Tonhallen-Knatsch: Geheimer Sponsor zahlt Abfindungen
Das Tonhalle-Orchester hat turbulente Wochen hinter sich. Erst schmiss die neue kaufmännische Direktorin, Regula Koch, nach nur wenigen Tagen im Amt das Handtuch. Ihr war vertraglich zugesichert worden, sie leite das Haus gleichberechtigt mit Tyrgve Nordwall, dem künstlerischen Direktor. Nordwall akzeptierte jedoch keine gleichberechtigte Partnerin neben sich. Im Umfeld der Tonhalle wird gemunkelt, Nordwall habe plötzlich auf eine uralte, längst nicht mehr praktizierte Klausel in seinem Vertrag verwiesen, laut derer er der Chef sei. Für Koch konnte rasch ein Ersatz gefunden werden. Der Kompetenzkonflikt wurde gelöst, indem auch Nordwall das Haus verliess – “in gegenseitigem Einvernehmen”.
Ein teures Einvernehmen, wie die Tonhalle laut NZZ an der Pressekonferenz von gestern zugab. Nordwall und Koch dürften hohe Abfindungssummen erhalten haben - doch dazu haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Nur eines wurde verraten: Eine private Stiftung habe die Kosten übernommen. Ein glücklicher Vorstand, der Sponsoren findet, um Probleme kurzerhand mit einem Sack voll Geld zu lösen.
UBS-Wufflis Opern-Bla-Bla
Dass Alexander Pereira, kaum hat er vom Kanton mehr Geld erhalten, schon wieder mehr Subventionen fordert, lasse ich für einmal unkommentiert. Stattdessen ein Zitat aus dem neuen Opernhaus-Magazin, in dem UBS-CEO Dr. Peter Wuffli als Hauptsponsor der neuen Produktion “Ariadne auf Naxos” ein Grusswort an die “geschätzten Opernfreunde” richten darf. Er, bzw. sein Ghostwriter, übertrifft mit seiner hochgestochenen, nichtssagenden Sätzen jeden noch so abgehobenen Dramaturgen:
“Auflösung der Gegensätze von Ernst und Humor auf höherer Ebene also – berauschende Ästhetik und ironisches Zitat sind die Stilmittel, mit denen Richard Strauss dieses Programm musikalisch umsetzt: Spielerisch-leicht, zugleich fesselnd in der Fülle der Innovationen. Claus Guth ist bekannt dafür, als Regisseur neue Sicht- und Hörweisen in scheinbar vertraute Stoffe zu bringen und Vielschichtiges mit genaum Blick für Subtilität ans Tageslicht zu fördern…”
Um bei Wufflis Wortwahl zu bleiben: dies ist berauschender Unsinn auf höherer Ebene also.
Zürcher Orchester: Bei der Gleichstellung top

(Quelle: APA/derstandard.at)
Die österreichischen Grünen fordern eine Frauenquote bei den Wiener Philharmonikern. Im weltberühmten Orchester herrschen schlimmere Zustände als im Kanton Appenzell IR. Nachdem in Appenzell die Frauen im Jahr 1990 das Stimm- und Wahlrecht erhielten, mussten die Wiener Musikerinnen noch sieben Jahre warten, bis sie bei den Philharmonikern mitspielen durften. Zurzeit ist nur eine Frau Mitglied in dem ehrenwerten Halbkreis. Die österreichische Nachrichtenagentur APA hat zu dem Thema eine Graphik veröffentlicht. Und siehe da, das Orchester der Oper Zürich steht mit einem Frauenanteil von 40 Prozent vorbildlich an erster Stelle. Der Frauenbeauftragte von kulturblog.ch meint: Bravo.
