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	<title>kulturblog.ch &#187; Kunst/Museen</title>
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
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		<title>Dada siegt: Zürich will nicht nur Kuschel-Kultur</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 13:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Zürcher Volk will weiterhin ein lebendiges Cabaret Voltaire. Beim Schauspielhaus-Kredit vor ein paar Jahren stimmten noch 53 Prozent Ja. Jetzt, bei einem zwar viel kleineren, von der Brisanz her aber vergleichbaren Kulturkredit, 65 Prozent. Wenn man bedenkt, wie wenige Leute überhaupt wissen, was das Cabaret Voltaire genau ist, geschweige denn je darin waren, ist dies ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image965" alt="Unbekannt_Anonym_Dada_Siegt_VD4818_g[1].jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/Unbekannt_Anonym_Dada_Siegt_VD4818_g[1].jpg" /><br />
Das Zürcher Volk will weiterhin ein lebendiges <a href="http://www.cabaretvoltaire.ch" target="_blank">Cabaret Voltaire</a>. Beim Schauspielhaus-Kredit vor ein paar Jahren stimmten noch 53 Prozent Ja. Jetzt, bei einem zwar viel kleineren, von der Brisanz her aber vergleichbaren Kulturkredit, 65 Prozent. Wenn man bedenkt, wie wenige Leute überhaupt wissen, was das Cabaret Voltaire genau ist, geschweige denn je darin waren, ist dies ein ausserordentliches Resultat.<br />
Das klare Ergebnis zeigt: Zürich will nicht nur Kuschel-Kunst. Sondern auch Kunst, die aneckt, die weniger gemütlich und weniger einfach fassbar ist, als bloss ein paar Gemälde an der Wand. Das Wahlergebnis ist aber auch eine Absage an die Zensur-Versuche des Trägervereins und des Präsidialdepartementes, die immer dann einsetzten, wenn die (Gratis-)Presse über ein angeblich provokantes Projekt schrieb.<br />
Im Trägerverein ist nun ein Wechsel fällig: Präsident Guido Magnaguagno stand in schwierigen Zeiten nie hinter dem Leitungsteam, im Abstimmungskampf glänzte er durch Abwesenheit. Er muss nun durch jemanden ersetzt werden, der mit Leidenschaft hinter der Sache steht. Jean-Pierre Hoby war dem Direktions-Duo gegenüber sehr kritisch eingestellt, hat sich aber mit aller Kraft für die Weiterführung eingesetzt. Jetzt sollte er sich dafür einsetzen, dass die Statuten so geändert werden, dass die künstlerische Direktion mehr Autonomie, aber auch mehr Verantwortung für den Betrieb erhält &#8211; wie das in einem modernen Kulturbetrieb üblich ist. Dass Kulturbeamte Einfluss auf das Programm nehmen können, wie das bisher der Fall war, darf nicht sein.<br />
Jedenfalls: Für das Cabaret Voltaire war diese Abstimmung das Beste, was ihm passieren konnte. <font face="Calibri" size="3">«</font>Dada siegt<font face="Calibri" size="3">»</font>, hiess es auf dem Plakat von 1920. Das gilt bis heute.</p>
<p>Bericht auf tagesanzeiger.ch: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Cabaret-Voltaire-Stadt-Zuerich-zahlt-weiterhin-Miete/story/13337927">hier</a>.</p>
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		<title>Dada-Polizei</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/08/14/dada-polizei/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dada-Polizei macht Wahlkampf. kulturblog.ch macht mit: 

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dada-Polizei macht Wahlkampf. kulturblog.ch macht mit: </p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/pkY2eFUpQ3w" width="389" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pkY2eFUpQ3w" /></object></p>
