiz produziert, da sich dies nicht mehr rechnen kann, die meisten Vierfarb-Bildbände sind nicht einmal mehr in Europa entstanden. Denn nur wenn Sie Ihre Kunstbildbände in Asien produzieren (China, Thailand, Singapur, etc.) können Sie überhaupt noch Geld erwirtschaften, um die (tiefen) Löhne Ihrer Lektoren und Autoren bezahlen zu können.

Beseeltes Einkaufen in einer Ikea-Lidl-Migros-Weltbild-Einheitswelt wünscht Ihnen
Kai Jerzö alias Jerzovskaja, Verleger Herzglut Verlag Zürich, Autor und Illustrator
Mitglied swips.ch (Swiss Independent Publishers)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>***Zur Diskussion und zum gegenseitigen Respekt***<br />
Ich würde es begrüssen, wenn ich als treuer kulturblog.ch-Leser ein bisschen mehr Respekt von Seiten Herrn Bandles in Richtung seiner Lesern verspürte. Immerhin verbringen die Kommentarschreiber dankenswerte Argumente in die Diskussion ein und investieren viel Zeit, Ihre Ausführungen verständlich zu formulieren.</p>
<p>Mit Verlaub, Herr Bandle, sie scheinen mir etwas mimosenhaft zu agieren, und wenn Sie Leserbriefschreiber-Namen wie &#8220;Urs&#8221; ohne Einwände akzeptieren (der Sie in seinem Kommentar lobt, versteht sich &#8211;&gt; wer ist eigentlich Urs?!), dann sollten Sie doch bitte auch die anderen leben lassen, die anonym (aber durchaus anständig schreiben) und sich Aussagen wie &#8220;Lieber unbekannter Schreiber (darf ich auch Feigling sagen?)&#8221; verbieten. Das steht einem Tages-Anzeiger nicht gut an und verleitet Menschen wie einen Roger Huber dazu, mit seltsam anmutenden Sätzen wie &#8220;ich kann wenigstens zu meinen Aussagen stehen und verstecke mich hinter einem dümmlichen Pseudonym&#8221; Ihrem Beispiel zu folgen.</p>
<p>***Zum eigentlichen Thema der Buchpreisbindung***<br />
Ich finde den ersten sachlichen Kommentar von Dani Landolf vom SBVV hervorragend und möchte auf seine letzte Aussage betreffend der Umrechnungskurse Euro-Schweizer Franken zurückkommen.</p>
<p>Es wird in der ganzen sehr emotional geführten Diskussion, sowohl in den eidgenössischen Räten und Kommissionen wie auch in Medien-Diskussionen leider durchgehend die Buchpreisbindung mit dem Umrechnungskurs Franken-Euro vermischt. Die beiden Sachen haben miteinander wenig bis gar nichts zu tun. Alleine die Umrechnungskurse sind aber schuld an den höheren Preisen in der Schweiz.<br />
Das scheint ausser Dani Landolf niemand zu begreifen.</p>
<p>Denn Verlage können es sich heute gar nicht leisten, Bücher teuer anzubieten, da die Absätze darunter leiden. Alle mittleren und kleinen Schweizer und deutschen Verlage, von denen ich Zahlen kenne (einige Dutzend Verlage sind das), kalkulieren äusserst spitz und kommen frühestens bei der Hälfte der verkauften Auflage überhaupt in schwarze Zahlen. Demgegenüber stehen Geldrückläufe nach 180 bis 200 Tagen und ein blindes Remissionsrecht des Handels. Gewinne sind in dieser Branche nur bei den ganz grossen Playern möglich, die anderen zahlen ein Leben lang Schulden ab, finanzieren sich über ein Erbe, oder überlegen sich jede hohe Startauflage dreimal.</p>
<p>Ich würde mir wünschen, wenn in Sache Buchpreisbindungsgesetz vermehrt fundiert und auf Fakten abgestützt diskutiert wird, statt in populistischer Manier alles zu einem ungeniessbaren Brei zu vermengen. Und wenn denn endlich klar würde, dass das Buch als Medium politische Unterstützung braucht. Bücher als blosse Ware zu (de)klassieren ist armselig und der Stellung einer Nation wie der Schweiz, die sich allein mit Geist und Bildung überhaupt erst international etablieren konnte, sehr abträglich.</p>