Schweizer Kultur boomt
2006 war für die Schweizer Kultur ein Boomjahr - zumindest was die Zahlen angeht. Der Marktanteil der Schweizer Filme in den Kinos war so hoch wie selten zuvor. Bei den Büchern dürfte es ähnlich sein. Das ganze Jahr über standen Schweizer Schriftsteller ganz oben auf der Bestsellerliste: Charles Lewinsky, Peter Stamm, Martin Suter, Thomas Hürlimann etc. In der Theaterwelt zeigt die Tendenz nach schwachen Jahren wieder steil aufwärts. Das Schauspielhaus läuft in dieser Saison so gut wie schon lange nicht mehr, auch andere Theater äussern sich zufrieden. Bei der Kunst ist eine quantitative Beurteilung schwieriger, jedenfalls mischen einige Schweizer in der internationalen Szene ganz oben mit. Einzig bei der Musik wäre es wohl übertrieben, von einem ausserordentlichen Jahr zu sprechen.
Aus dem Boom scheint aber einzig die Filmbranche Kapital zu schlagen. Vor allem die Buchlobby (hier und hier) verschläft es sträflich, den Erfolg seiner Schriftsteller zu vermarkten und in Bern als Druckmittel für mehr Fördergelder einzusetzen. Denn, das scheint die Buchlobby noch nicht begriffen zu haben: Unterstützung erhalten die, die Erfolg haben und nicht die Almosenbettler.
Musik verschenken gebührenpflichtig
Wer gratis Musik zum Download anbietet, muss der Suisa Gebühren zahlen. Selbst wenn die Urheber ihre Titel unentgeltlich anbieten wollen. Dies geht aus einer Anfrage des Labels domizil.ch bei der Suisa hervor, die die Kollegen der Digitalen Allmend veröffentlicht haben. Die Suisa schreibt:
“Die SUISA ist zum Schluss gekommen, dass wir bezüglich der Musiknutzung auf www.domizil.ch nicht auf die Anwendung der rechtsgültigen Tarife verzichten können. Wir müssten bei allen Downloads, welche in der Schweiz gratis angeboten werden, auf eine Entschädigung verzichten. Dies wollen und können wir aus diversen Gründen nicht machen.”
Ein Komponist darf seine Musik also nicht gebührenfrei übers Internet verschenken. Im weiteren Briefwechsel wird dies für Einzelfälle jedoch etwas relativiert (siehe http://blog.allmend.ch/).
ProLitteris, die Urheberrechtsgesellschaft für Text und Bild, geht mit Gratis-Publikationen anders um. Während ein Journalist für einen Artikel, der in einer Kauf-Zeitung erschienen ist, von der ProLitteris mit einem geringen Betrag entschädigt wird (zusätzlich zum Honorar der Zeitung), kriegt er bei der Publikation in einer Gratiszeitung nichts. Selbst wenn der Journalist Mitglied bei ProLitteris ist. Mit der Begründung: diese Zeitungen werden sowieso verschenkt, eine allfällige Vervielfältigung durch Dritte muss nicht zusätzlich honoriert werden. Somit nehme ich an, dass die Herausgeber der Gratisblätter für die Texte auch keine Abgaben an ProLitteris leisten müssen.
Fazit: Texte verschenken ist gebührenfrei, Musik verschenken gebührenpflichtig.
Jürg Keller: Pension vertagt
Für die Tonhalle war es mehr als ein Glücksfall, ein Original wie Jürg Keller in den eigenen Reihen zu wissen. Ende letzten Monats ging er in Pension und – das hat es beim Rücktritt eines kaufmännischen Direktors wohl noch nie gegeben - der Tagi und die NZZ lobten ihn in ausführlichen Portraits. Dabei spielte seine Arbeit als Zahlenmeister kaum eine Rolle, ins Zentrum gestellt wurde der erzählfreudige, Begeisterung versprühende Mensch. Der Nachteil einer solchen herausragenden Persönlichkeit: sie ist kaum zu ersetzen. Das hat die Tonhalle nun bitter erfahren. Die designierte Nachfolgerin hat den Bettel hingeschmissen, bevor sie die Stelle überhaupt angetreten hat. Und Jürg Keller ist gleich wieder zur Stelle. Die Pensionierung hat er bis auf Weiteres vertagt. Wahrscheinlich ist er gar nicht so unglücklich darüber.