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		<title>Wettbewerb ohne Sieger: Keine Kunst am Bau im Stadthaus</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/07/03/wettbewerb-ohne-sieger-keine-kunst-am-bau-im-stadthaus/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sommer hatte die Stadt einen Ideenwettbewerb für Kunst am Bau im Stadthaus ausgeschrieben. 80 Ideen wurden eigereicht, zehn wurden ausgezeichnet, drei davon hätten einen Projektauftrag erhalten sollen. Auf wundersame Weise erhielten dann fünf einen Projektauftrag, einige Künstler sprachen schon damals von merkwürdigen Vorgängen in der Jury. Auffallend auch: Obwohl der Wettbewerb international ausgeschrieben wurde, stammten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Sommer hatte die Stadt einen Ideenwettbewerb für Kunst am Bau im Stadthaus ausgeschrieben. 80 Ideen wurden eigereicht, zehn wurden ausgezeichnet, drei davon hätten einen Projektauftrag erhalten sollen. Auf wundersame Weise erhielten dann fünf einen Projektauftrag, einige Künstler sprachen schon damals von merkwürdigen Vorgängen in der Jury. Auffallend auch: Obwohl der Wettbewerb international ausgeschrieben wurde, stammten die fünf Finalisten alle aus der Stadt Zürich. Die eingereichten Projekte konnte man letzten Dezember im Stadthaus <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/internet/zuerichkultur/home/institutionen/home/redirect_sha/ausstellungen_stadthaus/home/archiv/2007/Kunst_und_Bau.html" target="_blank">ansehen</a>. Damals hiess es: &#8220;Aus diesen fünf Studienaufträgen wird das Siegerprojekt voraussichtlich im Frühling 2008 ermittelt.&#8221;<br />
Doch daraus wird nichts. Die Stadt lässt das Projekt &#8221;res publica&#8221; fallen. &#8221;Die Jury hat entschieden, kein Projekt zur Umsetzung vorzuschlagen&#8221;, bestätigt Karin Frei Bernasconi vom Amt für Hochbauten. Über die Gründe sagt sie nichts. Haben die Stadtoberen plötzlich den Mut verloren? Ist zeitgenössische Kunst ungeeignet für ein altehrwürdiges Stadthaus? Konnten sich die Verantwortlichen das nicht vor der Ausschreibung des Wettbewerbs überlegen? Wie man hört, habe es innerhalb der Jury und bei den Projektverantwortlichen einigen Knatsch gegeben. <br />
Eigentlich wäre noch eine zweite Ausstellung mit den weiterentwickelten Projekten vorgesehen gewesen, obs die geben wird, ist ebenso unbekannt, wie was mit den vorgesehenen 200&#8242;000 Franken für das Siegerprojekt passiert. <br />
Die beteiligten Künstler sind noch nicht informiert worden, sie wissen von der Absage des Projekts einzig vom Hörensagen.</p>
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		<title>Kunst im öffentlichen Raum: Warum nicht ein Intendant?</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/17/kunst-im-offentlichen-raum-warum-nicht-ein-intendant/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 10:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KIöR) hat einen Leitfaden (pdf) herausgegeben, indem u.a. die Kriterien für neue Werke bzw. Umplatzierungen definiert werden:
Massgebliche Kriterien sind:
– künstlerische Qualität
– ortsbezogene Notwendigkeit und Dringlichkeit
– lokaler / nationaler / internationaler Stellenwert
– gesellschaftliche Relevanz
– ausstellungsbiografischer Hintergrund
– Förderung der hiesigen Kunstszene
– ethisch oder politisch heikle Hintergründe, Konfliktpotential
– kontextuelle Bezüge, z.B. institutionelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KIöR) hat einen <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/internet/hbd/home/planen_bauen/kunst_u_oeffentlicher_raum.ParagraphContainerList.ParagraphContainer1.ParagraphList.0045.File.pdf/LEITFADEN_080605def.pdf" target="_blank">Leitfaden</a> (pdf) herausgegeben, indem u.a. die Kriterien für neue Werke bzw. Umplatzierungen definiert werden:</p>
<blockquote><p><em>Massgebliche Kriterien sind:<br />
</em>– künstlerische Qualität<br />
– ortsbezogene Notwendigkeit und Dringlichkeit<br />
– lokaler / nationaler / internationaler Stellenwert<br />
– gesellschaftliche Relevanz<br />
– ausstellungsbiografischer Hintergrund<br />
– Förderung der hiesigen Kunstszene<br />
– ethisch oder politisch heikle Hintergründe, Konfliktpotential<br />
– kontextuelle Bezüge, z.B. institutionelle Partner<br />
– Offenheit für ein lebendiges Stadtbild<br />
– allgemeine Sicherheit<br />