<p>Ein Verlag ist heute verpflichtet, einen gebundenen Europreis für Deutschland anzugeben und er muss dabei auch Wechselkursschwankungen berücksichtigen. Noch gibt es kein Modell für tagesaktuelle Preise. (Wie rechnen Sie sowas ab?) Als Schweizer Verlag haben Sie besonders schwierig, weil die protektionistischen Schweizer Zölle Ihnen das Leben schwer machen (Ausfuhr und Einfuhr von Waren nur gegen &#8220;Strafzoll&#8221;), vor allem wenn Sie für den deutschen Markt produzieren. Im Gegensatz zu Deutschland haben wir auch seit langem keine ermässigten Posttarife mehr, was eine Katastrophe ist. Dies führt zum Beispiel dazu, dass ich meine Bücher aus Deutschland in die Schweiz versende (!!!) via meine Deutsche Auslieferung, das kommt summa summarum billiger als ein Versand von Zürich nach Zürich.</p>
<p>Es geht schon lange nicht mehr ums Sparen, es geht um die Existenz der Vielfalt von Inhalten, die eine Vielfalt von Verlagen und verschiedenen Denkansätzen braucht.<br />
Es gibt wohl nur noch ganz wenige Industriezweige, in denen so viele Idealisten und Kulturinteressierte (von den Autoren/Fotografen/Illustratoren über die Verleger bis hin zu den sehr schlecht bezahlten Buchhändlerinnen) zu so tiefen Löhnen arbeiten. Und Rationalisierungspotential ist nur sehr wenig vorhanden, denn Ideen und Inhalte und Übersetzungen lassen sich schlecht rationalisieren.</p>
<p>Sie täuschen sich, preiswerter lassen sich Bücher (mit Inhalten) nicht mehr herstellen. Das sollten Sie als Journalist eigentlich wissen, spart sich Ihre Branche (Zeitungen) doch gerade zu Tode und entlässt jeden Hintergrundjournalisten, der etwas Zeit braucht für Recherchen. Sie müssen Unmengen eines Titels absetzen, dass sich ein Buch rechnet. Die Idee, dass man hier noch mehr rauspressen könnte, ist kontraproduktiv, illusorisch und zeugt von einem sehr begrenzten Weltverständnis. (&#8220;Es ist alles schon so schön eingerichtet, drehen wir ein wenig an den Reglern, dann kommt mehr Milch aus der Kuh&#8230;&#8221;)</p>
<p>Heute schon wird kein einziges Buch mehr, dass ohne Subventionen oder Querfinanzierung auskommen muss, in der Schweiz produziert, da sich dies nicht mehr rechnen kann, die meisten Vierfarb-Bildbände sind nicht einmal mehr in Europa entstanden. Denn nur wenn Sie Ihre Kunstbildbände in Asien produzieren (China, Thailand, Singapur, etc.) können Sie überhaupt noch Geld erwirtschaften, um die (tiefen) Löhne Ihrer Lektoren und Autoren bezahlen zu können.</p>
<p>Beseeltes Einkaufen in einer Ikea-Lidl-Migros-Weltbild-Einheitswelt wünscht Ihnen<br />
Kai Jerzö alias Jerzovskaja, Verleger Herzglut Verlag Zürich, Autor und Illustrator<br />
Mitglied swips.ch (Swiss Independent Publishers)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Locher</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-23779</link>
		<dc:creator>Thomas Locher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 06:07:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-23779</guid>
		<description>Von der Buchpreisbindung wird und hat niemand profitiert ausser den grossen Buchhandlungsketten, welche weiterhin garantierte, fette Gewinne haben. Der Kunde zahlt zuviel und die Löhne der Angestellten bleiben tief. So ist zum Beispiel der Branchenriese &quot; Thalia &quot; immer noch nicht dem Gesamtarbeitsvertrag beigetreten. Reallohnerhöhungen wurden in den letzten Jahren (auch während der Preisbindung) und bei konstant steigenden Umsätzen nie vollständig und auch nie sämtlichen Mitarbeiter gewährt. Viele Mitarbeiter haben in den letzten Jahren Reallohneinbussen von 5 - 10 % hinnehmen müssen. Diese auf einem Lohnniveau, welches weit unter dem ohnehin tiefen Branchendurchschnitt liegt.