Kammerorchester: Inserat für Fr. 15′928

Eine kraftvolle Welle dirigiert Muhai Tang, der neue Dirigent des Zürcher Kammerorchesters auf dem ganzseitigen Inserat im Tages-Anzeiger von heute. Gemäss Tarifliste kostet eine solche Anzeige 15′928 Franken. Und dies ist nicht das erste Grossinserat des ZKO in dieser Saison. Das selbe Motiv erschien im Tagi bereits in einer doppelseitigen Variante (Kosten gemäss Tarifliste: Fr. 35′042).
Was auffällt: kein einziger Sponsor wird im Inserat erwähnt. Fliessen die Subventionen beim ZKO in die Werbung anstatt in die Musik? Nein. Denn: der Präsident des ZKO heisst Hans Heinrich Coninx, seineszeichens Tamedia-Verleger. Er stellt seinem ZKO die Werbefläche wohl unentgeltlich zur Verfügung.
Intendantin Ingrid Deltenre?
Um an das Thema von gestern anzuknüpfen: auch beim Theater- und Konzertwesen ist ein Hang feststellbar, sich besser klingende Titel zu verleihen, um damit internationaler und bedeutender zu wirken. Der Begriff “Intendant” war bis vor wenigen Jahren in der Schweiz nicht in Gebrauch. Was in Deutschland oder Österreich der Intendant war, war hierzulande der Direktor oder künstlerische Leiter. Alexander Pereira vom Opernhaus hat dann auf die Bezeichnung “Intendant” beharrt, darüber hinaus verlieh er kürzlich seinem Chefdirigenten Franz Welser-Möst den in unseren Ohren völlig abstrus klingenden Titel “Generalmusikdirektor”. Auch Tyrgve Nordwall von der Tonhalle besteht darauf, ein Intendant und nicht bloss ein Direktor zu sein.
In Deutschland sind auch die Direktoren der öffentlich-rechtlichen TV-Sender “Intendanten”. Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis sich auch Ingrid Deltenre mit diesem Titel schmücken möchte.
Strafe für Falsch-Klatscher?
CultureVulture, der Kulturblog der britischen Zeitung The Guardian, beschäftigt sich mit einem Problem an klassischen Konzerten: Was tun mit den Dilletanten, die zum falschen Zeitpunkt applaudieren?
“At classical music concerts, there is almost nothing more aggravating than hearing a superb performance of, say, a Sibelius symphony with a crackling, climactic ending, only for some idiot to start applauding before the final note has died away.”
Die Autorin Charlotte Higgins liefert für die Anfänger gleich eine Anleitung, wann geklatscht werden darf:
“The end is not until the conductor relaxes from his final position and the rest of the orchestra does the same – string players lower their right arms, reeds are removed from mouths, and so forth.”
Dass ungeübte Konzertgänger oft (fälschlicherweise) auch zwischen zwei Sätzen applaudieren, findet Higgins hingegen nicht so schlimm.
Die vielen Kommentare auf CultureVulture zeigen: das Klatsch-Problem scheint die Klassik-Gemeinde zu beschäftigen. Wahrscheinlich ist dies einer der Gründe, weshalb sich in die meisten Konzerthallen nur noch grauhaarige Zuhörer begeben: da sind einfach zu viele Konventionen. Es kommt sogar vor, dass ein Vorklatscher ins Publikum gesetzt wird - die Zuhörer werden wie bei einer TV-Show instruiert, nur nach seiner Vorgabe zu applaudieren.
Ist das wirklich im Sinn der Musik und der Musiker? Bei den Tonhalle-Late Konzerten in Zürich fällt auf, dass sich die Musiker und der Dirigent von den enthusiastischen aber oft falsch applaudierenden jungen Zuschauern mitreissen lassen wie sonst nie. An keinem Konzert sieht man die Musiker dermassen entspannt, dermassen freudvoll an den Instrumenten sitzen. Bei den Proms in London das selbe. Ist es nicht an der Zeit, dass sich auch die klassische Musik etwas lockerer gibt?