– Verträglichkeit mit anderen Veranstaltungen oder Bauprojekten am gleichen Ort oder in der Nähe<br />
– gute Widerstandsfähigkeit (Alterung)<br />
– exogene Einflüsse auf die Kunst (Gefährdung von aussen)<br />
– endogene Einflüsse der Kunst (Gefährdung durch die Kunst)<br />
– Kosten</p></blockquote>
<p>Die Kriterien lassen viel Spielraum offen, zum Beispiel ist nicht ersichtlich, ob nun das &#8220;Konfliktpotenzial&#8221; ein Kriterium für oder gegen ein Werk ist.<br />
Anstatt eine Kommission (&#8220;Arbeitsgemeinschaft&#8221;) ins Leben zu rufen, wäre es mutiger und interessanter gewsesen, zumindest für die temporären Werke ein Intendantenmodell einzuführen. Ein jährlich wechselnder Intendant bzw Kurator, der alleine über die ausgestellten Werke entscheidet, könnte viel eher Akzente setzen. Über die Jahre könnte man dann vergleichen, sicherlich würde es unvergessliche Intendanten geben und solche, die ein Ärgernis waren &#8212; für Gesprächsstoff wäre jedenfalls gesorgt. <br />
Obwohl die AG KIöR gut besetzt ist (u.a mit Dorothea Strauss als Präsidentin), droht bei einer Kommissionslösung immer eine konsensbedingte Verwässerung.</p>
<p><em>Zum Thema:<br />
</em><a href="http://www.kulturblog.ch/2006/10/24/zurich-gegenkonzepte-fur-teddybaren/"><em>Zürich: Gegenkonzepte für Teddybären</em></a></p>
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		<title>Ruf des Muezzin, Teil 2</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/05/ruf-des-muezzin-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 13:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine der stärksten Kunstaktionen des letzten Jahres, als von verschiedenen Kirchtürmen plötzlich der Muezzin zum Gebet rief. Der Künstler Johannes Gees hatte im Auftrag von agent-provocateur.ch die Lautsprecher heimlich auf den Türmen des Zürcher Grossmünsters, des Berner Münsters oder der Klosterkirche Einsiedeln versteckt und zur Gebetszeit rufen lassen (Filme dazu hier und hier).
Jetzt macht Gees die Aktion museumstauglich. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine der stärksten Kunstaktionen des letzten Jahres, als von verschiedenen Kirchtürmen plötzlich der Muezzin zum Gebet rief. Der Künstler Johannes Gees hatte im Auftrag von <a href="http://www.agent-provocateur.ch" target="_blank">agent-provocateur.ch</a> die Lautsprecher heimlich auf den Türmen des Zürcher Grossmünsters, des Berner Münsters oder der Klosterkirche Einsiedeln versteckt und zur Gebetszeit rufen lassen (Filme dazu <a href="http://www.agent-provocateur.ch/ap206" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/21597251" target="_blank">hier</a>).<br />
Jetzt macht Gees die Aktion museumstauglich. Die Originallautsprecher sind zurzeit in der Kunsthaus-Ausstellung &#8220;<a href="http://www.shifting-identities.ch/" target="_blank">Shifting Identities</a>&#8220; vor einem Panorama religöser Gemälde und Skulpturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufgestellt. Aus dem Lautsprecher ertönt ein Mix aus einem Ruf des Muezzin und einem innerschweizer Sennen-Betruf.<br />
Hier &#8220;Salat #2&#8243; von Johannes Gees (für den Ton auf den kleinen Pfeil unten klicken): </p>
<p><img id="image913" alt="(c) Johannes Gees" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/06/gees_muezzin.jpg" /></p>
<p>[Audio-File nur im Browser abrufbar]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Art Basel: Von Tieren und Eisenbahnwagen</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/06/03/art-basel-von-tieren-und-eisenbahnwagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 13:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Art Basel eröffnet heute, auf kulturblog.ch gibt&#8217;s bereits einen Rundgang durch die weltweit grösste Ansammlung teurer Kunst:


	
		
		
		
		
		
	
	
	Echte Kunst? Nein, echter Abfall vor der Messehalle. Die Putzkolonne ist aber schon im Anmarsch. Im Hintergrund das Glaskunstwerk &#8220;Rectangle Inside 3/4 Cylinder&#8221; von Dan Graham.