Die Firma verkauft sich gegen aussen als feinsinniges Kulturhaus. Tatsächlich herrscht bei Thalia aber die selbe Abzockermentalität wie bei Lidl und Co.

Solchen Unternehmen jetzt auch noch per Gesetz ein Preiskartell zu gewähren ist einfach nur pervers.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Buchpreisbindung wird und hat niemand profitiert ausser den grossen Buchhandlungsketten, welche weiterhin garantierte, fette Gewinne haben. Der Kunde zahlt zuviel und die Löhne der Angestellten bleiben tief. So ist zum Beispiel der Branchenriese &#8221; Thalia &#8221; immer noch nicht dem Gesamtarbeitsvertrag beigetreten. Reallohnerhöhungen wurden in den letzten Jahren (auch während der Preisbindung) und bei konstant steigenden Umsätzen nie vollständig und auch nie sämtlichen Mitarbeiter gewährt. Viele Mitarbeiter haben in den letzten Jahren Reallohneinbussen von 5 &#8211; 10 % hinnehmen müssen. Diese auf einem Lohnniveau, welches weit unter dem ohnehin tiefen Branchendurchschnitt liegt.</p>
<p>Die Firma verkauft sich gegen aussen als feinsinniges Kulturhaus. Tatsächlich herrscht bei Thalia aber die selbe Abzockermentalität wie bei Lidl und Co.</p>
<p>Solchen Unternehmen jetzt auch noch per Gesetz ein Preiskartell zu gewähren ist einfach nur pervers.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Insider</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-22381</link>
		<dc:creator>Insider</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 14:05:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-22381</guid>
		<description>Lieber Herr Huber

Ich stehe zu meinen Aussagen, auch wenn ich zu meinem eigenen und zum Schutz meiner Kollegen ein Pseudonym verwende.

Ich habe nie gesagt, dass man bei einem Discounter reich werden soll. Es ist aber leider so, dass Ex libris die tiefen Preise nicht alleine durch die Marktstellung erreichen kann, sondern diese zum Teil auf dem Rücken der Mitarbeiter entstehen.

Die Bedürfnisse der Kunden im Büchermakrt haben sich nicht anders verändert als in anderen Branchen auch. Die Maxime lautet schneller und billiger, was ja auch in Ordnung ist.

Sie fordern Innovation von den Buchhändlern? Wo ist die Innovation von Ex libris? Diese Frima hat mehrfach bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist mit Innovation und Qualität auf den Markt zu reagieren. Das einzige was diese Firma beherrscht, die einzige Reaktion auf herausforderungen, sind weitere Preissenkunen auf Kosten der Mitarbeiter, Lieferanten und schlussendlich der Kunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Huber</p>
<p>Ich stehe zu meinen Aussagen, auch wenn ich zu meinem eigenen und zum Schutz meiner Kollegen ein Pseudonym verwende.</p>
<p>Ich habe nie gesagt, dass man bei einem Discounter reich werden soll. Es ist aber leider so, dass Ex libris die tiefen Preise nicht alleine durch die Marktstellung erreichen kann, sondern diese zum Teil auf dem Rücken der Mitarbeiter entstehen.</p>
<p>Die Bedürfnisse der Kunden im Büchermakrt haben sich nicht anders verändert als in anderen Branchen auch. Die Maxime lautet schneller und billiger, was ja auch in Ordnung ist.</p>
<p>Sie fordern Innovation von den Buchhändlern? Wo ist die Innovation von Ex libris? Diese Frima hat mehrfach bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist mit Innovation und Qualität auf den Markt zu reagieren. Das einzige was diese Firma beherrscht, die einzige Reaktion auf herausforderungen, sind weitere Preissenkunen auf Kosten der Mitarbeiter, Lieferanten und schlussendlich der Kunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roger Huber</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-22377</link>
		<dc:creator>Roger Huber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:16:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-22377</guid>
		<description>Lieber Insider