Literat Dieter Meier

Er gehört zu den ganz wenigen Zürcher Künstlern von Weltformat, und er ist der einzige Mensch, dem ein Schnauz wirklich steht (Zirkusdirektoren ausgenommen). In den letzten Tagen hat man den Avantgarde-Musiker wieder vermehrt in Zürich angetroffen. Sogar eine Operettenpremiere hat er besucht (hier), und wie es sich für einen galanten Herrn gehört, hat sich Dieter Meier beim Platzsuchen bei allen in der Reihe einzeln mit einem Kopfnicken bedankt, die sich wegen ihm erheben mussten.
Heute liest Yellow-Meier im Kaufleuten aus seinem Essayband “Hermes Baby”. Ein schönes Buch, wie alle Ammann-Bücher. Der Grossteil der Essays ist autobiographischer Natur. Eine schlagzeilenträchtige Enthüllung hat er nicht zu bieten (er war nicht Mitglied bei der Waffen-SS, und die anrüchigste Stelle handelt von Klein-Dieter, der beim Odeon ”hastig einen verbotenen Blick” auf die Fotos von Nackttänzerinnen warf).
Meier überrascht dafür mit seinem angenehmen Sprachstil, den eingeschobenen Gedichten, der so wunderbar zelebrierten Eitelkeit. Über sich selbst redet er in der dritten Person. Je nach Situation kreiert er einen neuen Namen: Meier-Destino, Meier-mach-schon, Wunder-Meier, Meier-Soso, Meier-was-soll-das-Ganze, Meier-ratlos, Meier-mach-schon, Meier-Luftibus, Meier-Spekulator, Meier-Klappe etc. etc.
Meier-Multitalent schreibt aber auch über Musik. Sein Projekt Yello (“Es war das Bekenntnis zu Provinzialität und Dilettantismus, das Yello zur Identität führte und sie ihr Lied singen liess”), aber auch über Schweizer Pop-Musik allgemein:
“So gibt es in der Schweiz bei grösster Tonkopfdichte, perfekten Studios und modernster Elektronik Zehntausende von Häftlingen, die im Zoo grosse Freiheit spielen wie Affen, wenn sie auf alten Reifen schaukelnd sich im Urwald wähnen und ihnen das Sonntagspublikum Bananen zuwirft und sich köstlich amüsiert an ihren wahrhaft tragischen Kapriolen.
Diese Kunststücke der Schweizer Rock- und Pop-Adepten haben nicht einmal therapeutischen Charakter, da angelernte musikalische Reflexbewegungen zu jener stilsicheren Überheblichkeit führen, die das Herz verletzen.”
Eine DVD mit Videoclips und einem (etwas biederen) Interview liegt dem Buch bei. Dennoch, zu “Hermes Baby” kann man nur sagen: Oh Yeah.
Kein Opernhaus-Geld für Spoerli-Ballett an der Street Parade
Die Tänzer des Spoerli-Balletts tanzen nächste Woche an der Street Parade. Opernhaus-Chef Alexander Pereira gab die Truppe nur ungern frei. “Pereira wollte sicher sein, dass das Opernhaus keine Subventionen für die Parade hergibt”, sagt Heinz Spoerli in der NZZ am Sonntag.
Eben wurden die Opernhaus-Subventionen wieder erhöht (siehe hier), doch das Techno-Volk soll nichts davon haben. Pereira geht es kaum ums Geld, ein Street Parade Auftritt des Balletts kostet nicht viel. Seine Sorge liegt wohl ganz woanders: Er will es nicht mit seiner Züriberg-Klientel verscherzen, für die die Techno-Beats bloss Lärmverschmutzung akustische Belästigung sind.