	
	
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Art Basel eröffnet heute, auf kulturblog.ch gibt&#8217;s bereits einen Rundgang durch die weltweit grösste Ansammlung teurer Kunst:</p>

<div class="rfss_total">
	<div class="rfss_image_div">
		<a class="rfss_image" href="javascript:stepImage(1, 1);">
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		</span>
		</a>
	</div>
	<div class="rfss_caption" id="slideshow_caption1" name="slideshow_caption1">
	Echte Kunst? Nein, echter Abfall vor der Messehalle. Die Putzkolonne ist aber schon im Anmarsch. Im Hintergrund das Glaskunstwerk &#8220;Rectangle Inside 3/4 Cylinder&#8221; von Dan Graham.
	</div>
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	</p>
	<p class='rfss_pagination'><a id='rfss_pag1_before' name='rfss_pag1_before' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,0);'>..</a><a id='rfss_pag1_0' name='rfss_pag1_0' class='rfss_pagination_on' href='javascript:showImage(1,0);'>1</a><a id='rfss_pag1_1' name='rfss_pag1_1' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,1);'>2</a><a id='rfss_pag1_2' name='rfss_pag1_2' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,2);'>3</a><a id='rfss_pag1_3' name='rfss_pag1_3' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,3);'>4</a><a id='rfss_pag1_4' name='rfss_pag1_4' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,4);'>5</a><a id='rfss_pag1_5' name='rfss_pag1_5' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,5);'>6</a><a id='rfss_pag1_6' name='rfss_pag1_6' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,6);'>7</a><a id='rfss_pag1_7' name='rfss_pag1_7' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,7);'>8</a><a id='rfss_pag1_8' name='rfss_pag1_8' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,8);'>9</a><a id='rfss_pag1_9' name='rfss_pag1_9' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,9);'>10</a><a id='rfss_pag1_10' name='rfss_pag1_10' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,10);'>11</a><a id='rfss_pag1_11' name='rfss_pag1_11' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,11);'>12</a><a id='rfss_pag1_12' name='rfss_pag1_12' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,12);'>13</a><a id='rfss_pag1_13' name='rfss_pag1_13' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,13);'>14</a><a id='rfss_pag1_14' name='rfss_pag1_14' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,14);'>15</a><a id='rfss_pag1_after' name='rfss_pag1_after' class='rfss_pagination' href='javascript:showImage(1,0);'>..</a>
	</p>
</div>
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		<item>
		<title>Im Trend: Prämien für Ideen</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/05/21/im-trend-pramien-fur-ideen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 05:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[agent-provocateur.ch bietet 20&#8242;000 Franken &#8220;für eine Aktion, die an einem beliebigen Ort der Schweiz stattfindet und landesweit Aufsehen erregt&#8221;. Das Geld ist zurzeit im Schaufenster des Cabaret Voltaire ausgestellt.
Die Öffentlichkeit bei der Suche nach Ideen einzubinden, das ist auch bei der Wirtschaft im Trend. &#8220;OpenInnovation&#8221; heisst das Stichwort. Da die Verarbeitung von unzähligen Ideen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.agent-provocateur.ch/kopfgeld.php" target="_blank">agent-provocateur.ch</a> bietet 20&#8242;000 Franken &#8220;für eine Aktion, die an einem beliebigen Ort der Schweiz stattfindet und landesweit Aufsehen erregt&#8221;. Das Geld ist zurzeit im Schaufenster des <a href="http://www.cabaretvoltaire.ch" target="_blank">Cabaret Voltaire</a> ausgestellt.<br />