ich kann wenigstens zu meinen Aussagen stehen und verstecke mich hinter einem dümmlichen Pseudonym. Wenn Sie schon etwas zu sagen haben, dann bitte so, dass es auch klar wird. Natürlich wird man bei einem Discounter nicht reich. Bei einem Buchhändler aber auch nicht, dort müssen aber viele um ihre Sozialleistungen kämpfen, denn die sind wirklich nicht der Wahnsinn. Egal. Was Leute wie sie nicht vertanden haben, ist, dass sich der Markt mit Büchern in den letzten 10 Jahren dramatisch verändert hat und nun mit den E-Books noch weiter verändern wird. Traditionalisten wie Sie können einfach nicht verstehen, dass heute die Kunden, den um Sie geht es letzlich, andere Bedürfnisse haben als vor 20 Jahren. Doch anstatt dass sich der Buchhandel (oder wenigstens die meisten davon) anpassen, jammert man, greift die Konkurrenz an und fordert staatliche Unterstützungen. Bravo, das ist Unternehmertum pur. Nicht vergessen, jedes Jahr kommen rund 100&#039;000 Bücher in Deutsch auf den Markt. Wir werden also nicht doofer und auch die Kultur geht nicht zu Grunde. Einzig die wenig innovativen Buchhändler werden verschwinden - denn die braucht es nicht mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Insider</p>
<p>ich kann wenigstens zu meinen Aussagen stehen und verstecke mich hinter einem dümmlichen Pseudonym. Wenn Sie schon etwas zu sagen haben, dann bitte so, dass es auch klar wird. Natürlich wird man bei einem Discounter nicht reich. Bei einem Buchhändler aber auch nicht, dort müssen aber viele um ihre Sozialleistungen kämpfen, denn die sind wirklich nicht der Wahnsinn. Egal. Was Leute wie sie nicht vertanden haben, ist, dass sich der Markt mit Büchern in den letzten 10 Jahren dramatisch verändert hat und nun mit den E-Books noch weiter verändern wird. Traditionalisten wie Sie können einfach nicht verstehen, dass heute die Kunden, den um Sie geht es letzlich, andere Bedürfnisse haben als vor 20 Jahren. Doch anstatt dass sich der Buchhandel (oder wenigstens die meisten davon) anpassen, jammert man, greift die Konkurrenz an und fordert staatliche Unterstützungen. Bravo, das ist Unternehmertum pur. Nicht vergessen, jedes Jahr kommen rund 100&#8242;000 Bücher in Deutsch auf den Markt. Wir werden also nicht doofer und auch die Kultur geht nicht zu Grunde. Einzig die wenig innovativen Buchhändler werden verschwinden &#8211; denn die braucht es nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Insider</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-22376</link>
		<dc:creator>Insider</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 09:59:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-22376</guid>
		<description>Ich habe selten so einen Blödsinn gelsen wie von Roger Huber. Die Löhne sind wirklich miserabel, ganz zu schweigen von den restlichen Arbeitsbedingungen. Gesetzlich vorgeschriebene Pausen werden ebenfalls nicht eingehalten. Und Gott möge uns vor dem &quot;vorbildlichen&quot; Migros GAV schützen, ähnliche Zustände findet man sonst wohl nur noch in China.