Jamie Cullum: vom Gurten zum Sunset
Das Gurtenfestival bot dieses Jahr musikalisch eher magere Kost. Höhepunkt war das Konzert des Engländers Jamie Cullum. Jazz auf der grossen Bühne, das gibts selten (auch wenn es auf der kleinen noch besser gewesen wäre). Am Mittwoch kann man das Riesentalent auch in Zürich bewundern, bei Live at Sunset im Hof des Landesmuseums. Nur: hier muss man wieder einmal einen kräftigen Züri-Zuschlag bezahlen.
Auf dem Gurten kostete ein Tagesticket 69 Franken. Dafür konnte man neben Cullum noch Billy Idol (ja, der rockt noch gleich lustig wie früher) und viele weitere Bands sehen. Bei Live at Sunset bezahlt man zwischen 70 und 135 Franken – für das Cullum-Konzert alleine. Ganz nach dem Motto: weniger Musik für mehr Geld.
Neues Zeitalter
Das Theaterspektakel-Programm steht fest, und die künstlerische Leiterin, Maria Magdalena Schwaegermann, sieht ein neues Zeitalter aufkommen. Nicht ein neues Theaterspektakel-Zeitalter, sondern ein neues historisches Zeitalter.
In ihrem Editoral fragt sie:
“Stehen wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem Umbruch unserer Welterfahrung, vergleichbar mit den Übergängen zwischen Mittelalter, Renaissance und Barock oder auch mit der Adoleszenz?”
Beim Durchblättern des Programmhefts zeigt sich, dass sie diese Frage belastet; das Ganze macht einen eher schwermütigen Eindruck. Man vermisst den liebgewonnenen Nouveau Cirque (wo sonst in der Schweiz kann man so etwas sehen?). Dafür gibt es viele Produktionen zum Islam und zum kriegerischen 20. Jahrhundert, aber auch viel Musik und Tanz unter dem Stichwort “Neue Dimensionen”. So oder so, nachdem die Fussball-WM endlich zu Ende ist – das Spektakel darf beginnen (leider müssen wir uns aber noch einen Monat gedulden). Vollständiges Programm hier
Keep on rockin’ Mr. Zinman
![zinman[1].jpg](http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2006/07/zinman[1].jpg)
Wie wir aus der NZZ erfahren, feiert Tonhalle-Dirigent David Zinman morgen seinen 70. Geburtstag. Auch kulturblog.ch gratuliert herzlich. Ja, den passionierten Witzeerzähler aus den USA mögen wir einfach besser als den jungen österreichischen “Generalmusikintendanten” (das tönt schon so militärisch) vom Haus einige hundert Meter weiter. Zinman hat Zürich nicht nur wunderbare Konzerte, sondern auch hochklassige CDs und die Klassik-Disco “Tonhalle late” gebracht. Bei letzterem sah man den Chefdirigenten übrigens oft bis spät in die Nacht mit den jungen Besuchern tanzen. Keep on rockin’ Mr. Zinman!
Was sind an den Zürcher Festspielen eigentlich die Festspiele?
Seit einigen Tagen sind in Zürich wieder die Festspiele im Gange. Und wieder einmal fragt man sich, was sind an diesen Festspielen eigentlich die Festspiele? Im Kunsthaus läuft unter diesem Titel eine tolle Ausstellung (siehe hier), doch diese gäbe es auch, wenn die Feststpiele nicht wären. Das selbe gilt auch für alle Opern-, Schauspiel- und weiss sonst noch was für Produktionen. Überall wird das normale Programm weitergespielt und einfach den Namen ”Festspiele” drübergesetzt. Es gibt natürlich auch Ausnahmen: Die grossartigen Tanzproduktionen in der Gessnerallee – für solch bekannte Namen fehlt sonst das Geld. Und vielleicht auch die beliebten Opernübertragungen im Münsterhof. Aber nein, selbst die gäbe es in ergendeiner Form wohl auch ohne diese “Festspiele”. link