Die Öffentlichkeit bei der Suche nach Ideen einzubinden, das ist auch bei der Wirtschaft im Trend. &#8220;OpenInnovation&#8221; heisst das Stichwort. Da die Verarbeitung von unzähligen Ideen aus dem Volk ziemlich aufwändig ist, will ein Schweizer Start-up-Unternehmen namens <a href="http://www.openinnovation.ch" target="_blank">openinnovation.ch</a> den Firmen diese Arbeit abnehmen. Wie man auf der <a href="http://pilot.openinnovation.ch/project/list/" target="_blank">Pilot-Seite</a> erkennt, stellt die meistbietende Firma (Credit-Suisse) für eine Idee nur 5000 Franken zu Verfügung. Für einmal ist es lukrativer, für die Kultur als für die Privatwirtschaft zu arbeiten. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ewz.selection: Das Ende der Berufsfotografie?</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/05/16/ewzselection-das-ende-der-berufsfotografie/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 May 2008 14:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/05/16/ewzselection-das-ende-der-berufsfotografie/</guid>
		<description><![CDATA[Der Du-Alleinredaktor Walter Keller stellt im Heft zur ewz.selection die Berufsfotografie in Frage. Aufgrund von Handybildern und Leserreportern sei die Unterscheidung von Amateur und Profi unscharf geworden:
&#8220;Warum soll eine Firma noch eine Agentur und einen Fotografen beauftragen, wenn der Chef mit dem Grafikpraktikanten am Screen gleich die ganze Werbekampagne gestalten kann?&#8221; 
Eine Antwort, was die Fotokunst heute bedeutet, formuliert der Kunstkritiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.du-magazin.com/" target="_blank">Du</a>-Alleinredaktor Walter Keller stellt im Heft zur <a href="http://www.ewzselection.ch/" target="_blank">ewz.selection</a> die Berufsfotografie in Frage. Aufgrund von Handybildern und Leserreportern sei die Unterscheidung von Amateur und Profi unscharf geworden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum soll eine Firma noch eine Agentur und einen Fotografen beauftragen, wenn der Chef mit dem Grafikpraktikanten am Screen gleich die ganze Werbekampagne gestalten kann?&#8221; </p></blockquote>
<p>Eine Antwort, was die Fotokunst heute bedeutet, formuliert der Kunstkritiker Peter Plagens einige Seiten weiter hinten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als Galeriematerial unterscheiden sich Fotografien jetzt nicht grundlegend von Gemälden, die gänzlich durch die Vorstellungskraft eines Künstlers hervorgebracht wurden, abgesehen davon, dass ihnen die Berührung der Hand und die Oberflächenvariationen des Gemäldes Fehlen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Tatsächlich ist es so, dass einem bei der sehr sehenswerten Ausstellung im Unterwerk Selnau die Fotografien oft an Gemälde erinnern. Zum Beispiel an Gerhard Richter (Bilder von Erika Maak) oder an Historiengemälde (Bilder von Christian Lutz). Was weiter auffällt: hinter fast jeder Arbeit steht ein durchdachtes Konzept, das zum Teil eine lange Vorbereitungszeit voraussetzt. Auch darin unterscheidet sich (gute) Berufsfotografie von Handyfotos. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sex-Casting: Neue Dimension im Fall Jean-Pierre Hoby</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/04/18/sex-casting-neue-dimension-im-fall-jean-pierre-hoby/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 05:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern verschickte der Verwaltungsrat des Theater am Neumarkt folgende Mitteilung, gezeichnet von Thomas Wartmann, Verwaltungsratspräsident der Theater am Neumarkt AG:

Diese Stellungnahme mutet etwas gar seltsam an, schliesslich weiss Thomas Wartmann genau, dass der Verwaltungsrat gemäss Vertrag der Direktion bei künstlerischen Belangen nicht reinreden darf. Auch die äusserst abschätzige Formulierung gegenüber dem Direktor Wolfgang Reiter hinterlässt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern verschickte der Verwaltungsrat des Theater am Neumarkt folgende Mitteilung, gezeichnet von Thomas Wartmann, Verwaltungsratspräsident der Theater am Neumarkt AG:</p>
<p><img id="image847" alt="hoby2.gif" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/04/hoby2.gif" border="1" /></p>
<p>Diese Stellungnahme mutet etwas gar seltsam an, schliesslich weiss Thomas Wartmann genau, dass der Verwaltungsrat gemäss Vertrag der Direktion bei künstlerischen Belangen nicht reinreden darf. Auch die äusserst abschätzige Formulierung gegenüber dem Direktor Wolfgang Reiter hinterlässt ein ungutes Gefühl.<br />