Wundern darf man sich darüber allerdings nicht, wenn man sieht wie lausig der Laden geführt wird. Diese &quot;nach mir die Sintflut&quot; Mentalität haben wir ja schon bei anderen Firmen geshen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selten so einen Blödsinn gelsen wie von Roger Huber. Die Löhne sind wirklich miserabel, ganz zu schweigen von den restlichen Arbeitsbedingungen. Gesetzlich vorgeschriebene Pausen werden ebenfalls nicht eingehalten. Und Gott möge uns vor dem &#8220;vorbildlichen&#8221; Migros GAV schützen, ähnliche Zustände findet man sonst wohl nur noch in China.</p>
<p>Wundern darf man sich darüber allerdings nicht, wenn man sieht wie lausig der Laden geführt wird. Diese &#8220;nach mir die Sintflut&#8221; Mentalität haben wir ja schon bei anderen Firmen geshen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-20841</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 22:04:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-20841</guid>
		<description>Wenn Amazon der Profiteur der Schweizer Buchpreisbindung sein soll, dann gibts nur eins: Die Zollgebühren für Amazon-Bestellungen erhöhen. Dass hier ein Kulturjournalist sich gegen die Vielfalt von Büchern einsetzt, zeigt v.a. eines: Der Chefredaktor des Tages-Anzeigers übt (bekanntlich seit der Versetzung der gesamten Kulturredaktion ins Provisorium) immer noch Druck aus, die Hochkultur aus den Spalten seines Boulevard-Blattes zu verbannen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Amazon der Profiteur der Schweizer Buchpreisbindung sein soll, dann gibts nur eins: Die Zollgebühren für Amazon-Bestellungen erhöhen. Dass hier ein Kulturjournalist sich gegen die Vielfalt von Büchern einsetzt, zeigt v.a. eines: Der Chefredaktor des Tages-Anzeigers übt (bekanntlich seit der Versetzung der gesamten Kulturredaktion ins Provisorium) immer noch Druck aus, die Hochkultur aus den Spalten seines Boulevard-Blattes zu verbannen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rico Bandle</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-20677</link>
		<dc:creator>Rico Bandle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 06:44:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-20677</guid>
		<description>Sie müssen sich nicht entschuldigen, Frau Zappadong. Sie sind hier immer willkommen, erst recht, wenn Sie unerwarteterweise einen Freund treffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie müssen sich nicht entschuldigen, Frau Zappadong. Sie sind hier immer willkommen, erst recht, wenn Sie unerwarteterweise einen Freund treffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zappadong</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-20663</link>
		<dc:creator>Zappadong</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 18:55:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-20663</guid>
		<description>So trifft man sich denn im Internet (witzig)... Entschuldigen Sie Herr rb, wenn ich kurz persönlich werde: Ich bin ziemlich sicher, dass Andreas nicht weiss, wer sich hinter Zappadong verbirgt und grüsse darum einen meiner vorher hoch gelobten Buchhändler ganz herzlich :-)
(Andreas, ich bin&#039;s, die Alice mit den Jugendbüchern)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So trifft man sich denn im Internet (witzig)&#8230; Entschuldigen Sie Herr rb, wenn ich kurz persönlich werde: Ich bin ziemlich sicher, dass Andreas nicht weiss, wer sich hinter Zappadong verbirgt und grüsse darum einen meiner vorher hoch gelobten Buchhändler ganz herzlich :-)<br />
(Andreas, ich bin&#8217;s, die Alice mit den Jugendbüchern)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Janki</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-20660</link>
		<dc:creator>Andreas Janki</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 17:47:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-20660</guid>
		<description>Ich bin Buchhändler im Rheintal und kann somit zumindest zu einigen Punkten, die hier diskutiert wurden, etwas beitragen. Zum ersten stimmt es wohl nicht, dass man bei Amazon die Bücher um 30% billiger einkaufen kann, als zum hier vorgeschlagenen Ladenpreis. Habe gerade vorhin ein paar Vergleiche angestellt und im Grossen und Ganzen sind die Bücher bei Amazon ca. 10% billiger (so als ob man den Euro-Preis mit 1.8 multipliziert). 
Würde Ex Libris die Bücher 10% billiger anbieten als der Rest, würde wohl auch kaum jemand klagen. Die Nörgler, die es eine Unverschämtheit finden, dass man in Deutschland die Bücher billiger kaufen konnte (es gibt übrigens noch weit mehr Produkte die in unserem Nachbarland billiger zu erwerben sind als hierzulande) würden endlich Ruhe geben, zu Ex Libris gehen und das Geld bleibt in der Schweiz ... der Rest würde wohl weiterhin bei den lokalen Buchhandlungen einkaufen ...