Verschickt wurde die Mitteilung als Word-Dokument. Ein Klick auf die Dokumenteneigenschaften zeigt:</p>
<p><a class="imagelink" title="hoby1.jpg" href="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/04/hoby1.jpg"><img id="image846" alt="hoby1.jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/04/hoby1.jpg" /></a></p>
<p>Unter &#8221;Autor&#8221; steht nicht etwa &#8220;Thomas Wartmann&#8221;, sondern &#8220;Familie Hoby&#8221;. Dies lässt darauf schliessen: Jean-Pierre Hoby hat die Mitteilung selber geschrieben, auf seinem privaten Computer &#8212; und darunter den Namen Wartmann gesetzt.<br />
Dass sich einige Kulturleute erdreisten, seinen Weisungen nicht umgehend Folge zu leisten, scheint Hoby dermassen in Rage zu bringen, dass ihm sämtliche Mittel recht sind. Zwar sitzt Hoby auch im Verwaltungsrat der Theater am Neumarkt AG und Thomas Wartmann dürfte vor dem Versand informiert worden sein, doch wirkt dies sehr nach eigenmächtigem, von Ressentiments geleitetem Handeln.</p>
<p><em>Zum Thema:<br />
</em><a href="http://www.kulturblog.ch/2008/04/16/der-fall-cabaret-voltaire-wird-zum-fall-jean-pierre-hoby/"><em>Der Fall Cabaret Voltaire wird zum Fall Jean-Pierre Hoby</em></a></p>
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		<title>Der Fall Cabaret Voltaire wird zum Fall Jean-Pierre Hoby</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Neumarkt-Direktor Wolfgang Reiter geht im Sommer sowieso, und das ist gut so&#8221;, sagt Jean-Pierre Hoby, Kulturchef der Stadt, heute in 20Minuten. Im Tages-Anzeiger meint er: &#8220;Wenn Philipp Meier das Vertrauen von unserer Seite fehlt, wäre es besser, er würde künden.&#8221; Richtig ist eher: Jean-Perre Hoby wird bald pensioniert und das ist gut so.
Seine Verdienste für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Neumarkt-Direktor Wolfgang Reiter geht im Sommer sowieso, und das ist gut so&#8221;, <a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/17594155" target="_blank">sagt</a> Jean-Pierre Hoby, Kulturchef der Stadt, heute in 20Minuten. Im Tages-Anzeiger meint er: &#8220;Wenn Philipp Meier das Vertrauen von unserer Seite fehlt, wäre es besser, er würde künden.&#8221; Richtig ist eher: Jean-Perre Hoby wird bald pensioniert und das ist gut so.<br />
Seine Verdienste für die Zürcher Kultur sind unbestritten: er hat in den letzten 20, 30 Jahren entscheidend dazu beigetragen, dass in der Kulturwüste Zürich eine blühende freie Szene entstanden ist. Er hat professionelle Förderstrukturen eingeführt, die noch immer sehr gut funktionieren. Aber: in letzter Zeit gebärdet er sich als Alleinherrscher, als Übervater, dem es zu gehorchen gilt, der öffentlich Disziplinarmassnahmen androht, der den Institutionen immer wieder in den Rücken fällt. Egal ob beim Cabaret Voltaire, bei der Shedhalle oder dem Theater am Neumarkt, wer sich nicht Hoby-konform verhält, muss damit rechnen, dass der Kulturchof die Institutionen öffentlich geisselt. Nicht nur das: selbst seinem Vorgesetzten, dem Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber, tanzt Hoby auf der Nase herum. Als beim Schauspielhaus Probleme auftauchten, sagte Hoby in der Zeitung grossmundig, er habe schon immer vor einer Anstellung Hartmanns gewarnt.<br />
Hoby weiss, was gut ist für die Zürcher Kultur &#8212; und nur er. Der Fall Cabaret Voltaire ist längst zum Fall Jean-Pierre Hoby geworden. Er &#8212; nicht Philipp Meier &#8212; gefährdet die Volksabstimmung über das Weiterbestehen des Cabaret Voltaire. Wenn der Stadtpräsident noch etwas Gutes für die Zürcher Kultur machen möchte, dann schickt er Hoby möglichst rasch in die Frühpension.  </p>
<p><em>Zum Thema:<br />
<a href="http://www.kulturblog.ch/2008/04/14/opernhaus-streit-eskaliert/">Sex-Casting: Theater am Neumarkt bietet Asyl</a><br />
<a href="http://www.kulturblog.ch/2008/04/14/cabaret-voltaire-schiesst-hoby-meier-ab/">Cabaret Voltaire: Schiesst Hoby Meier ab?</a><br />
<a href="http://www.kulturblog.ch/2007/09/30/kulturblogch-gedruckt/">Ensuite Kolumne zur Situation in der Zürcher Kulturszene</a></em></p>
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