Bei 30% verhält es sich nunmal aber wirklich so, wie es weiter oben schon angetönt wurde. Die meisten Bücher müsste ich dann, um zumindest bei den Preisen konkurrenzfähig zu bleiben, als (kleiner) Buchhändler zu Preisen verkaufen zu denen man sie eingekauft hat, oder legt in vielen Beispielen sogar noch drauf. Wie Ex Libris die 30% gewähren kann und sich trotzdem selber tragen soll, bleibt mir als kleiner Buchhändler ein völliges Rätsel. Vielleicht bekommt er durch die Menge an Büchern bei den Ausliefereren Rabatte, die man als normaler Buchhändler nunmal nicht bekommt ... ich hab keine Ahnung .... selbst dann müssten 30% eigentlich Selbstmord sein ... 

Obschon ich SBVV-Mitglied bin, habe ich nicht grundsätzlich etwas gegen das Aufheben der Buchpreisbindung (und somit dem Ermöglichen die Bücher hierzulande billiger zu machen, obschon ich finde, dass das Produkt Buch als solches gar nicht teuer war), sofern sich die &quot;Grossen&quot; einigermassen &quot;fair&quot; verhalten ... 30% sind dies, nach welchen Massstäben auch immer, aber leider nicht ... da man diese als Buchhändler wie gesagt unmöglich gewähren kann ohne daran zu Grunde zu gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Buchhändler im Rheintal und kann somit zumindest zu einigen Punkten, die hier diskutiert wurden, etwas beitragen. Zum ersten stimmt es wohl nicht, dass man bei Amazon die Bücher um 30% billiger einkaufen kann, als zum hier vorgeschlagenen Ladenpreis. Habe gerade vorhin ein paar Vergleiche angestellt und im Grossen und Ganzen sind die Bücher bei Amazon ca. 10% billiger (so als ob man den Euro-Preis mit 1.8 multipliziert).<br />
Würde Ex Libris die Bücher 10% billiger anbieten als der Rest, würde wohl auch kaum jemand klagen. Die Nörgler, die es eine Unverschämtheit finden, dass man in Deutschland die Bücher billiger kaufen konnte (es gibt übrigens noch weit mehr Produkte die in unserem Nachbarland billiger zu erwerben sind als hierzulande) würden endlich Ruhe geben, zu Ex Libris gehen und das Geld bleibt in der Schweiz &#8230; der Rest würde wohl weiterhin bei den lokalen Buchhandlungen einkaufen &#8230;</p>
<p>Bei 30% verhält es sich nunmal aber wirklich so, wie es weiter oben schon angetönt wurde. Die meisten Bücher müsste ich dann, um zumindest bei den Preisen konkurrenzfähig zu bleiben, als (kleiner) Buchhändler zu Preisen verkaufen zu denen man sie eingekauft hat, oder legt in vielen Beispielen sogar noch drauf. Wie Ex Libris die 30% gewähren kann und sich trotzdem selber tragen soll, bleibt mir als kleiner Buchhändler ein völliges Rätsel. Vielleicht bekommt er durch die Menge an Büchern bei den Ausliefereren Rabatte, die man als normaler Buchhändler nunmal nicht bekommt &#8230; ich hab keine Ahnung &#8230;. selbst dann müssten 30% eigentlich Selbstmord sein &#8230; </p>
<p>Obschon ich SBVV-Mitglied bin, habe ich nicht grundsätzlich etwas gegen das Aufheben der Buchpreisbindung (und somit dem Ermöglichen die Bücher hierzulande billiger zu machen, obschon ich finde, dass das Produkt Buch als solches gar nicht teuer war), sofern sich die &#8220;Grossen&#8221; einigermassen &#8220;fair&#8221; verhalten &#8230; 30% sind dies, nach welchen Massstäben auch immer, aber leider nicht &#8230; da man diese als Buchhändler wie gesagt unmöglich gewähren kann ohne daran zu Grunde zu gehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zappadong</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/comment-page-1/#comment-20482</link>
		<dc:creator>Zappadong</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 18:20:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/#comment-20482</guid>
		<description>Lieber Herr Huber

Ich weiss nicht, in welchen Buchläden sie einkaufen. In &quot;meinen&quot; kleinen bis sehr kleinen Buchläden werde ich mit einem Lächeln empfangen und herzlich gegrüsst. Ich kenne das Personal und wir unterhalten uns immer angeregt. 

Und nun zu Ihren Wünschen: Ich will keine Events (ich bin umzingelt von Events und gottenfroh, wenn ich eine eventlose Oase betreten darf) und der erste Buchladen, der mir eine Kundenkarte anbietet ist gleichzeitig mein Ex-Buchladen (ich hasse Kundenkarten - hier ein Märggli, dort ein Pünktli, hier ein Gutscheinli, dort ein Superaktiönli - uäch!). Was ich damit sagen will: Nicht jeder Kunde ist ein Pünggtlisammler und / oder scharf auf ein Gschänggli oder gar ein Eventler. Es soll solche geben, die ihre Schwerpunkte anderswo legen.

Wo ich mit Ihnen einig bin: Die Buchhändler müssen sich anstrengen (wobei ich sicher bin, dass viele das sowieso tun). Ich bin auch sicher, dass sich kreative Buchhändler auch ohne Preisbindung halten werden können (von mir aus auch mit Events - ich muss ja nicht hin).

Trotzdem verstehe ich die Bedenken von Buchhändlern. Ich war in England, als Harry Potter 7 erschien. Den billigsten gab&#039;s in einer Supermarktkette, die sonst keine Bücher verkauft - für fünf Pfund (rund zwölf Franken). 

Frau Zappadong (mehr Transparenz als den Link, über den man in zwei Klicks zu meinem Realnamen kommt, biete ich nicht ... kundenunfreundlich, wie ich bin ;-) )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Huber</p>
<p>Ich weiss nicht, in welchen Buchläden sie einkaufen. In &#8220;meinen&#8221; kleinen bis sehr kleinen Buchläden werde ich mit einem Lächeln empfangen und herzlich gegrüsst. Ich kenne das Personal und wir unterhalten uns immer angeregt. </p>
<p>Und nun zu Ihren Wünschen: Ich will keine Events (ich bin umzingelt von Events und gottenfroh, wenn ich eine eventlose Oase betreten darf) und der erste Buchladen, der mir eine Kundenkarte anbietet ist gleichzeitig mein Ex-Buchladen (ich hasse Kundenkarten &#8211; hier ein Märggli, dort ein Pünktli, hier ein Gutscheinli, dort ein Superaktiönli &#8211; uäch!). Was ich damit sagen will: Nicht jeder Kunde ist ein Pünggtlisammler und / oder scharf auf ein Gschänggli oder gar ein Eventler. Es soll solche geben, die ihre Schwerpunkte anderswo legen.</p>
<p>Wo ich mit Ihnen einig bin: Die Buchhändler müssen sich anstrengen (wobei ich sicher bin, dass viele das sowieso tun). Ich bin auch sicher, dass sich kreative Buchhändler auch ohne Preisbindung halten werden können (von mir aus auch mit Events &#8211; ich muss ja nicht hin).</p>
<p>Trotzdem verstehe ich die Bedenken von Buchhändlern. Ich war in England, als Harry Potter 7 erschien. Den billigsten gab&#8217;s in einer Supermarktkette, die sonst keine Bücher verkauft &#8211; für fünf Pfund (rund zwölf Franken). </p>
<p>Frau Zappadong (mehr Transparenz als den Link, über den man in zwei Klicks zu meinem Realnamen kommt, biete ich nicht &#8230; kundenunfreundlich, wie ich bin ;-) )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
